Die Konrad-Adenauer-Stiftung der Union erhält allein fast 197 Millionen, die Rosa-Luxemburg-Stiftung der Linken über 71 Millionen. Die anderen folgen in ähnlicher Größenordnung. Es ist ein gut geöltes System, das seit Jahrzehnten läuft und weit mehr Steuergeld verschlingt als die direkte staatliche Parteienfinanzierung.
Ein Selbstbedienungsladen ohne gesetzliche Bremse
Früher gab es nicht einmal eine klare Rechtsgrundlage. Die etablierten Kräfte teilten einfach unter sich auf, wer im Parlament saß, bekam seinen Anteil. Über Jahre hinweg flossen Milliarden in diese Einrichtungen – allein zwischen 2008 und 2017 waren es rund 4,8 Milliarden Euro. Der Bund der Steuerzahler brachte es auf den Punkt: Das Ganze verbraucht dreimal so viel öffentliches Geld wie die eigentliche Parteienfinanzierung. Ein Arrangement, das sich selbst am Leben erhielt.
Die Brandmauer wird zur Geldmauer
Dann kam die AfD in den Bundestag. Zuerst 2017, dann erneut 2021. Plötzlich beschlossen die übrigen Fraktionen einen Haushaltsvermerk: Gelder nur für Organisationen, bei denen keine Zweifel an der Verfassungstreue bestehen. Als das Bundesverfassungsgericht 2023 eine echte gesetzliche Grundlage verlangte, lieferten die Altparteien prompt ein neues Gesetz. Aber mit einer entscheidenden Verschärfung: Statt zwei Wahlperioden in Fraktionsstärke sind nun drei aufeinanderfolgende notwendig. Maßgeschneidert, damit nur eine Partei draußen bleibt.
Drei Wahlperioden bestanden - und trotzdem kein Geld
Nach der Bundestagswahl 2025 hat die AfD nun auch die dritte Periode hinter sich. Die Desiderius-Erasmus-Stiftung hat ihren Antrag auf Förderung gestellt. Das Bundesinnenministerium „prüft“ seit Monaten. Das erste Quartal 2026 ist längst vorbei, eine Entscheidung gibt es nicht. Währenddessen fließt das Geld an die anderen weiter – pünktlich und ohne Nachfragen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung etwa erhält ihre 197 Millionen einfach so.
Wer die Regeln schreibt, bestimmt den Gewinner
Die AfD ist Teil des normalen politischen Spektrums und längst Volkspartei. Trotzdem wird sie gezielt benachteiligt und diskriminiert im politischen Wettbewerb. Wenn Regeln gezielt so gebaut werden, dass sie nur den politischen Gegner treffen, und wenn Gesetze ignoriert oder umgebaut werden, sobald sie unbequem sind, dann verliert der Begriff Demokratie seine Glaubwürdigkeit. Der Staat wird zur Beute derer, die die Brandmauer hochhalten – und die Bürger zahlen die Rechnung.
Eine kleine Ironie am Rande
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung, benannt nach einer Revolutionärin, die das Privateigentum abschaffen wollte, kassiert Jahr für Jahr 71 Millionen Euro aus Steuermitteln der Bundesrepublik. Manche Widersprüche sind offenbar budgetneutral.


Kommentare
Wenn das alles…
Wenn das alles himmelschreiendes Unrecht wäre, würde es doch mit Sicherheit von unseren(?) unabhängigen(?) Medien angeprangert.
Und außerdem kann sich doch unser(?) von der globalistischen Fremdherrschaft "beratener" Verfassungsschutz nicht irren, wenn er Zweifel an der Verfassungstreue der AfD bekundet ...
So ist es zwar (noch) nicht verfassungswidrig, gegen die Unterwanderung unseres Landes durch fremde Kulturen zu sein. Aber der Klimaschutz steht doch jetzt im Grundgesetz und da gibt es bei der AfD Anlaß zu Bedenken.
Und überhaupt ist es zumindest "populistisch", wenn nicht gar "rechtsradikal", sich für das Wohl eines Landes einzusetzen, das abgeschafft werden soll ...
... „Drei Wahlperioden…
... „Drei Wahlperioden bestanden - und trotzdem kein Geld“ ...
Weil die Altparteien von den Schwarzen und Roten scheinbar diktieren lassen wollenden Altparteien das von ihnen angerichtete Dilemma längst erkannt haben dürften/sollten https://www.wsi.de/de/podcasts-34765-warum-ist-die-afd-so-erfolgreich-71609.htm aber mit göttlichem(?) Druck von Oben so weiter zu wurschteln haben wie bisher, da der Souverän in Deutschland traditionell außenvor bleibt!?!?!?https://www.google.com/search?q=warum+der+souver%C3%A4n+in+deutschland+au%C3%9Fenvor+bleibt&sca_esv=d11ba7484cdf09fb&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&ei=czMpaqTbGfWPxc8P9PyckAM&biw=1024&bih=441&ved=0ahUKEw…
Stiftungen
Das ist ja nicht so, dass die Altparteien nicht mit der noch jugendlichen AfD teilen wollen. Sie versuchen ganz bestimmt dem Konkurrenten seine Milliönchen zuzuwerfen. Aber leider ist die Brandmauer so hoch und die Sprungkraft der Alten so schwach, dass die Euronen es einfach nicht auf die andere Seite schaffen!
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