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Wer als höchster Repräsentant eines Bundeslandes in Richtung staatlicher Medienkontrolle oder -einschränkung und sogar Verbot argumentiert, stellt sich bewusst gegen dieses zentrale Verfassungsprinzip. Ein Ministerpräsident, der die Verfassung auf diese Weise missachtet, ist für dieses Amt nicht tragbar. Um Schaden von unserer Verfassung und den Institutionen abzuwenden, muss Günther als Ministerpräsident zurücktreten.
Der schleswig-holsteinische CDU-Ministerpräsident Daniel Günther hat in der ZDF-Sendung bei Markus Lanz (Januar 2026) Positionen vertreten, die fundamentale Prinzipien eines freiheitlichen Rechtsstaats und des Grundgesetzes in eklatanter Weise missachten – oder zumindest gefährlich in Frage stellen.
Ein Ministerpräsident, der Artikel 5 GG offen mit Füßen tritt, ist nicht länger tragbar
Unter dem Deckmantel des „Schutzes der Demokratie“ vor Desinformation und „faktenfreien Kampagnen“ propagierte Günther Maßnahmen, die in Wahrheit meinungsfreiheitsfeindlich und zensurbejahend sind. Besonders gravierend: Auf die direkte Nachfrage des Moderators, ob man bestimmte Inhalte/Angebote regulieren, zensieren oder im Extremfall sogar verbieten müsse, antwortete Günther mit einem klaren „Ja“ – bevor er den Satz in Richtung eines Social-Media-Verbots für unter 16-Jährige lenkte. Selbst wenn man ihm zugutehalten wollte, dass er später versuchte, dieses „Ja“ ausschließlich auf das Jugendverbot zu beziehen: Die ursprüngliche, unkonditionierte Zustimmung zu Zensur und Verbot als denkbaren Instrumenten gegen unliebsame Medieninhalte bleibt ein verfassungsrechtlicher Skandal.
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Art. 5 Abs. 1 GG schützt die Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit gerade ohne Vorbehalt – auch dann, wenn Inhalte polemisch, einseitig, übertrieben oder nach Ansicht des Staates „faktenfrei“ sind. Der Staat darf nicht entscheiden, welche Medien „Feinde der Demokratie“ sind (so Günthers wörtliche Brandmarkung von Portalen wie Nius). Eine solche staatliche Etikettierung und die daraus abgeleitete Forderung nach systematischer Regulierung, Zwei-Quellen-Prüfung als Voraussetzung für Legitimität oder gar Verbotsoptionen erinnert fatal an autoritäre Muster, in denen der Staat definiert, was „richtiger Journalismus“ ist und was „Kampagne“ oder „Desinformation“.
Noch problematischer wird es, wenn Günther gleichzeitig ein Parteiverbot gegen die AfD ins Spiel bringt und parallel alternative Medien pauschal als demokratiezerstörend diffamiert. Beides zusammen zeichnet das Bild eines Politikers, der pluralen Meinungswettbewerb nur noch dann akzeptiert, solange er den eigenen demokratischen Konsens nicht ernsthaft herausfordert. Genau das aber ist das Wesen einer offenen Gesellschaft: Auch Positionen, die man für falsch, gefährlich oder populistisch hält, genießen grundrechtlichen Schutz – solange sie nicht strafbar sind oder zur Gewalt aufrufen.
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Kommentare
...und jede:r die/der unter…
...und jede:r die/der unter Klarnamen mitzeichnet, erhält keinen Persilschein vom Bundesamt für Verfassungsschutz.
Ein frommer Wunsch
In Zeiten eines Wolfram Weimer oder Mario Vogt kann das nur ein frommer Wunsch sein. Rücktritte sind völlig überbewertet.
Verfassung???
In der BRiD gibt es ein Grundgesetz und keine Verfassung.
Das ist ein himmelweiter Unterschied. Denn eine Verfassung wird vom Volk bestätigt. Das Grundgesetz wurde unter Aufsicht der Alliierten erstellt.
Warum die Aufregung? Presse-…
Warum die Aufregung? Presse- und Meinungsfreiheit sollen doch bei uns sowieso weiter abgeschafft werden! Zumindest für Meinungen, die der Fremdherrschaft nicht genehm sind ...
Daß es viel größere Probleme gibt, offenbarte erst gestern wieder die ARD-Tagesschau, die etwa 5 von 15 Minuten dafür verwendete, anzuprangern, daß einige AfD-Politiker Familienangehörige beschäftigt haben.
Das ist zwar nicht verboten und wird höchstwahrscheinlich von allen Parteien praktiziert, aber wenn man nichts Besseres weis, um die AfD anzuschwärzen, muß eben sowas breitgetreten werden.
Insoweit haben wir also doch noch Meinungs- und Pressefreiheit!
Wolodja21La@web.de
Günther und Merz sollten zurücktreten. Sie wollen das deutsche Volk kontrollieren und zerstören. MERZ ist in der Wirtschaftspolitik ein TOTALAUSFALL und in der Bevölkerung noch unbeliebter als EX-Kanzler SCHOLZ:
Umfrage-Klatsche: Merz-Regierung noch unbeliebter als Ampel - FOCUS online
... „Mit seinen Äußerungen…
... „Mit seinen Äußerungen gegen die freien Medien hat sich der schleswig-holsteinische Ministerpräsident als Feind der Presse- und Meinungsfreiheit entlarvt.“ ... https://www.instagram.com/reel/DTQASdWDPNB/
Ja mei – auch mir stellen sich die Fragen: Muss er nun geschlichen werden oder hat er am Ende noch tatsächlich wenigstens noch so viel Ehre, dies selbst zu erledigen???
https://www.freiewelt.net/de/artikel/redaktion-mk/konflikte/es-i
das Gericht hat festgestellt, Günter war da "Privatmann". Trug die Nadel von Schleswig, die nur Amtsträger tragen dürfen. Egal - ein Amtsträger ist nie privat.
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