Dieser Vorschlag wirkt wie ein deutliches Zeichen tiefer Frustration bei der CDU, der die Machtoptionen von Wahl zu Wahl schwinden mit einer erstarkenden AfD im Nacken. Noch vor wenigen Wochen prophezeiten Umfragen der Union einen klaren Sieg und einen Durchmarsch bei der Landtagswahl. Stattdessen muss sie sich nun mit einem hauchdünnen zweiten Platz begnügen – 29,7 Prozent hinter den Grünen mit 30,2 Prozent, bei identischen 56 Mandaten im Landtag.
Besonders bitter: Der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel wurde im Wahlkampf von den Grünen massiv attackiert, was viele Beobachter als entscheidendes Foulplay der Grünen-Seite werten.
Rotation als Notlösung statt klarer Führung
Spahn argumentiert mit den besonderen Kräfteverhältnissen und schlägt vor, das Amt des Regierungschefs zu rotieren – etwa jeweils zweieinhalb Jahre für einen Kandidaten der Grünen und einen der CDU. Landeschef Hagel schloss eine solche Überlegung nicht grundsätzlich aus und betonte, angesichts der neuen Lage müsse „alles auf den Prüfstand“.
Selbst Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von der Notwendigkeit einer „Balance“ zwischen beiden Parteien bei gleicher Sitzanzahl. Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir wies den Gedanken scharf zurück und nannte eine Amtsteilung „Quatsch aller Art“ – die stärkste Partei habe selbstverständlich den Anspruch, den Ministerpräsidenten zu stellen.
Taktisches Kalkül statt die antidemokratische Brandmauer einzureißen
Hinter dem Vorstoß steht vor allem taktisches Kalkül für die anstehenden Koalitionsverhandlungen. Eine formale Amtsteilung sieht das Landesrecht nicht vor, wäre aber praktisch machbar: Der Landtag wählt den Ministerpräsidenten, dieser könnte zu einem vereinbarten Zeitpunkt zurücktreten, woraufhin das Parlament den Kandidaten des Partners wählt.
Der Wählerwille wird ignoriert – eine bessere Alternative liegt auf dem Tisch
Dabei wäre eine klare Lösung eigentlich greifbar. Der Wähler in Baden-Württemberg hat eindeutig für einen bürgerlichen Politikwechsel gestimmt. Mit fast 30 Prozent für die CDU und starken 18,8 Prozent für die AfD gibt es eine deutliche Mehrheit rechts der Mitte. Gemeinsam könnten Union und AfD problemlos regieren und diesen Willen umsetzen – wenn die CDU endlich ihre infantile und lähmende Brandmauer-Doktrin über Bord werfen würde.
Stattdessen klammert man sich an abstruse Rotationsmodelle mit dem politischen Gegner, anstatt die klare Vorgabe der Wähler ernst zu nehmen.


Kommentare
Aha!
"...Cem Özdemir wies den Gedanken scharf zurück..."
Herrlich, das Hauen und Stechen beginnt - Leute, stellt ausreichend Popcorn bereit!!!
Schauen wir mal, wer Sieger wird: Atatürk oder dieser Typ "kotzsmarter Bubi"!!!
Gerade aus deutschlandkurier…
Gerade aus deutschlandkurier.de kopiert:
"Das Magazin „Cicero“ sieht bei einer wahrscheinlichen Fortsetzung der „grün“-schwarzen Koalition Konflikte voraus: „In der CDU ist die Wut über die vermeintliche oder tatsächliche Grünen-Kampagne enorm: man sieht sich um den Sieg betrogen. Da wird also erst einmal viel Geschirr gekittet werden müssen – wenn das überhaupt noch möglich ist.“
Dabei könnte die Union in…
Dabei könnte die Union in BaWü durchregieren - mit der AfD
Jens Spahn schlägt Teilung der Amtszeit vor - Özdemir lehnt ab“ ...
Weil die AfD die CDU vernichten will? https://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Nein-die-AfD-will-nicht-mit-der-CDU-zusammenarbeiten-sie-will-sie-vernichten-article26099340.html
Tatsächlich? Dabei hat sie das gar nicht nötig!!! https://www.google.com/search?q=wie+sich+die+cdu+selbst+vernichtet&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=wie+sich+die+cdu+selbst+vernichtet&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOdIBCTE0Njc4ajBqNKgCALACAQ&sourceid=chr…
Natürlich will die AfD die…
Natürlich will die AfD die Union nicht "vernichten"!
Aber - vermutlich ohne es zu beabsichtigen, ersetzt die AfD als Vertreterin deutscher Interessen die Union immer mehr.
Während die Union immer deutlicher zur Vertreterin der Interessen der Black-Rock-Globalisten mutiert - nicht zuletzt indem sie sich zum Hofnarren der von diesen dominierten EU degradiert.
Wen wundert's, daß da immer mehr Wähler "stutzig" werden?
Der Wähler
"Der Wähler in Baden-Württemberg hat eindeutig für einen bürgerlichen Politikwechsel gestimmt."
Hat er das wirklich? Er hat nach 15 Jahren verheerender Politik der Grünen zusammen mit CDU, SPD und FDP doch wieder die gleichen Parteien gewählt. Selbst die rasant steigende Arbeitslosigkeit infolge der durch die Energiewende erzeugten Deindustrialisierung hat ihn nicht von der Unfähigkeit der Altparteien zu überzeugen vermocht. Wenn er wirklich einen bürgerlichen Politikwechsel gewollt hätte, dann hätte er der AfD zur absoluten Mehrheit verholfen. Oder war er nur zu doof, das zu erkennen?
Zu doof? Nein, nein -…
Zu doof? Nein, nein - nachdem die Mehrheit der Wähler in BW jahrelang durch ihre ehrlichen(?) und unabhängigen(?) Medien aufgeklärt wurde, daß die AfD "populistisch" oder zumindest in Teilen "rechtsradikal" ist, konnten sie ja nur noch Schwarz/Rot/Grün wählen.
Schließlich muß man sich doch auf unsere(?) Medien verlassen können ...
Er hat wieder Aufwind
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus: Masken-Verfahren gegen Spahn eingestellt
https://journalistenwatch.com/2026/03/09/eine-kraehe-hackt-der-anderen-kein-auge-aus-masken-verfahren-gegen-spahn-eingestellt/
Grüne aller Parteien, vereinigt euch!
Es wäre viel einfacher und gegenüber den Wählern ehrlicher, wenn die Grünen aller Parteien sich endlich auf einem bundesweiten Vereinigungsparteitag wieder zur SED zusammenschließen. Gregor Gysi könnte dann die SED-Milliarden wieder ranschleppen und die SED hätte einen fulminanten Neustart hier in der DDR hingelegt.
Da wäre das kuriose Thema von der "Amtszeitteilung" vom Tisch. CDU-Hagel könnte ja gleich ins Politbüro aufsteigen.
"Der CDU-Spitzenkandidat…
"Der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel wurde im Wahlkampf von den Grünen massiv attackiert." Und garade diese Intrige war es, daß die CDU zurückfiel. Was allerdings angesichts eines "Vorfalls" welcher acht Jahre zurückliegt, nicht gerade nachvollziehbar ist.
"Stattdessen klammert man sich an abstruse Rotationsmodelle mit dem politischen Gegner, anstatt die klare Vorgabe der Wähler ernst zu nehmen."
Daß der Wählerwille ignoriert wird, ist nichts Neues mehr.
Spahn
Jensemann, Jensemann, da kennste aber die Grünen schlecht! Wenn die auch nur ein milliardstel Prozentchen mehr als die Schwarzen haben, klammern die sichan der Macht fest und geben nicht ein Fußbreit mehr her. Ihr könnt froh sein, wenn sie euch ein paar Pöstchen mehr als nur "Gedöns" (Gerhard Schrölder) überlassen!
Bingo!
Jetzt kommt Spannung (aus deutschlandkurier.de kopiert) ins Spiel, der grüne Kindergarten fordert:
"Die linksextremistische „Grüne Jugend“ fordert ein Mitspracherecht bei Koalitionsverhandlungen mit der CDU in Baden-Württemberg. Der Co-Vorsitzende Luis Bobga sagte im Podcast mit dem „Stern“, im Wahlkampf sei alles „auf Cem“ als den künftigen Ministerpräsidenten zugespitzt gewesen. Nun müsse man aber zusehen, „dass die Grüne Jugend mit in den Verhandlungen dabei ist“. Es müsse eine „grüne“ Landesregierung werden und nicht eine, „die allein Cem Özdemir dient“.
Grüne Bubis mischt die Koalitionsverhandlungen richtig auf, damit Atatürk seinen Personenkult nicht weiterpflegen kann. Dann muß der Hagel-Schaden kapitulieren, weil ihm Pino kein Einreißen der Brandmauer gestattet - die weitere Entwicklung wird sehr interessant!!!
Es wird immer lächerlicher…
Es wird immer lächerlicher.
Mach Du mal bissel Ministerpräsident und danach ich, dann haben wir alle beide was davon .....
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