Die bayerische Landeshauptstadt hat eine Verfügung erlassen, die bestimmte Formen der Wassernutzung verbietet. Zwischen 9 und 19 Uhr dürfen Rasenflächen nicht gesprengt und Pflanzen nicht gegossen werden. Verboten sind außerdem das Waschen von Autos außerhalb von Waschanlagen, das Befüllen von Pools sowie das Abspritzen von Hausfassaden. Wer dagegen verstößt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Die Regelung gilt seit Dienstag und zunächst bis zum 1. August. Eine Verlängerung bleibt möglich.
Auslöser ist der anhaltend hohe Verbrauch. Die Stadtwerke melden einen normalen Tagesbedarf von 300 bis 350 Millionen Litern. Während der letzten Hitzephase stieg der Wert auf über 400 Millionen Liter. Aktuell liegt er wieder bei rund 360 Millionen Litern täglich. Stadt und Oberbürgermeister halten das für zu hoch. Ein trockener Winter und Frühling haben die Wasservorräte stark beansprucht. Das Trinkwasser stammt überwiegend aus dem Mangfalltal sowie aus dem oberen Loisachtal und der südöstlichen Schotterebene. Erstmals setzt München auf eine verbindliche Verfügung, um das Sparziel durchzusetzen.
Potsdam untersagt Entnahme aus Gewässern
In der brandenburgischen Landeshauptstadt gilt seit Mittwoch ein Verbot, Wasser aus Flüssen, Seen oder Gräben für private Zwecke zu entnehmen. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Die Allgemeinverfügung bleibt bis zum 1. Oktober 2026 in Kraft. In den Landkreisen Barnim, Oder-Spree und Märkisch-Oderland bestehen bereits seit Jahren vergleichbare Einschränkungen. Auch im Havelland ist ein Bußgeld von 50.000 Euro vorgesehen.
Der bundesweite Trend zu restriktiven Wasserverordnungen
Immer mehr Kommunen folgen dem Beispiel und führen Bewässerungsverbote oder vergleichbare Auflagen ein. Statt auf freiwillige Appelle zu setzen, greifen Behörden zunehmend zu rechtlich bindenden Regeln mit spürbaren Strafandrohungen. Ziel ist es, den privaten Wasserverbrauch spürbar zu senken und die Versorgung auch bei anhaltender Trockenheit sicherzustellen. Die Liste der betroffenen Regionen wird länger.


Kommentare
Kühlwasserentnahme für KI - Rechner
dafür ist Wasser genug vorhanden???
Für Grünanlagen die eine Bodenerwärmung verhindern nicht?? Seltsame Auffassung !!!
Trockenheit
Nun, ich gieße meine Pflanzen nie vor 19.00 Uhr, sonst verdampft zu viel Nässe und die Blätter können verbrennen. Aber es ist richtig, selbst bei uns im Homeland NRW ist es knochentrocken und der Rasen hat eine häßliche braune Farbe angenommen (hallo, Bärbelchen, nicht nur die Deutschen, jetzt auch noch ihr Rasen, tu was!). Für die nächsten Tage ist zwar ein "Kälteeinbruch" von 24 - 25 °C vorausgesagt und danach wirds wieder schön warm. Und kein Regentropfen in Sicht! Aber, wir haben Sommer, wenn auch für unsere Breiten einen ungewöhnlich heißen. Vertrösten wir uns auf das nächste Jahr. Dann heißt es wieder: Regnerisch und für die Jahreszeit zu kühl!
Weniger am Wetter…
Weniger am Wetter herumspielen und dann wird es auch wieder etwas mit dem Regen! Nur wenn ihr Tageintagaus die Wasserpartikel zu einer grauen Schicht kondensiert die dann verfliegt, dann müßt ihr euch nicht über anhaltende Trockenperioden wundern!
Streifen
Grau
Sturm und wieder von vorne. Streifen, Grau, Sturm...
Mehr gibt es seit Jahren nicht zum Wetter zu sagen!
Oder wann hatten wir das letzte Sommergewitter?
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