Grüner Volksentscheid in Hamburg

Hamburg wählt den Klima-Selbstmord

Bis 2040 soll die Hansestadt emissionsfrei werden. Das haben die Hamburger gewählt – und damit den Weg in den ökosozialistischen Untergang. 

 

Grüner Volksentscheid in Hamburg

Was sich in Hamburg mit dem sogenannten „Zukunftsentscheid“ abgespielt hat, ist nichts Geringeres als der Mord an der wirtschaftlichen Vernunft – durchgesetzt von einer wohlstandsverwöhnten Minderheit, die ihre ideologischen Träume über die Lebensrealität der Mehrheit gestellt hat. Unter dem Deckmantel einer „klimaneutralen Stadt“ bis 2040 wurde ein Volksentscheid herbeigeführt, der weder mehrheitsfähig war noch die Interessen der Bevölkerung widerspiegelt. Weniger als ein Viertel der Wahlberechtigten stimmte überhaupt dafür – und doch wird nun das gesamte Gesetzgebungskonzept Hamburgs umgekrempelt.

Die wirtschaftliche Selbstzerstörung einer Schlüsselstadt

Hamburg ist nicht irgendeine Stadt – Hamburg ist Deutschlands größter Industriestandort, ein bedeutendes Exportzentrum und der wichtigste Hafen des Landes. Der Wirtschaftsmotor Norddeutschlands wird nun zum Experimentierfeld für eine planwirtschaftliche Klimaagenda. Der Hafen – bislang Drehscheibe für Warenströme aus aller Welt – steht vor der teilweisen Stilllegung. Warum? Weil dieselelektrische Frachtschiffe künftig als "klimaschädlich" gelten und mit schikanösen Vorgaben belegt werden sollen. Ohne Hafen stirbt Hamburg – wirtschaftlich, sozial, infrastrukturell.

Großunternehmen wie Aurubis, ArcelorMittal oder Airbus könnten sich gezwungen sehen, Produktionskapazitäten ins Ausland zu verlagern. Wer in Hamburg produzieren will, sieht sich künftig konfrontiert mit Investitionshürden, Bürokratie, Energiepreisexplosion und Emissionsauflagen, die realitätsfern und wissenschaftlich unbelegt sind. Die Folge: Standortflucht, Deindustrialisierung, massiver Arbeitsplatzabbau. Ganze Branchen – insbesondere die energieintensive Grundstoffindustrie – könnten Hamburg den Rücken kehren. Zurück bleibt eine Dienstleistungswüste mit prekären Teilzeitjobs und wachsender Armut.

Eine Milliardenschwere Umverteilung von unten nach oben

Allein die Kosten für die Umrüstung des Hamburger Wohnungsbestandes werden auf mindestens 40 Milliarden Euro geschätzt – eine Summe, die auf Mieter umgelegt wird. Laut einer Schätzung von Experten kommen im Schnitt Mehrkosten zwischen 350 und 400 Euro monatlich auf die Mieter zu, weil ihre Wohnungen klimagerecht saniert werden müssten. Wer heute schon am Existenzminimum lebt, wird künftig durch Sanierungszwang, Mietsteigerungen und Heizungsumbau zusätzlich belastet. Während sich grüne Innenstadtbewohner mit Fernwärme, Solardach und Lastenrad in moralischer Überlegenheit sonnen, müssen Familien in Billstedt oder Harburg zusehen, wie sie die nächste Nachzahlung stemmen.

Die viel beschworene „soziale Abfederung“ ist eine Farce – leere Versprechungen, die am Ende über Steuern finanziert werden sollen. Mit anderen Worten: Die arbeitende Bevölkerung bezahlt doppelt – erst durch steigende Kosten, dann durch sinkende Leistungen im Sozialstaat. Schulen, Kitas, Pflege, Polizei – alles wird zur Manövriermasse, wenn hunderte Millionen in neue Klimabehörden, Förderprogramme und Kontrollinstanzen fließen.

Bürokratie wächst – Realität bleibt auf der Strecke

Rund 200 neue Beamtenstellen zur Überwachung der Klimaziele sind bereits eingeplant. Eine regelrechte Klima-Polizei soll entstehen, um Betriebe, Hausbesitzer und Bürger zu kontrollieren und sanktionieren. In einer Zeit, in der der Staat bereits an der Grundversorgung scheitert, bläht man einen neuen Verwaltungsapparat auf, dessen Nutzen für die tatsächliche Emissionsreduktion gleich null ist.

Noch absurder: Hamburgs Anteil an den weltweiten CO₂-Emissionen liegt bei 0,001 Prozent. Selbst wenn die Stadt über Nacht emissionsfrei würde, hätte das keinerlei messbaren Einfluss auf das Weltklima. Der „Zukunftsentscheid“ ist Symbolpolitik in Reinform – teuer, wirkungslos und brandgefährlich.

Eine Stadt gegen ihre eigene Bevölkerung

Die Abstimmungsergebnisse sprechen Bände. Die Zustimmung kam fast ausschließlich aus wohlhabenden Innenstadtvierteln. In sozial schwächeren Bezirken herrschten Ablehnung und Resignation – dort, wo Menschen täglich mit steigenden Preisen, Arbeitsplatzsorgen und Wohnungsnot konfrontiert sind. Das Projekt wurde ihnen schlicht übergestülpt. Der politische Wille dieser Bevölkerungsschicht wurde ignoriert – mit gravierenden Folgen für den sozialen Frieden.

Es ist ein gesellschaftlicher Bruch entstanden: Die produktiven Schichten dieser Stadt wurden entmachtet, während eine politisch-mediale Blase ihre Utopien per Gesetz durchdrückt. Was als „Zukunftsentscheid“ verkauft wird, ist in Wahrheit eine kollektive Selbstsabotage im Namen ideologischer Reinheit.

Gefährlicher Einfluss von außen

Besonders brisant: Die Kampagne für den Klimaentscheid wurde maßgeblich durch ausländische Organisationen und Geldgeber unterstützt. Internationale NGOs und Klima-Stiftungen, viele mit Sitz in den USA oder Skandinavien, haben gezielt Einfluss auf den deutschen Gesetzgebungsprozess genommen – ein direkter Eingriff in die demokratische Souveränität. Man stelle sich vor, deutsche Stiftungen würden in Texas versuchen, die Energiepolitik zu diktieren – ein Aufschrei wäre garantiert. Doch wenn es um „Klimaschutz“ geht, scheint jede Form von Einflussnahme erlaubt.

Ein grüner Putsch gegen die arbeitende Bevölkerung – Hamburg steuert auf den wirtschaftlichen Abgrund zu

Man muss es klar sagen: Es handelt sich hier nicht um einen demokratischen Konsens, sondern um die Machtdemonstration eines isolierten grünen Sektenmilieus, das sich vor allem in den privilegierten Innenstadtvierteln konzentriert. Beamte, Lehrer, NGOs, Aktivisten – also jene, die nicht im produktiven Sektor arbeiten, nicht schichten, nicht auf dem Bau stehen oder in der Logistik schuften – haben entschieden, was dem Rest der Stadt zugemutet werden soll. Sie werden die Folgen nicht tragen müssen. Diejenigen, die arbeiten, Steuern zahlen und die Wirtschaft am Laufen halten, werden zur Kasse gebeten. Sie hatten eine Stimme sich zu wehren, aber sie haben sie nicht genutzt. 

Fazit:
Der Hamburger Klimaentscheid ist kein Fortschritt, sondern eine Fehlentscheidung mit historischen Ausmaßen. Eine Minderheit aus bildungsbürgerlichem Milieu hat ein ideologisch aufgeladenes Projekt gegen die Interessen der Mehrheit durchgesetzt – finanziert von außen, abgesegnet von einer politischen Klasse, die den wirtschaftlichen Ernst der Lage entweder nicht versteht oder bewusst ignoriert.

Wenn dieser Kurs beibehalten wird, droht Hamburg vom wirtschaftlichen Rückgrat Deutschlands zu einem musealisierten Mahnmal grüner Selbstüberschätzung zu verkommen. 

Sven von Storch

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Kommentare

An die Redaktion,

Warum ist alles total verändert und man kann so gut wie keine Kommentare mehr lesen?? 

 

Antwort der Redaktion: WIe wir in unseren Newslettern bereits mehrfach ankündigten, mussten wir aus technischen und Sicherheitsgründen die Zeitung auf ein neues System umstellen, da das alte nicht mehr sicher war und nicht mehr technisch gestützt wurde. Die neue Technik ist sicherer, schneller und reichweitenstärker. 

Auch ich hätte Fragen und Anregungen an die Redaktion - aber ich finde nicht mehr das gewohnte Kästchen zum Anklicken für Anliegen an die Redaktion.

Auch war die Hals-über-Kopf-Systemumstellung ohne Vorankündigung nicht im Sinne der Community, da viele Kommentare umsonst geschrieben wurden.

Wie wär's für die Zukunft mit einem "Kästchen" für Informationen der Redaktion für die Nutzer?

 

Anmerkung der Redaktion: Danke für Ihre Rückmeldung. Die Umstellung war in mehreren FW-Newslettern angekündigt worden. Wir lesen nach wie vor die Kommentare und reagieren, falls nötig,

Mit Hamburg hat sich die Klimamafia ein leichtes Opfer ausgesucht und nach vielen Eigentoren mal wieder getroffen.

Hat doch Hamburg im Februar mit 63%(!) Rot/Grün/Links gewählt. Insgesamt waren nur 39% (aktuell ca. 36%) derart medial gehirnverschmutzt.

Möge diese himmelschreiende Selbstkastration von Hamburg ein Warnzeichen für ganz Deutschland sein, nicht den Rattenfängern zu folgen! Dies nicht nur in Bezug auf Klimaschikanen sondern hinsichtlich all der antideutschen Bosheiten "von außen"!

Herzlichen Glückwunsch an alle Hamburger Nichtwähler!

Wer in der Demokratie schläft...wird in der Diktatur aufwachen! 

Jetzt trifft die naturwissenschaftliche und wirtschaftliche Realität auf die linksgrüne Religion/Illusion. Das wird eine Narretei, wie sie in Schilda nicht besser hätte ausgedacht werden können. Das erinnert mich an planwirtschaftliche Experimente der Kommunisten im letzten Jahrhundert in der Sowjetunion, der VR China und der verblichenen DDR. Toi, Toi, Toi! 

Erst mal wird gefeiert und geklatscht !

Ein paar Jahre später wird das Heulen und Zähneknirschen folgen .

0,0004% globales Co2 5 JAhre früher eingespart. Das ist nicht Klimaschutz, sondern De-Industrialisierung. 

Wer den Wohlstandsverwahrlosten Kindern folgt, wird eben dafür bestraft.

Können wir dann jetzt mal bitte den Klimaeffekt dagegen rechnen, den die an den "Proleten von Kiew" gelieferten Waffen der Theorie nach potentiell verursachen ?!

In Hamburg wird sich das Klima nun ändern ! Nicht in der Natur mit CO2 ,doch sicher für die Klimahüpfer ,welche zuvor auf Strassen klebten . Nun hat es sich bald ausgeklebt ,aber das liegt in der Natur des Gesetzes! Wer nicht lernt und nicht hören will, den lernt das Leben !

Learning by doing ! Doch was wurde bisher getan ? Reden und feiern ?

Das Leben wird hart ..oder noch härter für Besserwisser ,die grün hinter den Ohren sind und nun linksrum ,durchgrünt hochmanipuliert ,nicht studiert ,aber die Zukunft entscheiden .Ihre Zukunft ,evtl. mit eigener gewählten DDR2 Brandmauer in der sie sich selbst eingesperrt haben .

https://youtu.be/14pjy14TdBs?si=ZZ9uN3Fy62n8m38n                  

Viel Spass,besser einen Spatz  in der Hand ,als eine Taube (im Dachstübchen )

Da an der Abstimmung nur ganz wenige teilnahmen, gehe ich davon aus, daß die in HH durch die Rote Flora und andere Nichtsnutze gut organisierte rotgrüne Plage ihr Kreuzchen hinterließen. Alle anderen waren zu beschäftigt oder an dem Unsinn desinteressiert. Sie werden aufwachen, wenn die Klimapolizei ihre Öl- oder Gasheizung herausreißt und ihre Benzin- oder Dieselfahrzeuge zum Schrottplatz schleppt.

Hamburg hat sich etwas eingefangen, was es nicht bewältigen kann. Der Schrei nach Länderausgleich und Bundeszuschüssen kam sofort. Das heißt die Allgemeinheit, also der Steuerzahler sollen ihre kruden Ideen finanzieren. Sie sollten auf ihren ganzen Mist, den sie verzapft haben, sitzen bleiben.

Man muss im Falle HH/Klimaspinner mal etwas tiefgründiger recherchieren und nicht nur die Symptome sondern auch die Ursachen benennen:
Schaut man bei der linken Wikipedia rein, dann liest man, dass HH 1.862.565 Einwohner hat ... davon Ausländer 21% und Menschen mit Migrationshintergrund 40,4% ... Summe 61%!
https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg
https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/A_I_4_j_24_HH.pdf

Die Wahlbeteiligung lag bei ca. 40%. Fällt etwas auf? Ausländeranteil 60%, Wahlbeteiligung 40%!
Die 60% sind nicht wählen gegangen, weil es sie nicht interessiert. Die bekommen ihr Bürgergeld pünktlich, Miete/Nebenkosten und Kindergeld werden pünktlich überwiesen. Was interessiert die diese Klimaspinnerei?

Die restlichen 40% die wählen waren, die teilen sich ungefähr 50/50 auf. Die Hälfte sind grüne Klimaspinner und Reiche, die Geld haben und ihr Gewissen befrieden. Die anderen 50% sind die Vernünftigen, die wissen, was grüne Spinnereien für einen Schaden anrichten.

An dem Beispiel kann man einmal gut sehen, dass die Verschwörungstheorie von der Umvolkung tatsächlich ist und funktioniert. Eine riesige soziale Blase zerdrückt die letzten wertschöpfenden Deutschen, nur um die linksgrünen Parteien an der Macht zu halten. So funktioniert das ... aber nur eine Weile, denn die die arbeiten, werden immer weniger. Damit werden die Politiker und Bürgergeldempfänger aber nicht mehr satt. Deswegen das Motto: "Wohlstand erhalten!" ... für wen? Für die letzten deutschen Wertschöpfenden oder die prall gefüllte soziale Hängematte?

Deutschland war früher mal Exportweltmeister. Das ist es heute auch noch, aber nur für soziale Leistungen. Einhergeht, dass es schon seit Jahren unvorteilhaft ist, in Deutschland Deutscher zu sein. Am Beispiel von HH werden wir alle hautnah erleben, wie vernichtend grüne Politik sein kann und wird. Habeck & Bierbock haben uns ja schon eine Kostprobe davon gegeben. Ich kann nur jedem vernünftigen Hamburger Bürger und Unternehmen empfehlen: Verlasst die Stadt, lebt mit euern Verlusten und rettet wenigstens den Rest für euch und eure Familien. Hamburg wird regelrecht in Schulden, Armut und Kriminalität versinken. Also genau da, worauf die KGE ja seit Jahren freut ("Unser Land wird sich verändern und zwar drastisch ...").
 

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