Betreiber schalten Windmühlen zeitweise ab

Gutachten bestätigt: Windkraftanlagen erzeugen gesundheitsschädliches Brummen

In einem Windpark haben die Betreiber aufgrund eines belastenden Gutachtens die Windkraftanlagen vorübergehend abgeschaltet. Ein unabhängiges Prüfinstitut hat tieffrequente Geräusche nachgewiesen, die an den umliegenden Wohnhäusern die erlaubten Grenzwerte überschreiten und von Anwohnern als unangenehmes Dauerbrummen wahrgenommen werden.
 

Betreiber schalten Windmühlen zeitweise ab


Die Reaktion erfolgte prompt. Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens bleiben die Anlagen nun abgeschaltet. Viele Bewohner hatten über Monate hinweg von einem ständigen, besonders nachts störenden Brummen berichtet. Diese Maßnahme soll die nächtliche Ruhe wiederherstellen und die Belastung für die Anwohner verringern.

Brummton bei allen Windstärken nachgewiesen – keine Ausnahme mehr

Die Schallmessungen erstreckten sich über einen längeren Zeitraum und wurden direkt im betroffenen Wohngebiet durchgeführt. Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen, die Probleme nur bei bestimmten Wetterlagen erkannten, zeigt das Gutachten nun, dass der Brummton bei nahezu allen Windstärken auftritt. Erstmals liegt damit eine umfassende Datengrundlage vor, die die tatsächliche Situation vor Ort realistisch widerspiegelt.

Gesundheitsrisiko durch tieffrequente Geräusche rückt ins Zentrum

Tieffrequente Geräusche von Windkraftanlagen stehen bundesweit immer wieder in der Kritik. Die neuen Messergebnisse gewinnen besondere Bedeutung, da sie langfristig und direkt an den Wohnhäusern erfolgten. Sie unterstreichen, dass solche Emissionen nicht nur als lästig, sondern potenziell gesundheitsschädlich eingestuft werden können und fordern ein Umdenken bei der Bewertung von Windenergieprojekten.

Signalwirkung für künftige Windkraftgenehmigungen

Der vorliegende Fall könnte als Präzedenz dienen und Auswirkungen auf zukünftige Genehmigungsverfahren haben. Die Bewertung von Schallimmissionen bei Windkraftanlagen steht damit auf dem Prüfstand. Es bleibt abzuwarten, ob strengere Auflagen und eine stärkere Berücksichtigung der Anwohnerbelange die Regel werden.

Sven von Storch

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Kommentare

Wie konnte man aber auch ein unabhängiges Prüfinstitut beauftragen?

Strengere Auflagen bei Windkraftgenehmigungen wären gut - gar keine weiteren Genehmigungen wären besser und am besten wäre ein Neuanfang für zuverlässige Energiequellen wie AKW, KKW und mit Russengas betriebene GKW.

Aber das wäre zu gut für Deutschland und zu schlecht für die Profiteure der "Erneuerbaren" und müßte auch erst von der Klimamafia abgesegnet werden ...

Da klingt es doch gleich viel besser, wenn ein abhängiges Institut zu Wort kommt!

Da warnt die Bertelsmann-Stiftung beim Stern vor jeglichen Kürzungen beim Ausbau der Erneuerbaren. Dies, weil doch die Branche zum Jobmotor geworden ist.

Es kommt also nicht darauf an, ob weiterer Flatterstrom überhaupt genutzt werden kann, sondern es geht um Arbeitsplätze und - unerwähnt - um Profite. Alles auf Kosten der Verbraucher ...

 

Else Schrammen

23.06.2026 | 15:31

Strengere Auflagen oder Rücksicht auf das Wohlbefinden der Anwohner? Wer daran glaubt, hält auch die Erde für eine Scheibe. So lange die grünrotschwarze Regierung sagt, wo's langgeht, wird die Klimakirche nicht geschlossen! Im Gegenteil, immer mehr und höhere Vogelshredder werden gebaut (im Wald und auf der Heide, da sucht keiner mehr seine Freude)!

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