Migration, Bürgergeld, Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit: Trotz Rekordeinnahmen fliegen der Regierung der selbst verursachte Kostentsunami um die Ohren, den nun zusätzlich die Schuldenkrise, die Krise in Industrie und Wirtschaft, Ölknappheit und Energiemangel trifft. Hinzu kommt die Prognose von gigantischen Ausfällen der Steuereinnahmen durch rasant steigende Arbeitslosigkeit. Die Regierung braucht dringend Geld und greift natürlich da zu, wo es am leichtesten ist: Beim Geld der Bürger.
Kinderlose als Lückenbüßer der Pflegekasse
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant, den Beitragszuschlag für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte anzuheben – von 0,6 auf 0,7 Prozent. Damit würden Versicherte ohne Kinder ab 23 Jahren künftig satte 4,3 Prozent Pflegebeitrag zahlen. Eltern bleiben verschont: Bei einem Kind bleiben es 3,6 Prozent, bei zwei Kindern 3,35 Prozent und bei drei Kindern 3,1 Prozent. Bei einem Bruttogehalt von 3500 Euro im Monat wären das für Kinderlose allein 21 Euro mehr pro Jahr.
Verfassungsgerichtsurteil als willkommener Vorwand
Die Sonderbelastung geht auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2001 zurück. Die Richter hatten damals entschieden, dass Eltern wegen ihrer Leistung für den Erhalt des Sozialsystems bei den Pflegebeiträgen entlastet werden müssen. Wie groß der Abstand zwischen Eltern und Kinderlosen genau sein muss, hatten die Karlsruher jedoch nicht festgelegt. Die Politik kann also jederzeit nachjustieren – und genau das tut sie jetzt.
22 Milliarden Euro Defizit – und die Rechnung geht an die Bürger
Hintergrund ist ein gigantisches Loch in der Pflegeversicherung. Die Ministerin rechnet allein in den nächsten beiden Jahren mit einem Defizit von mehr als 22 Milliarden Euro. Statt die Ursachen der Finanzmisere anzugehen, soll nun weiter bei den Versicherten gespart werden. Neben der Erhöhung für Kinderlose sind weitere Einschnitte geplant: Zuschüsse für Eigenanteile im Pflegeheim sollen gekürzt, der Zugang zu Pflegeleistungen erschwert und Gutverdiener zusätzlich belastet werden.
Wenn der Staat pleite ist, zahlt immer der Bürger zuerst
Die Pläne werden derzeit in der Frühkoordinierung der schwarz-roten Bundesregierung beraten. Öffentlich hat die Ministerin ihre Vorschläge noch nicht vorgestellt. Eines ist jedoch klar: In einem zusammenbrechenden Staatshaushalt sucht die Regierung händeringend Geld – und findet es offenbar am schnellsten in den Portemonnaies der eigenen Bürger.


Kommentare
Deutsche Raubbarone suchen überall nach Geld für Selenskyj...
Schlicht eine Sauerei, wenn diese Warken sogar für Kiew eine Sondertranche an Unterstützung auf der einen Seite in Millionen abnickte - auf der anderen Seite nun das fehlende Geld von uns raubt. Man kann hier einfach nicht mehr höflich bleiben. Es sind Verbrecher und Betrüger.
Aber der brave Michel bleibt ruhig, wird er doch vom woken TV abgelenkt und wenn er jammert, zählt er als "Rechts"...
Wie lange noch? Wir müssen alle auf die Straße, Schluss mit den Milliarden für Selenskyj auf unseren Kosten!
... „Nina Warken erwägt…
... „Nina Warken erwägt höhere Beiträge bei Kinderlosen und will weitere Einsparungen bei Pflegekosten vornehmen. Die Pläne werden derzeit in der Frühkoordinierung der schwarz-roten Bundesregierung beraten.“ ...
Ja mei: „Wohlstand unter Druck
Deutschland verarmt – und das schon seit sechs Jahren“ ... https://www.focus.de/finanzen/news/deutschland-verarmt-und-das-bereits-seit-sechs-jahren_628a850b-a690-4d9d-9131-fda4ac307371.html
Worüber etwa nicht gesprochen werden darf, weil dies - mit anderen Worten, auf gut deutsch - vermerkelt-göttlichen(?) Ursprung hat???
Pflegekosten
Dann wird die Pflege noch beschiss... ähm bescheidener, als sie jetzt schon ist, genau wie die geplanten Einschnitte bei den Krankenkassen-Leistungen. Liebe Regierung, wenn ihr Geld sucht, tut dieses nicht mehr beim Normalbürger. Der ist schon dermaßen ausgepresst, dass er schon einer vertrockneten Mumie ähnelt. Sucht die fehlenden Euronen bei den Millionen Grundsicherungs-Empfängern (wie immer, Kranke oder Pflegende, alleinstehende Mütter oder Väter sind nicht gemeint) und, vor allen Dingen, bei den nutzlosen wie schädlichen NGOs!
Ob das nicht von einem…
Ob das nicht von einem Gericht gekippt würde. Im weitesten Sinne sind Paare, die aus körperlichen Gründen ohne Kinder sind, körperlich behindert. Und eine Diskriminierung in solchen Fällen darf aus meiner Sicht, nicht sein.
Eltern leben länger als Kinderlose
Es ist absolut unverständlich, weshalb Kinderlose bei der Pflegeversicherung höhere Beiträge zahlen sollen. Denn schließlich gibt es bei den Pflegeleistungen keinen Unterschied. Hinzu kommt, dass Eltern statistisch länger leben als Kinderlose, was sicher auch zu längerer Pflege führt, also mehr Kosten für die Pflegeversicherung.
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