Pflegereform: Kinderlose und Gutverdiener im Visier

Gesundheitsminister Linnemann kündigt harte Einschnitte an

Der Druck auf die Pflegeversicherung wächst, und Gesundheitsminister Carsten Linnemann macht daraus keinen Hehl. Einnahmen und Ausgaben sollen wieder ins Gleichgewicht kommen, auch wenn das bedeutet, dass bestimmte Gruppen künftig tiefer in die Tasche greifen müssen. Gleichzeitig bleibt der Beitragssatz zunächst unangetastet. 

Pflegereform: Kinderlose und Gutverdiener im Visier

Für die Finanzierung der Pflege greift die Regierung auf das sogenannte Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität zurück. 1,6 Milliarden Euro sollen daraus in die Digitalisierung von Einrichtungen der Langzeitpflege fließen. Die Länder sollen weitere 400 Millionen Euro beisteuern. Damit wird eine Summe, die eigentlich anderen Zukunftsthemen zugeordnet war, nun zur Stabilisierung eines Systems verwendet, das massiv unter finanziellem Druck steht.

Wer viel verdient und keine Kinder hat, zahlt den Preis

Die Beitragsbemessungsgrenze soll um 300 Euro im Monat angehoben werden. Gutverdiener werden dadurch stärker herangezogen. Ab dem 1. Januar 2027 steigt außerdem der Beitragszuschlag für kinderlose Mitglieder der Pflegeversicherung um 0,3 Punkte auf 0,9 Prozent. Beide Maßnahmen treffen Gruppen, die bisher vergleichsweise weniger belastet waren und nun als Hebel für mehr Einnahmen dienen sollen.

Der Beitragssatz bleibt stehen, das System knirscht trotzdem

Zum 1. Januar will Linnemann den Pflegebeitrag nicht erhöhen. Das soll das erste Reformpaket absichern. Gleichzeitig betont er, dass Angehörige von Pflegebedürftigen das System tragen. Deshalb sollen bei den Rentenpunkten keine Kürzungen vorgenommen werden. Die Zahlen machen den Handlungsdruck deutlich: Derzeit gelten rund sechs Millionen Menschen als pflegebedürftig, vor zwanzig Jahren waren es zwei Millionen.

Und schon wieder eine Kommission

Das Begutachtungssystem soll künftig zielgenauer arbeiten. Eine Expertenkommission soll bis Ende Januar 2027 Vorschläge vorlegen, wie die Pflege für die 2030er-Jahre aufgestellt werden kann. Geprüft werden Zuschüsse der Pflegekasse und eine stärkere Beteiligung privat Versicherter an den steigenden Kosten. Nach dem ersten Paket will Linnemann bis Ostern 2027 einen Kabinettsentwurf für eine grundlegende Strukturreform vorlegen.

Sven von Storch

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Kommentare

facherfahrener

01.10.2026 | 10:49

Die Pflegebedürftigen sind nur noch eine Nummer - Die Pflege NULL !!

Investitionen in nutzlose PCs statt in die Pflege der Menschen.

Was haben wir da für eine Züchtung geschaffen??

Diese Regierung braucht dringend Geld, viel Geld. Aber nicht für das eigene Volk und Land. Nein, natürlich nicht, sondern hauptsächlich, um Selenskij "seinen" sinnlosen Krieg gegen Russland weiterhin grenzenlos zu finanzieren, koste es, was es will! 

Und dadurch, dass inzwischen sehr viele unserer (großen) Unternehmen ins Ausland abgewandert sind, andere, die hier NOCH produzieren, eingeschränkt produzieren oder gänzlich dicht gemacht haben, kommen ja immer weniger Steuern rein. Und diesen extremen Steuerverlust will und versucht nun diese skrupellose Regierung durch immer weitere und immer höhere Steuern für das Volk auszugleichen. Ein Ausgleich wird zwar bei dieser irrsinnigen Geldverschwendung definitiv nicht erreicht werden können, aber die rücksichtslose Abzocke des Volkes wird weitergehen und kein Ende nehmen. Denn diese Regierung ist definitiv nicht bereit, an ihrer perversen Politik zum MASSIVEN Schaden von Land und Volk etwas zu ändern. Die macht so weiter, bis das sinkende Schiff gänzlich untergegangen ist oder zumindest verloren und hilflos im offenen Meer umhertreibt!

So 'ne Krawatte

01.10.2026 | 16:13

Wir könnten alle schon in längst VILLARRIBA feiern -

aber wegen der Altparteien-Wähler sind wir

seit 2025 immer noch in VILLABAJO ...

... und müssen weiter für andere schrubben,

so dass für unsere Alten und Pflegebedürftigen kein
Geld da ist ..

… dafür aber Hunderte Milliarden, die einfach in die
ganze Welt verschenkt werden − immer und immer
wieder, immer und immer weiter, z.B.:

"Deutschland hat 407 Milliarden Euro ins Ausland
verschenkt" (Stephan Brandner, AfD)
https://www.youtube.com/watch?v=2bMcLfvmfE4

Und da sind noch gar nicht mitgerechnet:

# Die Verwaltung wächst − trotz "Digitalisierung".
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion-hh/politik/bundesfinanzverwaltung-waechst-um-8000-stellen/45412

# Schwarzbuch Steuerverschwendung:
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion-hh/politik/205-millionen-fuer-steinmeiers-ausweichquartier-60-millionen-pro-autobahn-kilometer-millionen-fuer-ungenutzte-lehrer-laptops/45428

# Habeck's ca. 1 Mrd für "Northvolt":
https://www.freiewelt.net/blog/redaktion-mk/northvolt-hat-keine-einzige-eigene-batterie-hergestellt/14549

# "Fast 100 Milliarden für Flüchtlinge geplant", DW 2016.
https://www.dw.com/de/milliarden-f%C3%BCr-fl%C3%BCchtlinge/a-19268714

# "Über 50 zusätzliche Milliarden für die Ukraine"
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/politik/ueber-50-zusaetzliche-milliarden-der-eu-fuer-die-ukraine-belasten-auch-deutschland/33608

u.v.a. mehr ...

Für Sozialwohnungen in der Ukraine wird unser Geld mit ausgegeben...

Wir sollten damit anfangen, Preis und Leistung ins Gleichgewicht zu bringen. Dann könnten wir uns entweder wieder was zu fressen Leisten pder einen Srzttermin bekommen oder uns in Luxuspglegeheimen berwöhnem lassen!

Waa passiert mit diesen Unmengen an Geld???

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