Das Gespräch, bei dem sich die Tragödie ereignete, drehte sich um das Sorgerecht für sein drei Monate altes Kind. Mutter und Baby blieben unverletzt. Der mutmaßliche Täter floh in einem Wagen, der von einer 65-jährigen Frau gesteuert wurde. Beide wurden festgenommen – doch der weitere Verlauf wirft grundlegende Fragen auf.
Ein Mann mit bekannter Gefährlichkeit bleibt monatelang unbehelligt
Fatih Khan G. war den Behörden kein Unbekannter. Gegen ihn lief ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Kindesmisshandlung. Sein Baby war wegen eines Schütteltraumas in ärztlicher Behandlung gewesen. Ärzte hatten ihn zuvor als aggressiv eingestuft. Hinzu kamen Hinweise aus seinem Herkunftsland: In der Türkei soll gegen ihn wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs einer Tochter aus einer früheren Beziehung ermittelt worden sein. Bereits 2021 soll er dort aus dem Gefängnis entkommen sein und wird seitdem gesucht. Trotz dieser Vorgeschichte bewegte er sich frei in Deutschland und konnte zu dem verhängnisvollen Termin erscheinen.
Eine 20-seitige Verteidigungsschrift und enge persönliche Verbindungen
Die Frau am Steuer des Fluchtwagens, Sylvia S., arbeitete beim Verband binationaler Familien und Partnerschaften in Bremen. Sie ist die Patentante des betroffenen Kindes und zugleich Schwiegermutter des niedersächsischen SPD-Landtagsabgeordneten und Migrationsbeauftragten Deniz Kurku.
Bereits vor der Tat hatte sie in einem ausführlichen Schreiben für den späteren Täter Partei ergriffen. Darin stellte sie die Misshandlungsvorwürfe als bloßen Unfall dar – der Vater sei im Halbschlaf mit dem Kopf gegen das des Kindes gestoßen. Solche Interventionen werfen ein Schlaglicht auf die Netzwerke, die im Umfeld von Familienkonflikten aktiv sind.
Polizei stoppt den Fluchtwagen – doch nur einer bleibt in Haft
Nach der Tat raste das Fahrzeug vom Tatort. Die Polizei brachte es durch Schüsse zum Stehen. Beide Insassen wurden festgenommen. Gegen den mutmaßlichen Täter erging umgehend ein Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes. Bei der Fahrerin sah die Justiz dagegen keine Fluchtgefahr. Sie wurde nach kurzer Zeit wieder entlassen. Ihre Aussage, der Täter habe sie mit vorgehaltener Waffe zum Fahren gezwungen, wird noch geprüft. Seitdem ist Sylvia S. weder an ihrem Wohnort noch an ihrem Arbeitsplatz erreichbar. Sie gilt als untergetaucht.
Warum versagt der Staat beim Schutz seiner eigenen Helfer?
Dieser Fall offenbart ein Muster, das viele Bürger seit Jahren mit Sorge beobachten: Personen mit schwerwiegender Vorgeschichte bewegen sich weitgehend frei, während diejenigen, die in sensiblen Bereichen wie dem Jugendschutz arbeiten, ungeschützt bleiben. Die rasche Freilassung der Fluchthelferin trotz ihrer Verbindungen und der Umstände der Tat lässt Zweifel an der Risikoeinschätzung der Behörden aufkommen. Politische oder gesellschaftliche Netzwerke scheinen hier den Blick auf die Realität getrübt zu haben.
Die bittere Ernte einer Politik, die Recht und Ordnung vernachlässigt hat
Sechs Menschen, die täglich für den Schutz von Kindern und Familien einstanden, sind tot. Ein Täter mit dokumentierter Gewaltgeschichte konnte unbehelligt handeln. Eine Frau mit einflussreichen Kontakten half bei der Flucht und ist nun verschwunden. Wer aus solchen Ereignissen keine klaren Konsequenzen für eine konsequente Sicherheits- und Abschiebepolitik zieht, hat den Kompass für den Schutz der eigenen Bevölkerung verloren. Dieser Fall ist kein Einzelfall, sondern ein Symptom dafür, dass der Staat seine Kernaufgabe – die Sicherheit der Bürger – zu lange dem Zeitgeist untergeordnet hat.


Kommentare
Wir leben mittlerweile in einer Dystopie !
Recht und Ordnung wurden nicht vernachlässigt, sondern komplett abgeschafft !
Die Welt ist das Planspiel für die verrotteten Globalisten, die sich für die Menschheit immer neue Schikanen ausdenkt.
... „Dieser Fall ist kein…
... „Dieser Fall ist kein Einzelfall, sondern ein Symptom dafür, dass der Staat seine Kernaufgabe – die Sicherheit der Bürger – zu lange dem Zeitgeist untergeordnet hat.“ ...
Ist es dabei nicht auch möglich, dass dieses S Sylvia von der Staatsanwaltschaft zum Schutz vor dem Zugriff der Behörden in die Obhut eines Zeugenschutzprogramms aufgenommen wurde??
Untergetaucht? Wohin? Wer…
Untergetaucht? Wohin? Wer sind die Helfer?
Mit anderen Worten ....
Mit anderen Worten GEFLÜCHTET - wahrscheinlich in die sicheren Arme irgendwelcher mächtiger Clans oder islamischer Geheimdienste, worauf Polizei und Justiz keinen Zugriff haben bzw. nicht haben dürfen. Schließlich war diese "Dame" ja mal beim deutschen Geheimdienst = VS angestellt. Die weiß doch wie das geht! Und wahrscheinlich ist sie auch deshalb schon gleich wieder auf freien Fuß gekommen, weil auf den Haftrichter Druck ausgeübt wurde. Auch hier mit anderen Worten - da wurde wahrscheinlich gedroht. Erstaunlich, dass der 6-fach-Mörder inzwischen nicht auch freigepresst wurde. Kann ja aber noch kommen. Dann ist der eben "aus Versehen" aus der Haft geflohen. Das hat ja für diesen Türken in der Türkei schon mal geklappt. Und wenn dem das dort sogar gelungen war, warum dann nicht in dieser maroden BRD?!
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