Genau dieses Szenario treibt die Bundesbank derzeit mit Nachdruck voran. Und sie versucht, es den Bürgern als harmlose Modernisierung zu verkaufen.
Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz hat kürzlich in einem Interview erklärt, der digitale Euro sei nichts anderes als der „Zwilling des Bargelds“. Eine Formulierung, die harmlos klingen soll, bei genauerem Hinsehen jedoch erschreckend ist. Denn während ein Bargeldschein wirklich anonym bleibt, macht der digitale Euro jede Transaktion nachvollziehbar – für immer.
Druck auf Tempo: Entscheidung über den digitalen Euro noch 2026
Im Interview mit Welt online machte Balz deutlich, dass er mit einer politischen Entscheidung zur Einführung des digitalen Euro bereits in diesem Jahr rechnet. Das Vorhaben habe in der Bundesbank höchste Priorität und gelte als zentrales Zukunftsprojekt für die europäische Finanzinfrastruktur. Auf den ersten Blick klingt das nach technischem Fortschritt und europäischer Stärke. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch ein anderes Bild: die schrittweise Errichtung einer lückenlosen Finanzüberwachung, die als Fortschritt getarnt wird.
Die angebliche Notwendigkeit: Souveränität statt US-Abhängigkeit
Balz begründet die Eile damit, dass etwa zwei Drittel aller Zahlungstransaktionen in Europa über amerikanische Anbieter laufen. Europa brauche mehr „technologische Souveränität“. Auf den ersten Blick ein nachvollziehbares Argument. Doch die eigentliche Frage lautet nicht, ob eine eigene Infrastruktur sinnvoll ist, sondern in welcher Form – und zu welchem Preis. Muss dieser Preis wirklich die vollständige Transparenz jedes einzelnen Euro sein, den Bürger ausgeben?
Die trügerische Erzählung vom bloßen Ergänzungsinstrument
Besonders auffällig ist die wiederholte Beteuerung, der digitale Euro solle Bargeld nur ergänzen, nicht ersetzen. Die Geschichte staatlicher Geldpolitik lehrt jedoch etwas anderes: Fast jede spätere Einschränkung des Bargelds wurde zunächst als harmlose Ergänzung angekündigt. Vom Aus des 500-Euro-Scheins bis zu Barzahlungsobergrenzen in vielen EU-Ländern – immer hieß es zuerst: Nur eine kleine Anpassung.
Ein programmierbares Geld, das mit Verfallsdaten, Ausgabebeschränkungen oder Einfrierungen versehen werden kann, ist jedoch kein harmloser Zwilling. Es ist der systematische Ersatz für ein freiheitliches Zahlungsmittel. Die Anonymität des Bargelds ist kein Relikt vergangener Zeiten, sondern ein wesentlicher Bestandteil individueller Freiheit. Wofür, wann und wo jemand sein Geld ausgibt, sollte den Staat nichts angehen.
Angebliches „Marktversagen“ als willkommener Vorwand
Interessant ist auch Balz‘ Kritik an der Privatwirtschaft. Diese habe es versäumt, eine paneuropäische Zahlungslösung zu schaffen – ein „klassisches Marktversagen“. Dabei funktionieren Kreditkarten, Girokarten, Mobile-Payment-Dienste und andere Angebote für Millionen Europäer täglich reibungslos. Das Problem aus Sicht der Zentralbank scheint eher zu sein, dass diese Lösungen nicht ausreichend unter ihrer direkten Kontrolle stehen.
Wenn von Marktversagen die Rede ist, meint man meist: Der Markt hat eine Lösung geliefert, die dem Staat nicht genug Einblick gewährt. Der digitale Euro ist damit weniger ein reines Zahlungsmittel als vielmehr ein Instrument der Steuerung und Überwachung, verpackt in die Sprache von Innovation und Souveränität.
Doppelte Standards bei Transparenz: Goldreserven bleiben im Dunkeln
Bemerkenswert ist auch eine Nebenbemerkung Balz‘ zu den deutschen Goldreserven. Diese lagern weiterhin größtenteils in New York und London, weil sie dort „physisch verfügbar“ sein müssten. Zu konkreten Prüf- und Kontrollmechanismen wollte er sich nicht äußern – es gebe vertragliche Vereinbarungen. An der Sicherheit bestehe kein Zweifel.
Hier zeigt sich ein auffälliger Kontrast: Während die Bundesbank den Bürgern ein digitales Geldsystem aufdrängt, bei dem jede Transaktion nachvollziehbar wird, verweigert sie gleichzeitig Transparenz über die eigenen Goldbestände von über 3.300 Tonnen im Wert von mehr als 200 Milliarden Euro. Transparenz für den Bürger, Diskretion für den Staat – das scheint die unausgesprochene Regel zu sein.


Comments
Das ist die Demontage der…
Das ist die Demontage der Freiheit!
Vielleicht der gefährlichste…
Vielleicht der gefährlichste Teil der Demontage unserer Freiheit!
Aber daneben gibt es bereits viele andere - wenn ich nur an Verbrennerverbot, Heizungsgesetz, schleichende Einschränkungen der Meinungsfreiheit, Genderpflicht bei Medien, progressiv steigende CO2-Steuer, Pflichten aufgrund des Selbstbestimmungsgesetzes oder die verfassungswidrigen Einschränkungen wegen Corona denke ...
Unsere Zwangsjacke wird immer enger geschnallt - und die (immer noch) Mehrheit der Wähler scheint es (immer noch) nicht zu merken.
Damit ist die Bundesbank ...
... doch eindeutig eine verfassungsfeindliche Organisation.
Genau wie Brüssel's berüchtigte Bananen-Bude, mit der
"E.uropäischen U.surpatoren"-Komission an ihrer Spitze.
Dann haben die Marionetten…
Dann haben die Marionetten uns alles genommen: Die richtige Uhrzeit, die Rechtschreibung und Grammatik, das Bildungssystem und nun das Geld. Die Natur wird zubetoniert entweder mit Würfelwüste (Stadt) oder Vogelhäckslern. Wann endet die Besatzung? Das Völkerrecht wurde am 8. Mai 1945 ausgehebelt.
Bundeswasserkopf
Es braucht nun mal eine neue Regierung, die nicht nur Gesetze rückgängig macht, sondern auch die Mißetäter und Saboteure, die volksschädliche Gesetze beschließen oder beschlossen haben, hinter Schloß und Riegel bringt.
Das Volk hat die Macht diese…
Das Volk hat die Macht diese Diktatur zu beenden. Wir werden jetzt schon total überwacht. Macht Schluss damit.
Der breite Weg in den Abgrund !
Banken gehörten schon immer zu den größten Massenmördern ! Wenn sie sich nicht schon direkt an Kriegen beteiligten finanzierten sie direkt und indirekt Kriege und Gegenkriege ,um über Börsen und Kredite möglichst große Gewinne einzufahren . Das Gute ist ,dass sie weiter einfahren werden ,nur Richtung Hölle !
... „Stellen Sie sich vor,…
... „Stellen Sie sich vor, jeder Euro, den Sie ausgeben, hinterlässt eine digitale Spur – direkt zum Staat. Keine Anonymität mehr, keine privaten Zahlungen, keine Freiheit, unbemerkt zu handeln.“ ...
Wofür es für mich nur eine Erklärung gibt: „Die Göttin(?) muss verrückt sein“!!! https://www.youtube.com/watch?v=4w3KIecuRY8
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