Sinkende Nachfrage nach Covid-Impfstoffen

Biontech macht drei Standorte in Deutschland dicht

Die Pandemie hat Biontech weltbekannt gemacht und die Kassen gefüllt. Jetzt schließt der Konzern drei Werke in Idar-Oberstein, Marburg und Tübingen. Rund 1800 Beschäftigte verlieren ihre Arbeitsplätze, weil niemand die Anlagen übernehmen will. Die Suche nach Käufern ist gescheitert. Mit der Goldgräberstimmung während der Covid-Jahre ist vorbei bei Biontech. 
 

Sinkende Nachfrage nach Covid-Impfstoffen


Biontech hat monatelang versucht, die drei deutschen Produktionsstätten zu verkaufen. Nationale und internationale Interessenten aus der mRNA-Fertigung, der Antikörper- und Plasmidherstellung sowie der Zell- und Gentherapie wurden angesprochen. Interne Fachleute und externe Makler führten vertrauliche Gespräche. Zum Abschluss kam es nicht. Das Unternehmen verweist auf ein schwieriges Markt- und Investitionsklima.

In Tübingen soll die Produktion Ende 2027 enden, in Marburg Anfang 2028, in Idar-Oberstein Ende 2028. Mit dem Konzernbetriebsrat wurden zusätzliche Abfindungsregelungen vereinbart. Einzelheiten nannte Biontech nicht.

Eine Ausnahme gab es: Die Berliner Tochter JPT Peptide Technologies, ein Dienstleister für Peptidforschung mit rund 130 Beschäftigten, ging an die Münchner Dubag Group. Die Belegschaft bleibt.

Drei Standorte, drei Geschichten, ein Ende

Das Marburger Werk steht auf dem Gelände der historischen Behringwerke. Biontech hatte es von Novartis übernommen und in der Pandemie massiv ausgebaut. Dort entstanden mRNA-Impfstoffe gegen Covid-19 und Plasmid-DNA, ein Ausgangsstoff für Impfstoffe und Zelltherapien. Rund 540 Menschen arbeiten dort.

In Tübingen sitzt der frühere Konkurrent Curevac, den Biontech 2025 übernommen hatte. Der Standort gilt als der größte der drei Werke. Curevac-Gründer Ingmar Hoerr warf Biontech nach der Ankündigung der Schließungen Täuschung vor: Bei der Übernahme sei ein gemeinsames, sich gegenseitig stärkendes Unternehmen vereinbart worden. Diese Zusage sei vom Tisch.

In Idar-Oberstein entstehen unter anderem Wirkstoffe für frühe klinische Phasen sowie Zell- und Gentherapeutika. Dort sind rund 440 Beschäftigte betroffen.

Die Pläne, die Werke nicht selbst weiterzuführen, hatte Biontech bereits im Frühjahr bekanntgegeben. Begründung damals wie heute: geringe Auslastung, Überkapazitäten, Kostendruck und die Verlagerung des Schwerpunkts auf Onkologie. Ab 2029 rechnet der Konzern mit jährlichen Einsparungen in einer Größenordnung von rund 500 Millionen Euro.

Die Pandemie füllte die Kassen, der Alltag leert die Hallen

Gemeinsam mit Pfizer brachte Biontech den ersten zugelassenen mRNA-Impfstoff gegen Covid-19 auf den Markt. Das machte die Mainzer und das Gründerpaar Uğur Şahin und Özlem Türeci weltbekannt. Es machte das Unternehmen auch reich.

In den Boomjahren 2021 und 2022 lag der Konzernumsatz bei rund 19 Milliarden und 17,3 Milliarden Euro. Der Nettogewinn erreichte in diesen beiden Jahren zusammen etwa 19,7 Milliarden Euro. Allein 2021 blieb ein Gewinn von mehr als 10 Milliarden Euro. Der Impfstoff war damals fast das gesamte Geschäft.

Danach brach die Nachfrage ein. 2023 sanken die Umsätze auf knapp 3,8 Milliarden Euro, 2024 auf 2,75 Milliarden Euro. 2025 erlöste Biontech noch knapp 2,87 Milliarden Euro, davon rund 2,0 Milliarden Euro mit Covid-Impfstoffen. Der Anteil des Impfstoffs am Gesamtumsatz fiel von fast 100 Prozent auf etwa 70 Prozent. Unter dem Strich stand 2025 ein Verlust von 1,14 Milliarden Euro.

Im ersten Halbjahr 2026 vertiefte sich das Minus auf 1,35 Milliarden Euro, nach 802 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz in denselben sechs Monaten lag nur noch bei 224 Millionen Euro. Ein zweites zugelassenes Produkt, das die Lücke schließen könnte, fehlt.

Die Krebsmedizin soll tragen, was der Impfstoff nicht mehr einbringt

Biontech zählt weltweit rund 7200 Beschäftigte und steckt mitten in einem Umbau. Die Forschung gilt einer Reihe onkologischer Kandidaten, mRNA-Immuntherapien und Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten, bei denen Chemotherapeutika gezielter an Tumorzellen gelangen sollen. Diese Pipeline verschlingt Geld, lange bevor sie Umsätze bringt.

Zugleich verlassen die zentralen Köpfe das Unternehmen. Şahin und Türeci scheiden spätestens Ende 2026 aus dem Vorstand aus. Sie bleiben Anteilseigner, gründen aber in Mainz die Firma Arife. Dort wollen sie die nächste Generation mRNA-basierter Medikamente entwickeln. Nachfolger von Şahin als Vorstandschef wird spätestens zum 1. Februar 2027 Guido Oelkers, zuvor Chef des schwedischen Biopharma-Unternehmens Sobi und in den 1990er Jahren unter anderem bei Hoechst tätig.

Was die Schließungen sichtbar machen

Die drei Werke sind Relikte einer Ausnahmezeit. In wenigen Monaten wurden Kapazitäten aufgebaut, die für eine weltweite Notlage gedacht waren, nicht für saisonale Auffrischungsimpfungen. Der Markt hat sich schneller normalisiert als die Fabriken. Käufer fehlten, weil genau diese Anlagen teuer, spezialisiert und ohne sicheren Auftragspool dastehen.

Sven von Storch

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Kommentare

Auf diesem alleinigen Standbein erhoffte Trillionen Gewinne hat wohl nicht geklappt. BionTech - die Gewinner der inszenierten Pandemie.  Uğur Şahin, Özlem Türeci haben sich schnell ausgeloggt und haben sich abgeseilt, um nicht irgendwann zur Verantwortung für ihre Massenmord-Experimente am Menschen gezogen zu werden.  Mal sehen, die wollten ihre eigene neue Firma gründen, was sie dann für einen Unfug erfinden um die Börse zu explodieren zu bringen  und Menschen noch Jahre später daran verrecken oder behindert sind. Angebliche Neuentwicklungen zu Krebs-Behandlungen und Impfungen... Alles Quatsch, denn wer könnte sich solche Pillen/Spritzen leisten? Kein normaler Bürger, keine Kasse bezahlt. Alle derzeit gängigen Verfahren zur Krebsbehandlung helfen nur 10% langlebig - der große Rest gewinnt nur Zeit für 1..3 Jahre und die Nebenwirkungen sind meist noch schlimmer. mRNA für Anti-Krebsmittel. Das muss man nur laut sagen und schon stehen Investoren Schlange für Trillionen Dollar Gewinn - am Ende sterben die Patienten trotzdem. Und, beim Hausarzt wird je nach Kasse entschieden oder selbst zahlen, wie in den USA, für eine längere Behandlung muss man dann eine Hypothek auf sein Haus aufnehmen.

Die haben ihr Heu rein - dank Millionen gut- und dummgläubiger Menschen, die das mit ihrer Gesundheit oder sogar mit ihrem Leben bezahlt haben und viele noch bezahlen werden durch die krankmachenden und tödlichen "Nebenwirkungen"! Aber was interessiert das alles Biontech?? NICHTS!! Auch die bald 1.800 Arbeitslosen sind diesem mörderischen Pharmaunternehmen schnuppe!

Bio  -  n  tech  is wohl nich mehr ! Bei unserer vergenderten Generation  hat die Impfung volle Doppelmaskendröhnung erreicht ! Jegliche weitere Bratwurstimpfung führt praktisch zum unberechenbaren Durchdrehen ! AlsO nix wie weg hier ,bevor alle Bio -Techniker noch eingesperrt werden ! Die Gen-Veränderung steigt sogar unseren Regierungspolitikern in den Kopf ,vielleicht werden dann diese Bio   . . n. . . Trechniker noch Sonderbesteuert ? Oder Wegzugsteuer ? Jedenfalls wird es teuer !

Die Krebsmedizin soll tragen, was der Impfstoff nicht mehr einbringt

Zugleich verlassen die zentralen Köpfe das Unternehmen. Şahin und Türeci scheiden spätestens Ende 2026 aus dem Vorstand aus.

 

Na, hoffentlich will sich niemand - in persona - "diskret & leise" aus der Verantwortung stehlen : für ALLES, was in der Causa "BioNTech-Covid-19 mRNA-Impfstoff  i.V.m. Krebsmedizin" noch auf die Corona-Impflinge zukommen könnte resp. - höchst real - zukommen kann (?)

>>> Die schweren Krebserkrankungen in meinem Umfeld nehmen jedenfalls dramatisch (!) zu - und alle > DIESE <  BioNTech Corona-Impflinge waren letztes Jahr (2025) noch besonders stolz und glücklich darüber, den vermeintlich "besten" Impfschutz vs. Covid-19 (...insbes. via zahlreicher jährlicher  "Auffrischungen") erhalten zu haben !

 

by the way

 

Im Falle massenhaft auftretender Krebserkrankungen durch den mRNA-Impfstoff würde BioNTech als Unternehmen rechtlich vollumfänglich haften, während die Führungsriege um Uğur Şahin und Özlem Türeci persönlich im Regelfall nicht zivilrechtlich haftbar gemacht werden könnte. [1, 2, 3]

Für ein solches theoretisches Szenario gilt die folgende rechtliche Aufteilung:

Haftung des Unternehmens (BioNTech SE)

Entgegen weit verbreiteter Mythen sind Impfstoffhersteller in der EU nicht von der Haftung befreit. Es greifen die strengen Regeln des deutschen Arzneimittelgesetzes (AMG): [1, 2, 3]

______________

Die im Fachjournal Biomarker Research veröffentlichte Kohortenstudie, die Daten von über 8 Millionen Menschen untersuchte, zeigt lediglich eine statistische Korrelation, aber keinerlei ursächlichen Zusammenhang (Kausalität). [1, 2]

 

Es gilt also weiterhin abzuwarten - was da noch in der Krebsmedizin (!) für Corona BioNTech-Impflinge folgen könnte....

MP

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