Rücknahme des Verbrenner-Aus ist Mogelpackung

Beatrix von Storch: Wenn E-Autos so toll sind, sollen sie sich am Markt behaupten ohne Subvention

Die EU tut so, als würde sie das Verbrenner-Verbot ab 2035 lockern und damit eine lang geforderte Erleichterung für Autofahrer und Industrie schaffen. Doch hinter der Regelung verbirgt sich eine dreiste Täuschung.

Beatrix von Storch: Wenn E-Autos so toll sind, sollen sie sich am Markt behaupten ohne Subvention


Statt vollständig emissionsfreier Fahrzeuge sollen Neuwagen künftig nur zu 90 Prozent CO2-neutral sein. Das simuliert Technologieoffenheit, die in Wirklichkeit nicht existiert, und sie treibt den Markt letztendlich in eine Zwangsumstellung auf Elektroautos. 

Die 90 Prozent-Lüge: Wie die EU eine Freiheit vortäuscht, die es gar nicht gibt

Was als Kompromiss gefeiert wird, entpuppt sich als Falle: Ab 2035 müssen Neuwagen ihren CO2-Ausstoß um 90 Prozent senken, nur winzige 10 Prozent Emissionen bleiben erlaubt. Das klingt harmlos, tötet aber Hybride, Range-Extender und sogar Verbrenner mit synthetischen Kraftstoffen effektiv ab. Trotz aller Beteuerungen von Offenheit für Innovationen zwingt diese Regelung in eine teure Elektromobilität, ohne dass die notwendige Ladeinfrastruktur oder bezahlbare Batterien bereitstehen. Es ist eine Mogelpackung, die den Anschein von Wahlmöglichkeiten erweckt, während sie den Markt gnadenlos auf E-Autos trimmt.

Brüssels Zwangswirtschaft: Wie Elektroquoten den freien Markt erdrosseln

Die EU wandelt Europa in eine sozialistische Kommandowirtschaft um, getarnt als Klimaschutz. Quoten, Verbote und Milliardensubventionen zerstören den Wettbewerb, während Jobs in der Industrie schrumpfen und Exportchancen schwinden. Politiker in Brüssel diktiert, was produziert wird – nicht der Verbraucher.

Mit entwaffnender Logik legt die AfD-Vizechefin Beatrix von Storch den Scheideweg zwischen Markwirtschaft und Sozialismus offen, in den Brüssel Europa treibt:

„Der Mainstream schreibt sich die Finger wund, um uns zu erklären, dass dem Elektroauto die Zukunft gehört. Die verstehen die entscheidende Frage nicht. Es geht darum, ob der Verbraucher das entscheidet oder Politiker in Brüssel. Wenn Elektroautos tatsächlich so toll sind, werden sie sich auch ohne Subventionen und Verbrenner-Verbot durchsetzen. Und wenn sie sich nicht durchsetzen? Waren sie offenbar doch nicht so toll. Man nennt das Marktwirtschaft.“



Der versteckte Preistreiber: Flottenquoten machen Verbrenner zum Luxusgut

Entspannung? Weit gefehlt. Ab 2027 müssen Firmenflotten zur Hälfte elektrisch sein, ab 2030 fast vollständig. Das ist eine neue Radikalität, die das anegebliche Aus vom Verbrenner-Aus ad absurdum führt, denn bisher gab es keine solchen Zwangsvorgaben.

Flotten – also Dienstwagen, Mietautos und Leasingmodelle – machen zwei Drittel des Neuwagenmarkts aus. Wenn hier Verbrenner ausgedünnt werden, entsteht eine künstliche Knappheit. Benziner, Diesel und Hybride werden rar, Produktionsmengen sinken, Preise explodieren. Privatkäufer leiden am meisten: Weniger neue Verbrenner bedeuten weniger junge Gebrauchtwagen auf dem Markt. Gerade diese bezahlbaren, zuverlässigen Autos sind für Familien und Pendler essenziell. Stattdessen steigen Kosten für Leasing und Mieten, die Auswahl schrumpft dramatisch.

Der Havanna-Effekt: Wie Knappheit alte Autos unbezahlbar macht

Schon ab 2026 könnte ein weiterer Schock eintreten: Flottenbetreiber kaufen aktuell massenhaft Verbrenner auf, solange es möglich ist, um sie länger zu nutzen. Das pusht die Nachfrage kurzfristig, treibt Preise hoch und verhindert, dass diese Fahrzeuge später günstig als Gebrauchte verfügbar werden. Ökonomen nennen das den Havanna-Effekt: Wenn Neues künstlich verknappt wird, gewinnen Gebrauchte an Wert – nicht aus Begeisterung, sondern aus purer Not. Es entsteht ein Teufelskreis, in dem selbst bestehende Autos teurer werden, und Alternativen fehlen.

Chinas uneinholbarer Vorteil: Europas Industrie wird von EU-Klimaideologen geopfert

Ein oft unterschätzter Aspekt: Der forcierte E-Auto-Boom spielt vor allem chinesischen Herstellern in die Karten. Sie dominieren bei Preisen, Technik und Lieferketten – Batterien, Komponenten und Wertschöpfung kommen größtenteils aus Asien.

Europäische Autobauer geraten unter enormen Druck: Schrumpfende Marktanteile, schärferer Wettbewerb, Sparrunden. Besonders Zulieferer für Verbrennermotoren, Getriebe oder Abgassysteme leiden; Studien zeigen, dass jeder Fünfte bereits am Rande des Ruins steht. Das "aufgeweichte" Verbot ändert nichts – die Mengen sind zu klein, das System kippt grundlegend. Brüssel verändert nicht nur Antriebe, sondern Preise, Vielfalt und ganze Branchen. Am Ende zahlen es diejenigen, die einfach nur ein erschwingliches Auto für den Alltag brauchen.

 

 

Sven von Storch

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Kommentare

" ... von EU-Klimaideologen geopfert"?

Das sind keine "Klimaideologen" sondern von der Klimamafia gekaufte und/oder erpreßte Landesverräter!

Und neben einer ausreichenden Ladeinfrastruktur und bezahlbaren Akkus fehlt es auch an Reichweite, schneller Lademöglichkeit und - vor allem - an Strom!

Wenn im übrigen der beinahe-EU-Ratspräsident Weber meint, jetzt wäre das Verbrennerverbot vom Tisch, ist das schamlose Volksverdummung!

Wolfgang Lammert

18.12.2025 | 10:59

Es interessiert eben Merz, von der Leyen und Klingbeil einen Dreck, dass 3/4 der Deutschen kein Verbrenner-Aus wollen. Nur 24 % der Deutschen will das Elektro-Auto. Die CDUCSU ist eben auch nur eine "grüne Verbotspartei"!

Ekkehardt Fritz Beyer

18.12.2025 | 11:26

„Die EU tut so, als würde sie das Verbrenner-Verbot ab 2035 lockern und damit eine lang geforderte Erleichterung für Autofahrer und Industrie schaffen. Doch hinter der Regelung verbirgt sich eine dreiste Täuschung.“ ...

Weil die „freie Marktwirtschaft“ längst abgeschafft ist und nun als „sozial“ bezeichnet wird? 

Dazu antwortete dieses Waldeck Nelly vom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/nelly-waldeck/fragen-antworten/wann-wird-die-freie-marktwirtschaft-abgeschafft-befristet-und-versuchsweise

Aha – tatsächlich??? 

Und „wie lange dauert es, bis W i s s e n s c h a f t sich selbst korrigiert?“??? https://tkp.at/2025/12/15/wie-lange-dauert-es-bis-wissenschaft-sich-selbst-korrigiert/

Wobei lügt, betrügt und täuscht diese kriminelle, mafiös organisierte und handelnde EU, die brutal gegen die europäischen Völker agiert, die sie als ihre in jeglicher Art und Weise auszubeutende Sklaven betrachtet, denn nicht??

Verbrenner versus E-Autos!

Ein Austausch wird an dem Klima nichts, aber auch nichts verändern. Es sollte ein profitables Geschäftsmodel auf Kosten der Steuerzahler werden. Leider wurde es zu einem Flop für die Wirtschaft. Die Folgen sind Arbeitsplatzverluste und soziale Unruhen, weil nun das Geld für die Migrantenunterhaltung entfällt und sich noch weiterhin verschlimmern wird. 

Die Bevölkerungsteile, die dem Staat ohnehin nicht trauen und sich für das Alter Geld zurückgelegt haben, müssen nun vielleicht fürchten aus lauter Not vom sozialistischen Staat enteignet zu werden. Man kann gar nicht so verrückt denken, wie es kommt könnte!

Hans-Peter Klein

18.12.2025 | 12:20

Es gibt kein generelles Verbrenner-Aus, Blödsinn, auch nicht für Neu-Zulassungen.

Was aber zunehmend verschwindet, verschwinden soll, das sind die fossilen Brennstoffe Öl, Kohle, Erdgas zugunsten synthetischer Kraftstoffe auf Basis erneuerbarer Energien, sukzessive im fließenden Übergang damit Industrie und Endkunden sich darauf einstellen können.

Was ist gegen zielführende Subventionen zu sagen ?
Die gabs schon immer und überall für alles mögliche, es zählt allein ob sie einen Sinn ergeben im gesamt gesellschaftlichen Kontext.
Nehmen wir mal die Rüstungsindustrie, die lebt zu 100 % von staatlichen Subventionen. Über deren Sinn kann man streiten.
Ob Landwirtschaft, Kultur-Industrie oder sonstwas.
Ob bei der Energiewende, Wärmewende, Mobilitätswende, es  ergibt einen tieferen Sinn dies zu subventionieren, weil all dies  gesellschaftlich so gewollt ist.

MfG, HPK

Gesellschaftlich gewollt? ... Energiewende, Wärmewende, Mobilitätswende

Wann hat man das Volk dazu befragt? Das betrifft übrigens auch die "Migrationskrise". Deutschland wurde einfach von den Machthabern zum Einwanderungsland erklärt. Noch heute blökt man, wir bräuchten diese "Einwanderer". Die AfD hat das mal hinterfragt. Ein AfD-Abgeordneter wollte mal von der Regierung in einer Anfrage wissen, wieviel Steuern denn die eingewanderten Fachkräfte hier zahlen. Dazu kann keine Aussage getroffen werden. Ja, kann ich mir gut vorstellen. Das Ergebnis würde die ruinöse und schockierende Wahrheit ans Licht bringen. 

Übrigens, mal noch etwas in diesem Kontext: Uns Bürgern hat man mal erzählt, die EU wäre ein Wirtschaftsbündnis und Friedensprojekt. Die Realität sieht anders aus. Wir leben in einen zentralistischen Sonnengottstaat, der uns unsere Freiheit und unseren Wohlstand genommen hat.

Man hat uns erzählt, die NATO wäre ein Verteidigungsbündnis. Man wird uns den Frieden, im schlimmsten Fall das Leben/Gesundheit nehmen.

Es ist Zeit für eine Umkehr. Noch geht das. Diese Regierung schlägt alle Türen zu. In Moskau oder Washington lacht man über unsere grüne Narren-Regierung. Unser Land deindustriealsiert sich, erstickt in Schulden und eingewanderter Kriminalität. Hier werden zusätzliche Schulden in Billionenhöhe gemacht, aber niemand redet darüber, wie ... wann ... und wer die einmal zurückzahlen soll. Ehe ich mich also solchen grünen Spinnereien wie "Energiewende, Wärmewende, Mobilitätswende" hingebe, sollten wir erst einmal unsere existenziellen Probleme grundhaft lösen.
Wer das nicht versteht, dem ist nicht mehr zu helfen. Die bevorstehende Not wird den Leuten die Schrittfrequenz diktieren.

LIeber Herr Klein, Sie sind zweifelsfrei ein intelligenter Mensch, der hier oft und sachlich diskutiert. Aber ich hoffe für jeden Menschen, dass er sich nicht verrennt. Wenn man einen Irrweg erkennt, sollte man aus Vernunft die Richtung ändern. Das ist kein Gesichtsverlust, sondern ein Alleinstellungsmerkmal intelligenter Menschen. Diese grünen Spinnereien sind gescheitert. Aber die, die hier die Macht innehaben, können aus charakterlichen Gründen nicht mehr zurück. Sie verstecken sich hinter dem Begriff "Brandmauer" und kämpfen grundsätzlich doch für etwas ganz anderes.

 

 

Was die EU bestimmen will, ist völlig unerheblich und ohne jede Bedeutung.

Weder die Bürger noch die Industrie  müssen sich diesem kriminellen EU-Diktat unterwerfen.

Bei der EU handelt es sich um eine nicht gewählte, künstlich geschaffene und technokratische Institution, die sich anmaßt, über den Kopf von über 500 Millionen Bürger zu entscheiden .... auch gegen deren Willen.

Ich fordere daher alle Bürger und Unternehmen auf, das Brüsseler Diktat rigoros zu mißachten und zu ignorieren!  Die haben überhaupt gar nichts über uns zu bestimmen.

Leute, wir müssen lernen, auch mal NEIN zu sagen. Dies gilt auch für Unternehmen. 

Und falls die EU sich erdreistet, Strafen auszusprechen, müssen diese ebenso rigoros verweigert werden!!  Und zwar massenhaft.

Erst dann ist diese kriminelle Organisation endgültig am Ende.

Grundsätzlich ist das nicht falsch die Entscheidung dem freien Markt zu überlassen. Eine sehr wirtschaftsfreundliche Herangehensweise.

Dennoch kann der sogenannte "freie" Markt nur nach finanzieller Rentabilität entscheiden. Und manchmal hat das nichts mit Vernunft zu tun weil die politischen Rahmenbedingungen von Idioten geschaffen wurden.

Wenn ich mir eine Tischdecke aus China bestelle weil sie 2 € billiger ist als diejenige welche die Weberei um die Ecke herstellt, dann ist das zwar wirtschaftlich rentabel, aber ist das auch klug in Sachen Umwelt und heimischer Wirtschaft? Oder wenn gebrachte oder leicht defekte Dinge auf dem Müll landen weil die Reparatur zu teuer und die Neuanschaffung ein preislicher Witz ist? dann hat der freie Markt entschieden das wir keine Facharbeiter mehr benötigen weil das Geld in so Massen gedruckt wurde das die Maschine am Fließband das Ding zum selben Preis neu herstellt. 

Überproduktion, Firmenpleiten, Verpackungswahn und eine hoch verschuldete Wegwerfgesellschaft sind das Resultat eines falsch gelenkten "freien Marktes".

Erst wenn der Parasit des Sozialismus entfernt wird und ein Mensch mit Verstand in die Führung kommt wird da ein Schuh draus.

Nichts gegen Hilfe an Bedürftige, jedoch sollten beide Worte ganz klar und minimalistisch definiert werden und keinen Freibrief zur Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung darstellen.

Und nein, Subventionen für irgendetwas haben in einer Wirtschaft nichts zu suchen. Der Markt reguliert sich selbst und ohne Steuern braucht da niemand Subventionen.

@Hans-Peter Klein

Sie stellen die rhetorische Frage: "Was ist gegen zielführende Subventionen zu sagen ?"

Antwort: Subventionen verzerren den Markt, lähmen die unternehmerische Initiative und führen deswegen zu suboptimalen Produkten, die am Markt nicht wettbewerbsfähig sind.

Die von ihnen angeführten Beispiele machen das deutlich:
Die Subventionierung der Rüstungsindustrie hat zu einem ineffizienten militärisch-industriellen Sumpf geführt.
Die Subventionierung der Landwirtschaft hat das Höfesterben nicht verhindert.
Die Subventionierung der Kulturindustrie hat zu weltabgewandten Staatstheatern geführt, die nur um sich selbst kreisen.
Die Subventionierung der erneuerbaren Energien hat zu nicht wettbewerbsfähigen Unternehmen geführt, die von der chinesischen Konkurrenz weggefegt wurden.

Summa summarum: Subventionen machen Unternehmen nicht stärker, sondern schwächer und sollten von daher so wenig wie möglich eingesetzt werden.

Wenn die deutsche Autoindustrie also in Zukunft ihre Autos nach staatlichen Vorgaben baut und sich diese vom Staat subventionieren läßt, wird sie den Weg der englischen bzw. ostdeutschen Autoindustrie gehen:

In beiden Fällen bauten verstaatlichte Unternehmen grottenschlechte Autos, die in erster Linie der Politik gefielen. So mußten z. B. die ostdeutschen Hersteller Zweitaktmotoren verwenden, weil dies die DDR-Wirtschaftsplaner Ende der 50er so beschlossen hatten.

Das Ende ist bekannt.

Ein Thema, das offenbar bewusst von der grünen Energiewende-Hallejuha-Kamarilla vollkommen aus dem Diskurs ausgeblendet wird: Dendrite

Ich liste ungern eine solche Vielzahl von Links auf, aber hier will ich mal die Wucht dieses Themas demonstrieren. Es gibt Fachleute, die befassen sich damit und die warnen davor. Offenbar soll denen aber keine Stimme gegeben werden, damit die fetten Geschäfte der grünen Konzerne nicht beeinflusst werden, die alles auf eine Karte "Grüner Endsieg" gesetzt haben.

eAutos auf breiter Ebene werden scheitern. Kleine Stadtflitzer werden eine Chance haben, neben dem Verbrenner oder noch ganz anderen Antriebsarten in der Zukunft.

https://www.autobild.de/artikel/neue-batterie-technologie-dendriten-in-feststoffakkus-entdeckt-28423017.html

https://das-wissen.de/neuigkeiten/tum-muenchen/forscher-der-tum-warnen-dendriten-gefaehrden-lithium-batterien

https://www.feuertrutz.de/brandgefahr-von-lithium-akkus-modell-erklaert-dendritenwachstum-bei-batteriebraenden-26022021

https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=23163&sprache=de&seitenid=74699

https://www.qa-group.com/de/glossar/dendriten/

https://www.uni-ulm.de/nawi/naturwissenschaften/nawi-detailseiten/news-detail/article/was-lithium-akkus-explosiv-machtneues-modell-erklaert-dendritenwachstum-in-batterien/

Mal noch eine letzte Anmerkung: Wenn Fr. v. Storch vom "Havanna-Effekt" spricht, dann liegt sie damit genau richtig. In der DDR galt: Man darf ein Auto 10 Jahre nicht pflegen, damit man nicht mehr als den Neupreis verlangen muss. Das Ende der DDR ist bekannt. Liebe Freie-Welt-Leser, bereitet euch vor, damit ihr den Systemwechsel ohne großen persönlichen Schaden übersteht.

Mich persönlich schrecken die geringe Reichweite, die fehlenden Ladesäulen und die hohen Kosten ab. Man möchte seinen Urlaub ja nicht nach dem Standort der Ladesäulen planen! Bei meinen Eltern im Dorf gibt es gar keine Ladesäule. Batterien zu entsorgen ist auch nicht gerade umweltfreundlich.  Es stört mich, dass viele Materialien durch Kinderarbeit gewonnen werden.

Zudem haben Hitze und Kälte einen extremen Einfluss auf die Leistung dieser Autos.

Elektroautos sind bei Kälte anfälliger, weil die Batteriekapazität sinkt (Reichweitenverlust von 10-30 %, bei Extremkälte bis zu 50 %).  

Auswirkungen von Hitze auf E-Autos: Reichweitenverlust: Bei ca. 35 °C kann die Reichweite messbar sinken, weil die Batterie nicht mehr optimal arbeitet.

Ladeleistung: Das Batteriemanagementsystem drosselt die Ladegeschwindigkeit bei hohen Temperaturen automatisch, um die Batterie zu schützen.

Alterung: Hohe Temperaturen beschleunigen die chemischen Alterungsprozesse der Lithium-Ionen-Akkus, was die Lebensdauer langfristig verkürzen kann.

Elektronik: Über 45-50 °C kann die Elektronik der Batterie schneller verschleißen. 

Alle 5-8 Jahre müssen die Batterie oder der Akku ausgetauscht werden, was wiederum sehr teuer werden kann. Im Netz stand was von 8.000 Euro - 20.000 Euro. Das Geld bin ich nicht bereit auszugeben.

Ich lebe in einer Kleinstadt in einem Wohnviertel von etwa 300 Wohnungen. In unserem Wohnviertel können insgesamt 6 Ladesäulen installiert werden, bei einer 7ten Ladesäule wäre im ganzen Viertel der Strom weg.

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