Verfassungsschutz hat nichts als "Peinliche Grütze" gegen die AfD produziert

Beatrix von Storch: Schluss mit der Instrumentalisierung des VS durch den Innenminister

Das Bundesinnenministerium hat angekündigt, keine Beschwerde gegen den Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Köln einzulegen. Eine solche Beschwerde sei nicht vorgesehen, teilte ein Sprecher mit. 

Verfassungsschutz hat nichts als "Peinliche Grütze" gegen die AfD produziert


Damit bleibt die AfD vorerst von der Einstufung als gesichert rechtsextremistische Bestrebung verschont – das Verfassungsschutzamt darf sie bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens weder so einstufen noch behandeln oder öffentlich entsprechend bezeichnen.

Tiefste Blamage für Verfassungsschutz und Innenministerium

Der Rückzug des Innenministeriums unterstreicht eindrucksvoll, zu welcher Lachnummer sich der Verfassungsschutz mit seinem sogenannten Gutachten gemacht hat. Dieses Machwerk bestand im Kern aus Copy-and-Paste-Zusammenstellungen: öffentliche Stellungnahmen, Social-Media-Beiträge und Reden von AfD-Politikern – allesamt frei zugänglich und öffentlich einsehbar. Es fand sich darin nichts, was auch nur ansatzweise konkrete Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen hinter den Kulissen der Partei lieferte.

Beatrix von Storch: Schluss mit der Instrumentalisierung des Geheimdiensts gegen die politische Konkurrenz

Beatrix von Storch kommentierte den Schritt des Ministeriums auf X umgehend scharf:

Screenshot X@Beatrix_vStorch 04-03-2026

„Das BMI legt keine Beschwerde gegen die Entscheidung des VG Köln ein. Die wollen sich nicht noch einmal blamieren. Natürlich wissen Dobrindt und das BMI ganz genau, was das Duo Faeser/Haldenwang für eine peinliche Grütze produziert hat. Es muss Schluss damit sein, dass der Innenminister die Macht hat, den Inlandsgeheimdienst gegen seine politische Konkurrenz zu instrumentalisieren. DAS zerstört die Demokratie.“  

Wer übernimmt die Verantwortung für dieses Desaster?

Das Ministerium will sich nun vollständig auf das Hauptsacheverfahren konzentrieren. Dort soll das Verfassungsschutzamt weiter vortragen und zusätzliche Belege nachliefern. Ob das zu einem anderen Ergebnis führt, bleibt offen – die detaillierte Begründung des Eilbeschlusses hat die Hürden für den Inlandsgeheimdienst jedoch erheblich erhöht. Es dürfte schwerfallen, hinter diese Argumentation zurückzufallen.

Genau diese Konstellation bringt Ulrich Vosgerau auf den Punkt. In seinem Post auf X macht er unmissverständlich klar, dass der Skandal um das Gutachten und die versuchte Einstufung vor allem auch ein Beamten-Skandal ist. Die Beamten des Innenministeriums seien alle auf das Grundgesetz vereidigt und an „Gesetz und Recht“ gebunden. Sie seien keine bloßen Befehlsempfänger – dafür würden sie schließlich auch zu gut bezahlt und abgesichert. Es habe ihnen weder Haft, noch KZ, noch körperliche Misshandlung gedroht, wenn sie sich auf das Grundgesetz berufen hätten. Es habe also keinen „Befehlsnotstand“ gegeben.

Remonstrationspflicht: Beamte sind keine reinen Befehlsempfänger

Vosgerau betont: Kein – leitender – Beamter des Innenministeriums hätte einfach „mitmachen“ dürfen, wenn die Ministerin Nancy Faeser – die offenbar auch schon in Mitteilungsblättchen der gewaltbereiten Antifa-Szene veröffentlicht habe – mal so eben befiehlt: „Die Opposition wird jetzt verboten! Wir lassen uns hier doch nicht noch abwählen!“

Beamte in Deutschland sind eben nicht nur ausführende Organe politischer Vorgaben. Sie haben eine eigenständige Pflicht zur Gesetzes- und Verfassungstreue, die über bloßen Gehorsam hinausgeht. Das Grundgesetz bindet sie unmittelbar; Weisungen, die offensichtlich dagegen verstoßen, dürfen und müssen sie nicht ausführen – im Gegenteil: Sie sind verpflichtet, solche Weisungen zu beanstanden oder zu verweigern (Remonstrationspflicht). Der Verfassungsstaat lebt gerade davon, dass Beamte nicht als willenlose Vollstrecker agieren, sondern als Garanten der Rechtsordnung. Wer das ignoriert und mitmacht, trägt persönliche Verantwortung – und genau diese Verantwortung muss nun aufgearbeitet werden.

Das Desaster wirft ein Schlaglicht darauf, wie leichtfertig ein Inlandsgeheimdienst gegen politische Konkurrenz instrumentalisiert werden kann – und wer am Ende dafür geradesteht, wenn das Konstrukt vor Gericht in sich zusammenfällt.

Sven von Storch

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Kommentare

Else Schrammen

04.03.2026 | 14:01

Und ich dachte schon, Dobrindt sei einen Tick intelligenter als seine Vorgängerin. Die voll durchideologisierte Faesersche hat doch schon genug Unheil angerichtet. Oder verteilen die Sozen auch hier - über den Kopf des Innenministers hinweg - die Karten?!

dr weiss

04.03.2026 | 19:45

In reply to by Else Schrammen

afd und alles wird ok... weg mit den überbezahlten politidioten denkverweigerer und steuergeldabzocker , betrüger und kriminelles gesochse....fette omas gegen alles und zugekiffte umweltidioten aller art... deutshclandzerstöreer und kopfkranke an vorderster front grüße auch an den lügenbeutel der weltweit der kasper der antion verkörpert... nur noch peinlich ... dumm dümmer saudumm deutsch.. !!!! afd alles für alicedeutschland... afd arbeit für .. weg mit bürgergelddeppen und vollversager ...

Ekkehardt Fritz Beyer

04.03.2026 | 14:14

... „Das Bundesinnenministerium hat angekündigt, keine Beschwerde gegen den Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Köln einzulegen. Eine solche Beschwerde sei nicht vorgesehen, teilte ein Sprecher mit.“ ...

Und dieses F Nancy (* 13. Juli 1970) wird auf Kosten der Steuerzahler zur Belohnung in den wohlverdienten(?) Ruhestand geschickt und mit Personenschutz ausgestattet?????? 

 

"Beamte ... nicht nur ausführende Organe politischer Vorgaben ..."?

Wenn aber solche "politische Vorgaben" letztlich von den globalistischen Deutschlandabschaffern veranlaßt sind, muß man schon mal beide Augen zudrücken ...

... zumindest, wenn man noch Karriere machen will.

Wenigstens hat die ganze Farce mit dem AfD-Verbot der Partei eher genützt als geschadet - und dem Land auch ...

Ihr sollte euch mal weniger mit Stories wie der von Kay Gottschalk in die Medien bringen, vor allem vor Wahlen. Unfassbar dieser Typ. Wem hat er das und warum erzählt?

 

Ein U-Boot??? Unfassbar...

Deutsches Wiesel

05.03.2026 | 07:00

Der Verfassungsschutz gehört abgeschafft. Er ist von den amerikanischen Besatzern eingeführt worden als Machtinstrument um den Widerstand gegen die Besatzung und gegen die Umvolkung auszuMERZen! Sowas wie den Verfassungsschutz gibt es in keinem anderen europäischen Land nur hier im Irrenhaus! Eine Verfassung muss nicht geschützt werden! Der Verfassungsschutz muss sofort abgeschafft und aufgelöst werden, um Deutschland wieder zu einem freien Land zu machen. Und dann machen wir einen ganz normalen Inlandsgeheimdienst, so wie es ihn in allen anderen 26 EU-Staaten auch gibt. Und dann wählen wir nach Artikel 146 Grundgesetz an eine neue Verfassung, die dann verabschiedet wird.
 

Sie haben völlig recht! Diese fälschlich als "Verfassungs"schutz bezeichnete abhängige Behörde gehört ersatzlos abgeschafft.

Und außerdem hat sie völlig versagt, als es jüngst darum ging, unser Grundgesetz davor zu schützen, entgegen den Interessen des Landes mit einer getrixten Bundestagsmehrheit im Sinne der globalistischen Fremdherrschaft manipuliert zu werden.

Der Verfassungsschutz (Name irreführend da die Verfassung derzeit noch ausgesetzt ist) hat in meinen Augen die Rolle der Stasi übernommen. Alles was ich höre sind Stasimethoden und mehr weiß ich nicht. Genau wie bei der Stasi damals. Das wußte man auch nichts, nur das sie jeden und alles ausspionieren um mögliche Staatsfeinde auszumachen. Die Meldestellen für Hassrede und die Tatsache des systematischen ausspionierens der eigenen Bürger haben bei mir den Sack zu gemacht. 

Für mich es er die Stasi.

Wer damit leben kann der kann auch die DDR wiederhaben. Aber DDR ohne Mauer, das wird spannend. Mal gucken wie das ausgeht! Krimizeit!

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