Andere Anwesende widersprachen den Protestierenden und baten um Anstand. Ein angekündigtes Pressestatement fand nicht statt. Der Kanzler sprach nur noch kurz vom Absperrgitter aus mit Passanten.
Ein Besuch, der mehr verrät als jeder Slogan
Zuvor war Merz in einem Fischrestaurant gewesen. Der Fischer und Sohn des Inhabers schilderte ihm die Folgen der Fangbeschränkungen. Man sei dabei, die Küstenfischerei in Mecklenburg-Vorpommern abzuschaffen. Merz antwortete, man müsse die Ursachen der Probleme verstehen und die Bestände schützen. Der Austausch blieb knapp, der Abstand groß.
Während der Kanzler an einem Ort hinter Gittern bleibt und an einem anderen den direkten Kontakt meidet, meldet sich Beatrix von Storch zu Wort.
In einem Beitrag auf X schreibt sie wörtlich:
"Der Kanzler wird in Sachsen- Anhalt vor einem größeren Publikum abgeschirmt, aus Angst es würde Wählerstimmen kosten, wenn ihn die Bürger treffen. Wir sagen: lasst Merz reden. Die Leute sollen sehen und hören, wer sie regiert und was er über sie und ihre Probleme denkt."
Zahlen, die nach der Promenade klingen
Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Die CDU liegt nach der jüngsten INSA-Umfrage im Auftrag des Nordkuriers bei zehn Prozent. Die AfD kommt auf 36 Prozent und wäre stärkste Kraft, die SPD auf 29 Prozent. Die Grünen erreichen fünf Prozent und würden knapp den Landtag schaffen. Der Auftritt in Kühlungsborn fügt sich in dieses Bild: Applaus bleibt aus, der Abstand zur eigenen Wählerschaft wird hörbar.
Wenn das Fischbrötchen die Mitte ersetzen soll
Zusätzlich geriet ein Wahlplakat der CDU in die Kritik. Mit Fischbrötchen und dem Slogan "Die Mitte ist das Beste" sollte der Fisch im Brötchen für die politische Mitte werben. Ein weiteres Motiv trug den Satz "Politik in lecker" und zeigte den Spitzenkandidaten Daniel Peters. Die Aktion wirkt wie der Versuch, Geschmack gegen Unmut zu setzen. In Kühlungsborn reichte das nicht. Die Rufe auf der Promenade und der abgesagte Pressetermin lassen erkennen, dass Bürger nicht nur bedient, sondern gehört werden wollen.


Comments
... „In Kühlungsborn ist…
... „In Kühlungsborn ist Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem ersten Wahlkampfauftritt im Osten mit Buhrufen und Pfiffen empfangen worden. Auf der Strandpromenade riefen aufgebrachte Passanten ihm „Pinocchio“, „Kriegstreiber“ und „Rücktritt“ zu.“ ...
Ach mei: Wie tut mir dieses https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich doch leid(?):
Nun geht es ihm schon wie einst seiner Göttin(?)!!!
https://rp-online.de/politik/deutschland/angela-merkel-bei-wahlkampfauftritt-in-annaberg-buchholz-beschimpft_aid-17926903
Wenigstens durch solche…
Wenigstens durch solche Wahlwerbung für die AfD tut Merz mal etwas für Deutschland - wenn auch unbeabsichtigt ...
GANZ GENAU
Soll er sich halt weiter selbst disqualifizieren.
Sollen die Mitglieder und Spender von CDU / CSU
ruhig erfahren, was sie und ihre Familien noch so
alles für ihr Geld bekommen ...
... außer der Verachtung im 'Blackrock-Style'.
Merz
Ja, lasst ihn reden und reden und reden! Und auch noch den sensiblen Lars und das kluge Bärbelchen zu Wort kommen lassen. Lasst sie sich um Kopf und Kragen reden, zumindest bis NACH den LT-und Kommunalwahlen (Niedersachsen). Dann aber Klappe zu und husch ins Körbchen!
Die gesamte CDU sollte langsam mal in therapeutische Behandlung
„Es wird keine Wahl geben“: CDU will nach AfD-Sieg einfach weiterregieren
https://philosophia-perennis.com/2026/09/02/es-wird-keine-wahl-geben-cdu-will-nach-afd-sieg-einfach-weiterregieren/
Selbstgespräche ?
Stell dir vor Merze will reden . . . . . . ...und niemand ist da !
Nicht einmal ein Psychiater .
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