Bei einem Termin in der Markthalle Neun in Kreuzberg kurz vor Ende des Ramadan lud die Türkische Gemeinde zu Berlin die Spitzenkandidaten der Abgeordnetenhauswahl zu einem gemeinsamen Fastenbrechen. Wegner traf dort auf Steffen Krach (SPD), Werner Graf (Grüne) und Elif Eralp (Linke). Gemeinsam aßen sie Fladenbrot und Linsensuppe – ein Arrangement, das weit über ein bloßes kulinarisches Zusammensein hinausging.
Ein Verhaltenskatalog, diktiert von islamischer Gemeinde
Der Generalsekretär der Türkischen Gemeinde, Suat Özkan, nutzte die Gelegenheit, um klare politische Forderungen zu stellen. Er appellierte an die Anwesenden, einen "fairen Wahlkampf" zu führen, und ließ sie anschließend einen „Kodex für politische Verantwortung und Stadtfrieden“ unterschreiben.
Darin verpflichten sich die Politiker, „den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren und konsequent auf das Schüren von Ängsten oder Vorurteilen zu verzichten“. Damit diktiert eine muslimische Organisation faktisch die zulässigen Grenzen des demokratischen Wahlkampfs – und der Regierende Bürgermeister unterschreibt widerspruchslos.
Zusätzlich stellte Özkan weitere Forderungen: ein kommunales Wahlrecht für langjährig in Berlin lebende Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft sowie die Errichtung eines Denkmals für die ehemaligen Gastarbeiter ab 1961. Für Letzteres gab es Applaus von allen Seiten, einschließlich Wegner. Die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp (mit türkischen Wurzeln) ging noch weiter und forderte ein eigenes Dokumentationszentrum zur Geschichte der Gastarbeiter.
„Der Generalsekretär der Türkischen Gemeinde zitiert CDU-Bürgermeister Kai Wegner und die Spitzenkandidaten der etablierten Parteien zum Fastenbrechen. Schlimm genug. Aber dann überrumpelt er den auch noch zu einer Unterschrift unter einen „Kodex für politische Verantwortung und Stadtfrieden“. Die Muslime diktieren nun die Regeln des Wahlkampfes. Und der Regierende nickt das ab. Was ein Wahnsinn. Und damit immer nicht genug: dazu kommt noch die Forderung nach Gastarbeiter-Denkmal und Wahlrecht für Nicht-Staatsbürger. Alles nimmt der CDU-Mann demütig hin. So einen Bürgermeister braucht die Stadt nicht. Herr Wegner, gehen Sie lieber wieder Tennis spielen.“
Wählerstimmenfang statt Verfassungsprinzipien
Der Vorfall zeigt deutlich, wie weit die Bereitschaft reicht, religiöse und ethnische Gruppen durch symbolische und verbindliche Zugeständnisse zu umwerben. Statt die Neutralität des Staates zu wahren, beugen sich führende Politiker öffentlichkeitswirksam und unterschreiben Vorgaben, die eine einseitige Rücksichtnahme erzwingen. Die Trennung von Staat und Religion gilt offenbar nur noch selektiv – und der Islam erfährt in der Berliner Politik eine Sonderbehandlung, die anderen Glaubensrichtungen verwehrt bleibt.


Kommentare
Muslime haben Berlin schon…
Muslime haben Berlin schon lange übernommen. Man sollte nachprüfen, ob Wegener auch ein Muslim ist, seine Wähler sind es.
Berlin, Berlin
Wie bitte? Und der sitzt als "Regoerender" immer noch im Sessel? Nach all den Eskapaden und Fehltritten? Ein Wegener, außen schwarz und innen grün, wie eine verschrumpelte Avocado? Der die Berliner belügt und betrügt? Der auch liebend gerne mit den Roten aller Couleur paktiert? Der als Erster meim CSD fröhlich lachend auf dem Wagen steht? Und der jetzt auch noch den Marschbefehl der Muselmänner (ist ein altes Wort für Moslem, also, liebe Rdaktion, nicht durch *** ersetzten) für den Wahlkampf akzeptiert? Wer wählt den eigentlich noch? Wer wählt überhaupt noch CDU, die solche Versag... öh, Politiker hervorbringt wie Merz oder Wegener?!
Für solche Menschen habe ich…
Für solche Menschen habe ich nur Verachtung über, denn solche Verkaufen jeden Menschen und jedes Recht um ihre Macht zu erhalten. Pfuuiii!!!
... „Unterwürfig erschien…
... „Unterwürfig erschien Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) beim muslimischen Fastenbrechen und unterschrieb dort allen Ernstes einen von der Türkischen Gemeinde diktierten Wahlkampf-Kodex.“ ...
Ja mei, dabei wird selbst für einen wie mich mehr als deutschlich:
„Der Islamismus setzt sich in Deutschland und Europa mehr und mehr durch – mit Duldung der Politik. Es sind besonders linke Parteien, die islamische Forderungen aktiv unterstützen und jegliche Thematisierung dieses Extremismus als islamfeindlich delegitimieren.“ https://www.cicero.de/innenpolitik/der-stetige-vormarsch-des-islamismus-die-scharia-gewinnt-an-boden-mit-deutscher-hilfe
Was für mich deutschlichst auch an der beschriebenen Unterschrift des CDU-Wegner zu bemerkeln ist!!!
Wieso wird der CDU-Regierende Bürgermeister überrumpelt?
Die CDU ist die Partei der ungesteuerten Zuwanderung ohne Obergrenze! Sonst ist es nicht mehr ihr Land...Man muß CDU-Funktionäre nicht überrumpeln, nicht mal überreden. Sie drängen sich zum Fastenbrechen, Moscheebesuchen und Zuckerfestfeiern.
Ich bin für ein Denkmal für die Opfer der Migration ...
.... inmitten der NoGo-Areas in Berlin.
VIelleicht stellt man auch an den Kreuzungen in diesen Gebieten Denkmäler für die unbekannten Deutschen auf, die den Bürgergeldempfängern die Taschen platzen und sie in sozialen Hängematten verfetten lassen. Vielleicht tragen sie aus Scham über diese Ausplündungen Verhüllungen?
Was für ein Wahnsinn, unsere…
Was für ein Wahnsinn, unsere Politzertreter schaufeln ihr eigenes und unser aller Grab. Nicht wenige "Gäste" äußerten bereits ihre wahren Ziele, nämlich Europa zu übernehmen und dann ist Schluß mit lustig...
Landnahme
Taliban-Mitglied leitet afghanische Botschaft in Berlin
> Ein Mitglied der Taliban ist nach ARD-Recherchen zum Chef der afghanischen Botschaft in Berlin ernannt worden - ohne, dass dies der Bundesregierung mitgeteilt wurde. Deutschland ist damit der erste EU-Staat, in dem die Islamisten faktisch eine Botschaft leiten. <
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/afghanistan-botschaft-berlin-taliban-100.html
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