Großer Comeback des Verbrenners in Europa erwartet

Automobil-Gigant Stellantis streicht Elektrosparte zusammen

Nach massiven Verlusten zieht Automobil-Riese Stellantis die Notbremse bei E-Autos und stellt seine Produktion auf Verbrenner und Hybride um. Auf dem europäischen Markt wird diese Entscheidung das Comeback des Verbrenners einleiten und den von Brüssel betriebenen Zwang zur E-Mobilität zur Makulatur werden lassen.
 

Großer Comeback des Verbrenners in Europa erwartet


Der Automobilkonzern Stellantis verbucht im zweiten Halbjahr 2025 massive Belastungen von rund 22 Milliarden Euro und erwartet dadurch einen Nettoverlust von 19 bis 21 Milliarden Euro. Der neue Konzernchef Antonio Filosa leitet einen radikalen Kurswechsel ein: Viele geplante reine Elektromodelle werden gestrichen, stattdessen setzt das Unternehmen künftig stärker auf Verbrenner, Hybride und eine breitere Antriebsvielfalt – ganz nach den realen Wünschen der Kunden. Betroffen sind Marken wie Peugeot, Citroën, Opel, Fiat, Jeep, Chrysler, Dodge, Ram, Alfa Romeo und weitere aus dem Portfolio der 14 ikonischen Stellantis-Marken.

Planwirtschaftlicher Zwang vs. Marktentscheidung der Kunden

Die von der EU durchgepeitschte, planwirtschaftlich betriebene und gegen alle Regeln des Marktes erzwungene Umstellung auf Elektromobilität erweist sich als Irrweg. Die Technologie hat den Zenit ihres Verbreitungsgrads erreicht. Wer sich bis heute nicht für ein E-Auto entschieden hat, der wird auch in Zukunft kein solches Fahrzeug kaufen. Genau diese Haltung der Mehrheit der Autofahrer zwingt nun selbst einen globalen Konzernriesen in die Knie und lässt Milliarden an Fehlinvestitionen verdampfen.

Rekord-Abschreibungen enthüllen die massive Fehleinschätzung für die Marktzuwächse beim E-Auto

Der Großteil der Belastungen (ca. 14,7 Mrd. €) entfällt auf die Neuausrichtung der Produktplanung – vor allem in den USA, wo die Erwartungen an reine Batterie-Elektrofahrzeuge drastisch nach unten korrigiert wurden. Weitere Posten: 2,1 Mrd. € für die Rückskalierung der Batterie-Zulieferkette, 4,1 Mrd. € allein für höhere Garantierückstellungen wegen Qualitätsmängeln sowie 1,3 Mrd. € für den bereits laufenden Stellenabbau in Europa.

Stellantis neuer CEO Filosa macht kein Hehl daraus, dass die vorherige Führung die Geschwindigkeit der „Energiewende“ massiv überschätzt hat. Dadurch habe man sich von den realen Bedürfnissen, Möglichkeiten und Wünschen vieler Autokäufer entfernt. Operative Fehler der Vergangenheit – darunter eine spürbare Verschlechterung der Qualität – werden nun korrigiert.

Aktienkurs im freien Fall – Dividende gestrichen

Nach Bekanntgabe der Zahlen brach die Stellantis-Aktie um bis zu 25–28 % ein. Für 2026 wird keine Dividende ausgeschüttet. Der Konzern reagiert damit auch auf die veränderte politische Lage: In den USA hat die Trump-Administration die E-Auto-Förderung weitgehend beendet und den Fokus vom Klimaschutz genommen – ein weiterer Faktor, der den Strategiewechsel beschleunigt hat.

Verbrenner und Hybride gewinnen zurück – mit besseren Margen

Langfristig könnte sich der Schritt sogar rechnen. Verbrennungsmotoren und Hybride gelten als technisch ausgereift und erzielen nach wie vor deutlich höhere Margen als die batterieintensiven E-Modelle, die oft nahe oder sogar unter den Herstellungskosten verkauft werden müssen. Stellantis positioniert sich nun als Anbieter von „Freiheit der Wahl“ statt als Vollstrecker politischer Vorgaben – etwa bei Bestsellern wie Jeep Grand Cherokee, Ram 1500, Peugeot 3008, Citroën C5 Aircross, Fiat Panda oder Dodge Charger.

Das endgültige Signal für das Verbrenner-Comeback

Der Strategie-Crash bei Stellantis ist kein Einzelfall, sondern Teil einer breiteren Marktumwälzung in Europa und Nordamerika. Die Nachfrage nach reinen E-Autos bleibt weit hinter den Prognosen zurück, die Ladeinfrastruktur hinkt hinterher und immer mehr Hersteller (wie zuvor schon Porsche) korrigieren ihre Elektro-Pläne nach unten.

Der massive finanzielle Aderlass eines der größten Autokonzerne der Welt zeigt: Die erzwungene E-Mobilitätswende stößt an harte Grenzen – und zwar genau dort, wo sie am meisten zählt: beim Kunden. Das macht es für die EU zunehmend unrealistisch, am strikten Verbrenner-Aus 2035 festzuhalten.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

10.02.2026 | 11:13

... „Auf dem europäischen Markt wird diese Entscheidung das Comeback des Verbrenners einleiten und den von Brüssel betriebenen Zwang zur E-Mobilität zur Makulatur werden lassen.“ ...

Versuchen die Amis etwa deshalb weltweit Tanker zu kapern?https://rtde.team/international/269765-usa-kapern-tanker-im-indischen/

Werden die Chinesen nun ähnlich reagieren wie die Russen???https://www.youtube.com/watch?v=qUCqwOYDR1w 

facherfahrener

10.02.2026 | 12:26

vor Blindheit !

Das war schon zu meiner Zeit an der vordersten Stelle - ja bis man nur das sieht, was man will

Kein Auspuff - muss ja Sauber sein. 

Mein Stromanbieter machte einmal die Angabe über CO2/KwH und siehe da mein Diesel ist

sauberer 226g/KwH  gegenüber 170g. Nicht mitgerechnet die doppelte Menge an Kupfer bei Stromer

Die sauberste Verbrennung war schon immer Erdgas - mein Anbieter berechnet mir für meine

Gastherme  Erdgassteuer € 170,- plus CO2 € 300,-

Hier wird eindeutig der Umweltkiller E-Auto mit 0,00 Steuer bevorzugt behandelt, und die sauberen

mit Wahnsinnssteuer belegt !!

Hab mal bei meinem Anbieter nachgefragt, und die Antwort - man glaubt es nicht, die Preise werden mit dem Krieg in der Ukraine begründet. Folglich wird jeder Bürger so genötigt den Krieg

zu finanzieren.

Mal abgesehen von der immensen Umweltzerstörung beim Abbau der für die Stromer benötigten Rohstoffe, ist es mir bis heute unerklärlich, wieso man Hybrid-Fahrzeuge über den grünen Klee lobt. Bei denen ist die Batterie so schwach ausgelegt, daß es nur für Kurzstrecken innerhalb des Stadtgebietes reicht, bei längeren Fahrten nutzt man dann den Benzinmotor, schleppt aber die dann nicht gebrauchte schwere Batterie als toten Ballast mit, was den Benzinverbrauch unnötig erhöht.

Glass Steagall Act

10.02.2026 | 13:41

Die Autohersteller sind leider den dummen politischen Vorgaben gefolgt und haben die schönen V6 und V8 Motoren aus den USA bei uns auf dem europäischen Markt gestrichen! Ich fahre schon jahrelang Jeep, aber seit einer Weile werden nur noch diese schwachsinnigen Hybrid-Modelle angeboten. Auch die lehne ich kategorisch ab! In den USA gibt es die Verbrenner alle noch, aber im ideologisch CO2 verseuchten Europa will man uns in den Elektroschrott zwingen! Solange sich das nicht ändert, werde ich für meinen Teil nur noch auf Gebrauchte zurückgreifen.

Unsere Spitzenpolitiker nehmen aber nicht so genau, wenn es um ihre eigene Politik geht. Manche von denen fahren immer noch fette V8 Benziner oder Diesel. Und wenn mal eines der Elektrofahrzeuge den Geist aufgibt, dann nimmt man sich einfach einen anderen aus dem Fuhrpark!

Else Schrammen

10.02.2026 | 14:27

Und auf Stellantis werden andere Konzerne folgen. Ich seh sie vor mir, wie sie in ihre Schreibtische beißen, all die grünen Klima-Ideologen, Merkel mit ihrem Traum von einer Million E-Autos und vor allem unsere EU-Uschi! Sie alle mit ihren vollelektrischen Träumen! Und wenn dann noch die dämlichen Umwelt-NGOs wie die DUK im Orkus verschwinden, können wir wieder auf- und tief durchatmen - selbst wenn's Abgase sind!

Alle anderen Autohersteller hätten Elektrosparten entweder gar nicht erst eingerichtet oder längst zusammengestrichen, wenn nicht von der globalistischen Klimamafia gekaufte und/oder erpreßte europäische Landesverräter sinnlosen und völlig willkürlichen CO2-Grenzen für Autoflotten zugestimmt hätten.

Und auch die Autobosse, die Autoaktionäre, die Automitarbeiter und ihre Gewerkschaften sind mit schuldig, weil sie sich nicht gegen diese über die EU durchgesetzte Bosheit gewehrt haben.

Die Folge sind Riesenverluste und Entlassungen bei den Herstellern, Verschwendung von Steuergeldern für E-Auto-Subventionen und ein wesentlicher Beitrag zum wirtschaftlichen Niedergang unseres Landes.

Ich werde meinen Verbrenner sprichwörtlich "bis zum letzten Atemzug" weiter fahren. Sollte eine Neuanschaffung vorher nötig werden, wird das dann halt ein schöner Benz-Diesel mit H-kennzeichen. Feierabend!

Wolfgang Lammert

10.02.2026 | 18:42

MERZ ist das völlig egal. Er will grünen Klimaschutz und wird dafür große Teile der deutschen Autoindustrie vernichten !

Merz hat gar nichts zu wollen, er hat nur dafür zu sorgen, daß die deutschfeindlichen Vorgaben der globalistischen Klimamafia umgesetzt werden.

Und ist er nicht willig ....

Die grösste Verarsche von vielen.Kernkraft weg,Kohlekraftwerk weg,Gaskraftwerk weg,kann mir mal einer sagen wo der Saft für viele Millionen E-Autos,Wärmepumpen,Haushalte,Industrie,Bahn usw herkommen soll?Eine E-Infrastruktur ala E-Autos zb gibt es in Deutschland nicht,Solar?Windkraft?Lachnummern.Ich frage mich immer wieder was in den Köpfen der Germans vor sich geht?Warum?Ja mei wo stehen wir denn jetzt???Zu guter letzt wollen die Verbrecher auch noch die Gasleitungen rausreissen lassen.Fakt:Der Terrorismus ist längst in Deutschland angekommen.Im Bundestag sitzen diese und kassieren dafür Millionen auf Steuerzahlerkosten wohlgemerkelt.

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