Beatrix von Storch und Markus Frohnmaier sind Organisatoren des Treffens

AfD-Fraktion empfängt MAGA-Vertreter in Berlin

Für den Abend ist im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Deutschen Bundestages eine gemeinsame Diskussionsveranstaltung zwischen führenden Vertretern der MAGA-Bewegung und der AfD-Bundestagsfraktion geplant. Im Zentrum stehen die transatlantischen Beziehungen in einer Zeit geopolitischer Spannungen. 
 

Beatrix von Storch und Markus Frohnmaier sind Organisatoren des Treffens


Maßgeblich organisiert wurde die Veranstaltung von der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Beatrix von Storch und dem außenpolitischen Sprecher Markus Frohnmaier.

Transatlantische Brücken bauen statt Mauern errichten

Die AfD setzt konsequent auf eine Vertiefung der Beziehungen zum transatlantischen Partner. Seit dem Amtsantritt von Präsident Trump im Januar 2025 haben führende Vertreter der Partei zahlreiche Reisen in die USA unternommen und dort hochrangige Gespräche mit Republikanern geführt. 

Umgekehrt konnten bereits wichtige Gesprächspartner aus Washington in Berlin begrüßt werden, darunter Alex Bruesewitz, ein enger Social-Media-Berater des Präsidenten. Dieser war auf Einladung von Beatrix von Storch im vergangenen November zu Gast in Berlin. Diese kontinuierlichen Kontakte zeigen ein klares Bekenntnis zu einer starken, vertrauensvollen Partnerschaft über den Atlantik hinweg.

Kluge Organisation für offenen Dialog

Als Gast wird unter anderem Stefano Forte erwartet, Präsident des New York Young Republican Club. Die Veranstaltung widmet sich den transatlantischen Beziehungen in einer Zeit geopolitischer Umbrüche und bietet Raum für einen offenen, ehrlichen Meinungsaustausch – gerade vor dem Hintergrund des Iran-Konflikts.

Nationale Souveränität und Meinungsfreiheit: Gemeinsame Werte als Fundament

In zentralen Fragen wie Migration, Familien- und Gesellschaftspolitik finden sich zwischen der AfD und der amerikanischen Make-America-Great-Again-Bewegung deutliche Übereinstimmungen. Beide Seiten eint zudem der Einsatz für freie Debattenkultur und gegen einseitige Meinungsvorgaben in westlichen Demokratien. Solche inhaltlichen Schnittmengen machen den intensivierten Dialog nicht nur sinnvoll, sondern strategisch wertvoll für künftige Zusammenarbeit mit einer AfD, die sich klar auf Kurs in Regierungsverantwortung befindet.

Realistische Haltung im Iran-Konflikt

Beatrix von Storch äußerte sich zur Position der AfD im aktuellen Konflikt mit dem iranischen Regime mit einem klaren Statement: Das Mullah-Regime gehöre da nicht hin, „aber es ist von außen schwierig wegzubomben. Das halten wir für problematisch“.

Die AfD vertritt damit eine nüchterne Haltung: Das Regime stellt eine Gefahr dar, doch eine Lösung allein durch äußere militärische Gewalt erscheint problematisch und schwer umsetzbar. Trotz unterschiedlicher Akzente in dieser Frage wird der Austausch mit den US-Partnern fortgesetzt. Am Mittwoch finden weitere Gespräche mit Vertretern der Republikaner statt – ein Zeichen dafür, dass Meinungsverschiedenheiten den Willen zu konstruktivem Dialog nicht ersticken.

Sven von Storch

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