Hauptsache "woke" und Regenbogen: DB muss Horrorzahlen offenlegen

86 Prozent der Züge sind unpünktlich, fahren nur Teilstrecke oder fallen komplett aus

Regelmäßig präsentiert die Deutsche Bahn eine angebliche Pünktlichkeitsquote von rund 60 Prozent im Fernverkehr. Tatsächlich aber waren im Jahr 2024 nur etwa 14 Prozent aller Fernzugfahrten wirklich planmäßig verlaufen – also pünktlich und ohne Ausfälle oder Teilausfälle. Das brachte eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion ans Licht. 
 

Hauptsache "woke" und Regenbogen: DB muss Horrorzahlen offenlegen


Um die angebliche Pünktlichkeitsquote von 60 Prozent zu erreichen, bedient sich die DB eines statistischen Tricks: Für die offizielle Quote zählt ein Zug nur dann als unpünktlich, wenn er mehr als sechs Minuten Verspätung hat – und das auch nur, wenn er überhaupt fährt. 

Komplett ausgefallene Verbindungen? Werden einfach herausgerechnet. Teilausfälle, bei denen ganze Streckenabschnitte entfallen? Bleiben in der klassischen Pünktlichkeitsberechnung unsichtbar.

Mit statistischen Tricks zur Jubelquote

Das Bundesverkehrsministerium bestätigte diese Methode auf parlamentarische Anfrage hin. Von etwa 554.000 Fernverkehrsfahrten im Jahr 2024 gab es:

- rund 208.000 Fahrten mit Verspätung (ca. 37,5 %),
- über 254.000 Fahrten mit Teilausfällen,
- etwa 14.000 komplett ausgefallene Verbindungen (ca. 39 pro Tag).

Rechnet man all diese Störungen zusammen, ergibt sich eine reale Quote von nur rund 14 Prozent planmäßig durchgeführter Fahrten – also 86 Prozent Abweichung vom Fahrplan.

Sanierungsfall auf Schienen

Die Deutsche Bahn ist längst ein fahrender Sanierungsfall. Fahrgäste erleben täglich das volle Programm der Zuverlässigkeitskrise:

- Toiletten, die dauerhaft defekt oder verschlossen sind,
- Bordbistros, die oft geschlossen bleiben oder gar nicht erst öffnen,
- sogenannte Geisterzüge, die zwar im System angezeigt werden, aber nie kommen,
- genervte, gestrandete Reisende auf überfüllten Bahnsteigen,
- und die ständige Unsicherheit, ob man sein Ziel überhaupt erreicht – von pünktlich ganz zu schweigen.

Lokführer berichten, dass Züge mitunter bewusst aus der Statistik genommen werden, um die Quote aufzuhübschen. Interne Chats deuteten in der Vergangenheit sogar explizit darauf hin, dass Ausfälle „zur Verbesserung der Statistik“ erfolgten. Die Deutsche Bahn spricht abwiegelnd von "Kommunikationsfehlern".

Realität vs. PR – wer lügt sich was vor?

Während die Bahn-Spitze weiter von Stabilisierung und leichten Verbesserungen spricht, zeichnen die harten Zahlen aus dem Ministerium ein anderes Bild: Ein System, das Fahrgäste systematisch im Stich lässt und sich eine im internationalen Vergleich ärmliche Erfolgsquote schönrechnet. Die Kluft zwischen offizieller Statistik und Alltagserfahrung der Millionen Bahnnutzer könnte kaum größer sein.

Wer regelmäßig mit der Bahn fährt, weiß längst: Die angeblichen 60 Prozent sind eine Parallelwelt. Die wahre Quote liegt dramatisch niedriger – und der Frust entsprechend höher.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

24.02.2026 | 09:57

... „Das brachte eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion ans Licht.“ ...

Ja mei: „Die Annahme, dass die Deutsche Bahn (DB) zum „Lügen verpflichtet“ wurde, stammt in erster Linie aus Vorwürfen von Gewerkschaftsseite, insbesondere von Claus Weselsky (GDL), der dem Management vorwarf, Zugpersonal zu falschen Durchsagen anzuhalten. Es handelt sich hierbei nicht um ein Gesetz, das die Bahn zum Lügen zwingt, sondern um interne Anweisungen in einem überlasteten System, die als Täuschung wahrgenommen werden“!!!!!!! ...

https://www.google.com/search?q=warum+die+bahn+zum+l%C3%BCgen+verpflichtet+wurde&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=warum+die+bahn+zum+l%C3%BCgen+verpflichtet+wurde&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIHCAEQIRigAdIBCTIwNzI3ajBqNKgCALACAQ&sourceid=chrome&ie=UTF-8

Aha!!!

Johannes Friedrich

24.02.2026 | 10:58

Früher, als die Bahn noch komplett in staatlicher Hand war, wären auch 60 Prozent miserabel gewesen. Als ich 1979/1980 alle zwei Wochen mit dem Zug gefahren bin, kann ich mich an keine Verspätung erinnern.

Heute kann jeder froh sein, wenn er nicht auf die Bahn angewiesen ist.

Das Reisen mit der Deutschen Bahn wird für die Menschen immer mehr zum Abenteuer. Während in anderen Ländern die Züge kaum Sekunden-Verspätungen haben und auch nur haben dürfen, kann und muss der Reisende in Deutschland froh sein, wenn er überhaupt einigermaßen ohne große Zwischenfälle, Zeit- und Kraftanstrengung an seinem Ziel angekommen ist. Menschen die Tag für Tag auf die Deutsche Bahn angewiesen sind, um zur Arbeit zu kommen, sind echt nicht zu beneiden. 

Die Deutsche Bahn wird entweder von unfähigen oder bewusst unwilligen Verantwortlichen geführt. Anders kann man sich diese katastrophalen Zustände nicht mehr erklären - ganz abgesehen von den Gewaltverbrechen, die in den Zügen durch eine bestimmte Klientel ebenso tagtäglich begangen werden und denen die Bahn nichts entgegensetzt! 

Hinzu kommen noch die Sabotageakte der Linksextremen/Antifa an Gleisanlagen etc., denen ebenso weder die Bahn noch dieser linksgrüne Staat fähig bzw. willig ist, Einhalt zu gebieten! Solange das so der Fall ist, wird es mit dieser Deutschen Bahn immer noch weiter bergab gehen. Aber auch das dient offenbar dazu, das Volk selbst damit zu tyrannisieren, damit sich die Menschen nur ja nicht mit den eigentlichen massiven Problemen befassen, die uns diese Regierung und ihre Helfer mit ihrer linksgrünen, islamhofierenden, kriegswilligen und damit volksfeindlichen Politik antun.

Das Reisen mit der Deutschen Bahn wird für die Menschen immer mehr zum Abenteuer. Während in anderen Ländern die Züge kaum Sekunden-Verspätungen haben und auch nur haben dürfen, kann und muss der Reisende in Deutschland froh sein, wenn er überhaupt einigermaßen ohne große Zwischenfälle, Zeit- und Kraftanstrengung an seinem Ziel angekommen ist. Menschen die Tag für Tag auf die Deutsche Bahn angewiesen sind, um zur Arbeit zu kommen, sind echt nicht zu beneiden. 

Die Deutsche Bahn wird entweder von unfähigen oder bewusst unwilligen Verantwortlichen geführt. Anders kann man sich diese katastrophalen Zustände nicht mehr erklären - ganz abgesehen von den Gewaltverbrechen, die in den Zügen durch eine bestimmte Klientel ebenso tagtäglich begangen werden und denen die Bahn nichts entgegensetzt! 

Hinzu kommen noch die Sabotageakte der Linksextremen/Antifa an Gleisanlagen etc., denen ebenso weder die Bahn noch dieser linksgrüne Staat fähig bzw. willig ist, Einhalt zu gebieten! Solange das so der Fall ist, wird es mit dieser Deutschen Bahn immer noch weiter bergab gehen. Aber auch das dient offenbar dazu, das Volk selbst damit zu tyrannisieren, damit sich die Menschen nur ja nicht mit den eigentlichen massiven Problemen befassen, die uns diese Regierung und ihre Helfer mit ihrer linksgrünen, islamhofierenden, kriegswilligen und damit volksfeindlichen Politik antun.

Aber Hauptsache Milliarden für die Ukraine - und ihre
Gangster-Politiker, die mit ihren 'Mug-Shot-Visagen'
eigentlich alle so aussehen, als wären sie gerade aus
der Sicherungsverwahrung ausgebrochen.

Else Schrammen

24.02.2026 | 16:29

Ja, ja, die Bahn, die Bahn. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da durfte man nicht mal eine Minute zu spät am Bahnsteig ankommen. In dem Fall sah man nur noch die Zugschlussleuchten - und sah im wahrsten Sinne des Wortes ROT. Warum folgen die Bahn(Schluss)Leuchten in Berlin nicht meinem Rat: Verschrottet alle E-Loks und baut wieder Dampfloks, zumindest aber Dieselloks. Wenn dann noch Signale oder Weichen händisch bedient werden, sind wir zwar in der Steinzeit der Eisenbahn angekommen, aber die Züge führen wenigstens!

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