AfD mit Abstand stärkste Kraft in Brandenburg

68 Prozent der Brandenburger wollen Neuwahlen

Obwohl sich eine deutliche Mehrheit der Brandenburger für Neuwahlen ausspricht, hält der schwer angeschlagene Ministerpräsident Woidke an der Fortführung seines Amtes fest. 
 

AfD mit Abstand stärkste Kraft in Brandenburg


In Brandenburg zeigt eine aktuelle Umfrage die AfD als klar stärkste Partei mit 34 Prozent der Stimmen, unverändert im Vergleich zur vorherigen Erhebung. Die SPD folgt mit 25 Prozent, was einem Zuwachs von einem Prozentpunkt entspricht, liegt aber neun Prozentpunkte hinter der AfD. Die CDU erreicht 13 Prozent ohne Veränderung, während Linke und BSW jeweils acht Prozent verbuchen – beide mit einem Rückgang von einem Prozentpunkt. Die Grünen kommen auf fünf Prozent, ein Plus von einem Punkt, und sonstige Parteien auf sieben Prozent, was einem Zuwachs von vier Punkten entspricht.

Wegen interner Konflikte in der BSW kam es in den vergangenen Wochen zum Bruch der Koalition zwischen SPD und BSW. Frühere BSW-Abgeordnete sind zur SPD-Fraktion gewechselt, was Ministerpräsident Dietmar Woidke nun nutzt, um Verhandlungen mit der CDU aufzunehmen. Gemeinsam verfügen SPD und CDU derzeit noch über eine Mehrheit im Landtag, die sich nach Neuwahlen jedoch deutlich reduzieren würde.

Neuwahlen: Volkswille versus Machterhalt der Altparteien

Nach einer Umfrage des Instituts Insa für die Zeitung "Nordkurier" befürwortet eine deutliche Mehrheit von 68 Prozent der Brandenburger Neuwahlen, 29 Prozent sind dagegen und drei Prozent indifferent oder ohne Angabe bleiben.

Trotz dieses klaren Votums lehnt Woidke Neuwahlen kategorisch ab. Er argumentiert, dass damit wertvolle Zeit verloren ginge, und hält an der Fortsetzung der Regierung fest. Woidke zieht eine instabile Koalition mit der CDU vor, um die SPD noch für eine Frist vor dem unausweichlichen Absturz zu retten.

Nach einem Antrag der AfD, Neuwahlen abzuhalten, stimmt der Landtag erwartungsgemäß dagegen.  

Geplante SPD-CDU-Koalition: Wähler lehnen das ausdrücklich ab

Von 54 Prozent der Wähler wird die angestrebte Koalition aus SPD und CDU als schlechte Lösung abgelehnt, nur 36 Prozent bewerten sie positiv.

Bei der Frage nach einem möglichen Rücktritt von Ministerpräsident Woidke sind die Meinungen ausgeglichen: 37 Prozent befürworten ihn, 40 Prozent lehnen ab, 15 Prozent sind indifferent, und der Rest gibt keine klare Antwort. 
 

Sven von Storch

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Comments

Else Schrammen

16.01.2026 | 17:00

Woidke und seine SPD werden sich hüten, Neuwahlen auszuschreiben. Nachvollziehbar, denn der seidene Faden am Damokles-Schwert AfD wird immer dünner. Und die CDU soll ruhig mit der SPD koalieren. Da kriegt sie - wie im Bund - eh kein Bein auf die Erde. Die CDU-Wähler in BB werden es ihr bei den nächsten Wahlen danken: CDU atomisiert durch die SPD - wie im Bund!

Nun ,die NG OH´s der Klebegeneration hat weitreichende Mitglieder .Nicht das bekanntlicherweise Minister in Sesseln kleben ,sondern dass auch andere  Mittel  hinter diesen in anderen Zimmern verschwunden sind ,welche früher eingekoffert wurden  oder in gew. Kassen ,oder Sparkassen ....... ............  lassen wir das ,die haben ,wie auch UBS gerade große Probleme !

.Allerdings ist Klebstoff rauchen total out ,auch wenn die Drogenkuriere  ,welche mit Venezuela keinen Deal mehr abschließen  nicht weniger geworden sind .

Es zeigt wieder ,dass Selbstbetäubung oder beschönigendes  Gutreden ,was Gutmenschen vielleicht noch glauben möchten ,nicht vom blauen Himmel heruntergebetet werden kann .Stattdessen könnte eher ein blaues Wunder vom Himmel kommen ,das mit bisheriger linksasozialer Abrissideologie  bricht und bisherige bürgerfeindliche Politik  vom Kopf auf reale Füße stellt .

Der Schuh des großen Manitou passt nicht mehr,auch wenn sich Friedrich oder Klingbeil als (Gender)-Prinzessin verkleiden ,bleiben sie doch entgegen Aschenputtels Märchen ,als Erbsenzähler  in Blackrocks Kammern ...............und jammern .Der Tanz er Vampire fällt aus und vielleicht muss sich Fr.Zimmerflak bald andere zum Blutsaugen suchen ?

Es bleibt spannend  im Spandau Valley und vielleicht dürfen bald viele ein neues Hoffnungs-Lied singen ?

Die AfD sollte wissen, dass sie für den Fall, dass sie aufgrund einer Mehrheit bei Wahlen in die Regierung kommen würde, von den Gegnern auf allen Ebenen des Staates - vom Präsidenten bis zum Pförtner - bekämpft und sabotiert werden würde. Danach gälte es als erwiesen, dass sie nicht für Regierungsverantwortung geeignet ist. 

Ekkehardt Fritz Beyer

17.01.2026 | 11:04

... „68 Prozent der Brandenburger wollen Neuwahlen“ ...

Und dies betrifft nur Brandenburg??? 

Ja mei: „Warum Neuwahlen“ (auch auf Bundesebene) „gefordert werden:

Politische Handlungsfähigkeit: Nach dem Bruch der Regierungskoalition fehlen stabile Mehrheiten, was die Durchsetzung wichtiger Entscheidungen erschwert.

Wirtschaftliche Lage: Unternehmen und Industrieverbände fordern schnellstmöglich eine neue Regierung, die sich um niedrige Energiepreise, weniger Bürokratie und ein stabiles Steuersystem kümmern kann.

Vertrauen der Bevölkerung: Viele sehen eine neue Regierung als notwendig, um wieder Vertrauen in die Politik zu schaffen und zukunftsfähige Lösungen zu finden.“ ... https://www.google.com/search?q=f%C3%BCr+deutschland+sind+neuwahlen+dringend+erforderlich&sca_esv=4ba3af865432350d&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&ei=jVpraeqIJveqi-gPlsmSmAg&ved=0ahUKEwiqg-6zpZKSAxV31QIHH…

 Allerdings gilt zumindest in Deutschland: „Demokratie bedeutet zwar, dass man gemeinsam entscheiden kann. Demokratie bedeutet aber nicht, dass man gemeinsam über alles entscheiden kann“!?https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/demokratie-2025/559049/zwischen-volkssouveraenitaet-und-rechtsstaatlichkeit/

und..... ihr politidioten... wir sind das volk... ihr seid die gekauften vasallen oder wie... alice hau rein ... alles für alicedeutschland...so geht demokratie.... für alle politverbrechev zur info, ansicht und ernüchterung... gruß an die mkriminellen und den lügenbold der nation... kann weg... sch-merz lass nach.......

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