Beleidigter Außenminister nach peinlichem UN-Wahldebakel für Deutschland

Wadephul erwägt, Zahlungen an Vereinte Nationen zu kürzen

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reagiert auf die Wahlniederlage mit deutlicher Unzufriedenheit. Gegenüber der "Rheinischen Post" kündigte Wadephul an, dass der Bundestag bei der bevorstehenden Haushaltsaufstellung einzelne deutsche Engagements bei den Vereinten Nationen genauer prüfen werde.

Beleidigter Außenminister nach peinlichem UN-Wahldebakel für Deutschland

Vor zwei Wochen scheiterte die Bundesrepublik bei der Wahl für einen der beiden freien nichtständigen Sitze im UN-Sicherheitsrat für die Jahre 2027 und 2028. In der geheimen Abstimmung der Vollversammlung erhielt Portugal 134 Stimmen, Österreich kam auf 131. Deutschland landete mit nur 104 Stimmen auf dem dritten Platz und ging leer aus. Die Niederlage gilt als deutliche Blamage für die deutsche Außenpolitik.

Beleidigter Wadephul droht der UN mit Kürzungen

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reagiert auf die Wahlniederlage mit deutlicher Unzufriedenheit. Gegenüber der "Rheinischen Post" kündigte Wadephul an, dass der Bundestag bei der bevorstehenden Haushaltsaufstellung einzelne deutsche Engagements bei den Vereinten Nationen genauer prüfen werde. „Es kann nicht sein, dass wir einer der größten Beitragszahler sind und bei manchen Entscheidungen, auch im personellen Bereich, nicht berücksichtigt werden“, sagte Wadephul wörtlich.

Die Vereinten Nationen müssten künftig mit einer deutlicheren Haltung Deutschlands rechnen. „Die Vereinten Nationen müssen schon davon ausgehen, dass wir unsere Position in Zukunft etwas deutlicher markieren“, fügte der Minister hinzu. „Wir wollen gehört werden. Deutschland hat Interessen. Und Deutschland möchte auch respektiert werden. Das ist keine Forderung nach einer Dominanz.“

Humanitäre Hilfe bleibt deutscher Sonderweg – mehr Geld trotz Sparplänen

Trotz der angedrohten Kürzungen bei den allgemeinen UN-Zahlungen fordert Wadephul gleichzeitig eine Aufstockung der Mittel für humanitäre Hilfe. „Die Notwendigkeit, unser humanitäres Engagement in Zukunft eher noch zu verstärken, springt uns doch aus jeder zweiten Nachrichtenmeldung an“, erklärte er. Er wolle das Thema noch einmal im Kabinett und anschließend mit dem Parlament diskutieren.

Dieses verstärkte Engagement diene auch dem eigenen Interesse der Bundesrepublik. „Jeder weiß, dass die große Flüchtlingswelle 2015 im Wesentlichen humanitäre Gründe hatte. Und so weit sollten wir es nicht wieder kommen lassen“, betonte Wadephul wörtlich.

Im aktuellen Bundeshaushalt sind für Leistungen an die Vereinten Nationen und im internationalen Bereich rund 961 Millionen Euro vorgesehen. Das entspricht einem Rückgang um etwa 84 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.

Sven von Storch

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Kommentare

Alles nur heiße Luft, so wie bei dem Rest dieser Gurkentruppe. Kein Wort kann man denen mehr glauben. Ich bin eher davon überzeugt, dass solche Figuren die Überweisungen an solche nutzlosen Organisationen eher noch verdoppeln.

Grundsätzlich sollte man aber mal die Ursachen für solche Ohrfeigen analysieren. Ich habe noch nirgendwo wahrgenommen, dass die deutsche Politik ... vor allem die geisteskranke feministische Außenpolitik der miserabelsten Amtsvorgängerin ... hier öffentlich in Frage gestellt wurde. Also gilt Merkels "Weiter so!" auch weiterhin. Egal, der Staat ist in Auflösung, pleite ist er schon lange.

Endlich entschlossenes Auftreten für Deutsche Interessen:

Wadephul will unsere Position gegenüber den UN in Zukunft etwas(!) deutlicher markieren und einzelne(!) deutsche Engagements bei den Vereinten Nationen genauer(!) prüfen". 

Ekkehardt Fritz Beyer

18.06.2026 | 10:43

... „Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reagiert auf die Wahlniederlage mit deutlicher Unzufriedenheit. Gegenüber der "Rheinischen Post" kündigte Wadephul an, dass der Bundestag bei der bevorstehenden Haushaltsaufstellung einzelne deutsche Engagements bei den Vereinten Nationen genauer prüfen werde.“ ...

Spielt das Johann nun etwa das https://www.youtube.com/watch?v=BRFvE_uh33w??? 

Ja mei: „Den Comedians ist das Lachen vergangen, dafür tanzen Politiker ihre Misserfolge weg, und die Bahn macht Witze, dass sie so unpünktlich ist. Humor in Deutschland? Ist, wenn man so richtig feige ist“!!!!!!! https://www.welt.de/kultur/article6996c04afc148b255d14f911/deutschland-wenn-die-demokratie-im-dauerwitz-versinkt.html

Else Schrammen

18.06.2026 | 14:34

Hey, Mister Whatafool, das Abstimmungsverhalten nennt man Demokratie! Da kann man gewinnen oder verlieren, so einfach ist das. "... Deutschland hat Interessen. Und Deutschland möchte auch respektiert werden. Das ist keine Forderung nach einer Dominanz. ..." Die deutsche Regierung verlangt Respekt? Dann handelt entsprechend und entsendet vor allen Dingen hochkarätige Diplomaten in die UN-Gremien. Ihr schickt 'ne Baerbock und wundert euch, dass unsere Interessen nicht beachtet werden? Und es ist auch keine Forderung nach Dominanz, wenn ihr nach einer demokratischen Abstimmund die beleidigte Leberwurst spielt. Es ist die Forderung, Dummheit anzuerkennen. Und wenn ihr schon Gelder kürzen wollt, fangt bei der WHO an und holt unbedingt die Lachnummer Lauterbach aus dem "Elferrat" heraus. Dann klappts vielleicht auch mit dem Respekt! 

Werner Hill

18.06.2026 | 21:22

In reply to by Else Schrammen

Da paßt es, mit Karl Valentin zu sagen: "Möchten hätten sie (vielleicht) schon wollen, aber dürfen haben sie sich nicht getraut".

Und die feigen Marionetten der Fremdherrschaft in unserer(?) Regierung werden sich auch weiterhin nicht dürfen trauen ...

Mit dieser fremdhörigen Regierung kann es mit der Rückgewinnung von internationalem Respekt nicht klappen!

"Wadephul erwägt, Zahlungen an Vereinte Nationen zu kürzen"

Ach Gott, dass ist doch nur eine kurze Trotzreaktion, die aus seiner persönlichen Kränkung heraus entsprungen ist und schnell wieder erloschen sein wird wie das Leben einer Eintagsfliege. Oder glaubt der, er können die UNO damit erpressen? Die weiß doch auch sehr genau, dass sich DAS DIESE BRD niemals wagen würde. Und damit macht sich Wadephul nur noch umso lächerlicher.

Laut Wadephul hat Deutschland Interessen, welche denn ?  Die heutige deutsche Politik dient seit der Merkel -Ära doch nur dazu - die Interessen der US - Globalisten zu erfüllen , aber nicht die des eigenen Volkes.

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