AfD-Vizechefin bei Maischberger: "Es gibt Gründe, warum wir stärkste Kraft geworden sind"

Beatrix von Storch: Die Bürger wollen endlich Lösungen für die Probleme und kein Dauerduell der Parteien mit der AfD

In der jüngsten Ausgabe von Maischberger prallten zwei Welten aufeinander. Beatrix von Storch, stellvertretende Fraktionschefin der AfD im Bundestag, rückte die konkreten Krisen des Landes in den Mittelpunkt und erklärte, warum die AfD trotz Gegenwinds Zulauf verzeichnet.

AfD-Vizechefin bei Maischberger: "Es gibt Gründe, warum wir stärkste Kraft geworden sind"


Zur kompletten Sendung gelangen Sie hier Hinweis der Redaktion: Das Gespräch zwischen von Lucke und von Storch beginnt ab circa Minute 49

[Siehe kommentierten Ausschnitt auf YouTube HIER] sowie [ARD-Ausschnitt auch HIER]

[Ausschnitt auf dem YouTube-Kanal von Beatrix von Storch HIER]

Screenshot YouTube - Beatrix von Storch bei Maischberger am 02.06. - Beatrix von Storch

Der Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke hingegen sieht hingegen in der AfD das größte Problem und unterstellt ihrem Programm, eine grundsätzliche Gefahr zu sein, die es mit aller Schärfe zu konfrontieren gelte.

Beatrix von Storch blieb gegenüber von Luckes Anwürfen vollkommen ruhig. Sie konzentrierte sich im Gespräch auf die eindeutigen Schlussfolgerungen, denen sich Regierung und Parteien angesichts des überwältigenden Erfolgs der AfD jetzt stellen müssen. Die AfD setze die Akzente, so von Storch und spreche die Probleme, die dieses Land hat, in einer wohltuenden Offenheit für die Bürger an. Probleme, die die Menschen bei den anderen Parteien nicht mehr ausreichend adressiert sehen. 

„Es gibt Gründe dafür, warum wir trotz des medialen Gegenwinds, ich glaube, das kann man sagen, den wir durchaus die letzten Jahre hatten, jetzt die stärkste Kraft geworden sind“, erklärte sie. „Und zwar nicht nur im Osten, dort mit Abstand, sondern im gesamten Bundesgebiet.“

Bildung in der Krise: Schulpflicht ist deutscher Sonderweg, der in die Sackgasse führt

In einem hervorgehobenen Aspekt drehte sich das Dreiergespräch zwischen Maischberger, Albrecht von Lucke und Beatrix von Storch um das AfD-Programm für Sachsen-Anhalt. Von Lucke echauffierte sich besonders auffällig darüber, daß die AfD das Recht auf Hausunterricht fordere, als sei diese verstärkte Achtung von Elternrechten hinsichtlich der Bildung des Nachwuchses der Untergang des Abendlandes. 

Von Storch hingegen blieb sachlich und fokussiert. Sie verwies lapidar, europäische Realitäten zur Kenntnis zu nehmen. „In den meisten europäischen Staaten ist das (der Hausunterricht, Anm. der Red.) der Fall. Also so zu tun, als wäre das irgendwie was völlig Verrücktes. Das ist ein deutscher Sonderweg quasi.“ Sie nannte harte Zahlen: „40 Prozent unter 15-Jährigen nicht angemessen lesen und rechnen können“ und „25 Prozent der Grundschüler nicht angemessen lesen können“. „Unser Schulsystem scheint kein echtes Erfolgsmodell zu sein. Das soll nicht heißen, keine Schule, das soll nur heißen, es gibt berechtigte Zweifel daran, ob dieses Schulsystem wirklich gerade ganz gut funktioniert. Und keine Schulpflicht heißt natürlich nicht, keine Bildungspflicht.“ 

Während Albrecht von Lucke sichtlich aufgeregt und eifernd das Wort an sich riss, laut und hochfahrend argumentierte und mehrmals aggressiv gegen sie vorging, reagierte von Storch ruhig und souverän, wartete höflich ihre Zeit ab und lenkte das Gespräch immer wieder zurück zu den konkreten Defiziten.

Beatrix von Storch ist für Heimatliebe statt Regenbogenpropaganda

Zum geplanten Schulgesetz in Sachsen-Anhalt, das Heimatliebe und die Erziehung zum deutschen Volk in den Mittelpunkt stellt, formulierte sie klar: „Dass Respekt und die Liebe zu dem eigenen Land in den Vordergrund gestellt werden soll. Und dem deutschen Volk.“ Konkret bedeute das: „Wir werden nicht die Regenbogenfahne hissen, sondern die Deutschlandfahne hissen. Wir wollen, dass die Kinder die deutsche Nationalhymne singen und keine Regenbogenlieder in der Hinsicht.“ 

Sie kritisierte ideologische Einflussnahme: „diese Art von ideologischer Propaganda gegen eine große Oppositionskraft auf deutschen Schulhöfen, das wollen wir ganz dezidiert nicht.“ Von Lucke wurde zunehmend nervös und laut, versuchte das Programm als provinzielles „Deutschdenken“ zu dämonisieren. Von Storch ließ sich nicht beeindrucken und erinnerte gelassen daran, dass das Programm öffentlich sei und in Sachsen-Anhalt trotzdem auf 40 bis 42 Prozent Zustimmung stoße – „weil die Menschen dort erstens diesen Eifer nicht haben und zweitens echte Probleme haben, die sie adressiert sehen wollen.“

Migration und Wirtschaft: Abschiebung im großen Stil muss jetzt kommen

Zur Migrationspolitik blieb von Storch bei ihrer Linie: „Wir haben als AfD, glaube ich, immer klar artikuliert, dass wir für eine Abschiebung im großen Stil sind.“ Sie wies auf die Zahlen hin: „Wir haben 250.000 vollziehbar Ausweisepflichtige. Die sind alle noch da.“ Und zur Wirtschaft verwies sie auf die Warnungen der Industrie vor der Bundesregierung: Die Chefs der deutschen Industrie, Handwerk und Chemieindustrie „warnen dramatisch vor dieser Regierung“ und die deutsche Industrie sei „im freien Fall“.

Dialog nach Ost wie West: Gesprächskanäle öffnen statt Isolation

Zur AfD-Delegation, die vor kurzem nach Russland gereist ist, betonte sie die Notwendigkeit praktischer Diplomatie: „Ich glaube, dass es sehr sinnvoll ist, in alle Richtungen Kanäle zu haben, in alle Richtungen zu sprechen.“ Gerade um „diesen Krieg, diesen furchtbaren Krieg, bei dem täglich viele Menschen sterben, zu beenden“, brauche es Gesprächskanäle. „Das wurde früher abgestritten. Jetzt ist die Tendenz so, dass man sagt, es muss jetzt gesprochen werden.“

Die stille Stärke der Sachlichkeit gewinnt

Im Verlauf des Gesprächs wurde immer deutlicher, wie unterschiedlich die beiden Gäste wirkten. Von Lucke griff hochfahrend, laut und beinahe schon hysterisch mehrmals Beatrix von Storch an, riss das Wort an sich und erhielt von der Moderatorin kampflos Redezeit überlassen. Von Storch hingegen blieb das gesamte Gespräch über ruhig, überlegt und souverän, reagierte gelassen auf Unterstellungen und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Wer von beiden der Sympathischere ist, kann man leicht herausfinden, indem man sich als Zuschauer die Frage stellt, mit wem man in den Urlaub fahren würde. Die Wahl dürfte nicht schwer fallen.

Beatrix von Storch lenkte das Gespräch immer wieder zurück zu den zentralen Krisen – Bildungskatastrophe, wirtschaftlicher Niedergang, Migration. Ihr Auftritt machte klar: Die AfD gewinnt Zulauf, weil sie genau die Probleme benennt, die die Bürger spüren. Die Bürger wollen eine Politik, die das Land wieder auf Kurs bringt, die drängenden Probleme löst und das Land aus den Krisen führt. Sich jedoch permanent an der AfD abzuarbeiten, wie es die Altparteien im Verbund mit den Medien tun, und jede Lösung und jeden Vorschlag der AfD maximal zu skandalisieren, löst kein einziges Problem. 

Es dient lediglich als bequemes Ablenkungsmanöver für jene Parteien, die das Land an den Rand des Abgrunds geführt haben und sich nun ihrer Verantwortung nicht stellen wollen. Statt die Probleme und Krisen endlich konstruktiv anzugehen, beschäftigen sich die anderen vor allem mit Skandalisierung der politischen Konkurrenz. Die Bürger wollen jedoch eine Politik, die das Land wieder auf Kurs bringt – und genau das macht von Storch zum Kern ihrer Argumentation.

Zur kompletten Sendung gelangen Sie hier Hinweis der Redaktion: Das Gespräch zwischen von Lucke und von Storch beginnt ab circa Minute 49

[Siehe kommentierten Ausschnitt auf YouTube HIER] sowie [ARD-Ausschnitt auch HIER]

[Ausschnitt auf dem YouTube-Kanal von Beatrix von Storch HIER]

Sven von Storch

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Comments

Dieser "Politikwissenschaftler" und Lobbyist der Deutschlandabschaffer macht anscheinend Herrn Merz Konkurrenz bei der (ungewollten) Unterstützung der AfD.

Ermutigend ist auch, daß die AfD-Verhinderer jetzt schon auf so wenig überzeugende Eiferer wie Herrn v. Lucke angewiesen sind, um bei Maischberger ihre antideutschen Interessen vertreten zu lassen.

Wolfgang Lammert

03.06.2026 | 10:51

Die Altparteien haben die Karre in den Sumpf gefahren und ihre "Medizin" trägt dazu bei, Deutschland weiter zu vergiften

Egal ob Wirtschaft-, Außen-, Asyl-, Wohnungs-, Asyl- oder Forschungspolitik: Die Altparteien führen Deutschland in den Abgrund:

"ER IST EIN VERBRECHER" - Markus Krall macht kurzen Prozess mit Friedrich Merzl! CDU tobt vor Wut!

Patrik Baab: Wie uns die Transatlantiker in den Krieg gegen Russland treiben –Lass mal quatschen #48

Die Demokratie wurde durch die Medien außer Kraft gesetzt – Roger Köppel

Die deutschen Medien sind daran Schuld, dass praktisch eine Oligarchie mit Politkern, Wirtschaftsbossen, Juristen und Medienmogule das Land regieren und in den Niedergang führen.

Die Ostdeutschen durchschauen die Rolle der Medien erheblich besser, als die Wessis, lehnen größtenteils die Asylindustrie Deutschlands ab, wollen eine neutralere Rolle Deutschlands in der Außenpolitik. Deshalb werden CDU und SPD in Ostdeutschland abgewählt. MERZ, WADEPHUL und PISTORIUS sind ein "rotes Tuch" für die Mehrheit der Ostdeutschen.

"Außenkanzler MERZ" und Außenminister Wadephul haben eine gewaltige Klatsche bekommen. Deutschland ist daran gescheitert, einen vorübergehenden Sitz in der UN zu bekommen und ist Österreich und Portugal unterlegen. 

Der "Außenkanzler" kann eben nix.....Die kriegsgeile Rhetorik mit den "kriegstüchtigen Deutschen" und "keine Angst vor einem Atomkrieg" kommt weltweit nicht gut an. j

Ekkehardt Fritz Beyer

03.06.2026 | 11:48

 ... „Beatrix von Storch ist für Heimatliebe statt Regenbogenpropaganda“ ...

Womit die Bea auch m. E. völlig richtig liegt, denn betrachte ich mir die AfD Mitgliederzahl von vor einem Jahr https://www.youtube.com/watch?v=dKo2BsCSOLg und vergleiche sie mit dem aktuellen Stand https://www.google.com/search?q=afd+mitglieder+aktuell&sca_esv=9a26454b369da4f9&source=hp&ei=7fMfaq_sGvaoxc8PlNbfiQo&iflsig=AFdpzrgAAAAAaiAB_UBrSh3iARQyYWURPkxphqAKprY9&ved=0ahUKEwjvlqf-4OqUAxV2VPEDH…, dann frage auch ich mich: Wie wohl kommt?

Aus meiner Sicht trägt die Schuld hierfür ganz besonders der Führer der aktuell regierenden Koalition!!!    

Ich möchte die "Altparteien" keineswegs in Schutz nehmen aber wer keine Argumente hat, dem bleibt ja nichts anderes übrig als Verbalattacken und Diffamierungen abzusondern, bis hin zu Verbotsforderungen für die AfD. Genau das sehen wir jetzt und das macht die AfD immer stärker.

Es gibt also noch Hoffnung, dass die Wurzel allen Übels, die Klimaideologie, doch noch überwunden werden kann und die Migrationskrise gelöst wird. Erst danach kann es wieder aufwärts gehen.
 

Wahrheitsfinder

03.06.2026 | 17:59

Tja wenn es in Deutschland keine Schulpflicht mehr geben würde, und etliche Eltern ihre Kinder selber beschulen wollen, wird es erst recht nichts mehr mit Vollzeitarbeit beider Elternteile. Dann wäre z. B. auch dieses Ehegattensplitting & Co. noch sinnvoller denn je.

Man kann keine Talkrunde im ÖR oder kommunale Veranstaltung mehr sehen oder hören - es geht nur noch um das Feindbild "AfD" und wie man das Bashing es noch verstärken kann. Bis zu den nächsten Wahlen werden sie hyperventilieren und symbolische Hassorgien gegen alles was mit der AfD zu tun hat, steigern. Steigern bis zur eigenen Ohnmacht. 

Ähnlich verhält es sich mit dem Thema "Klima" oder "Vielfalt und Toleranz" - Alle Kanäle des ÖR, jetzt auch die Privaten Sender überspitzen alles wo es nur geht. Egal ob der Klima-Guru Lesch oder andere Protagonisten, sie prügeln regelrecht auf uns ein und jetzt drehen sie richtig auf und durch. Die Alpen zerlegen sich, weil der Mensch daran Schuld trägt...immer deutlicher kommt die Forderung dieser Klimageister, noch mehr Abzocke, noch mehr Einschränkungen, noch mehr Drangsale gegen die Bürger. Und, es wird nebenbei sogar offen darüber nachgedacht, wie kann man AfD-Wähler ermitteln und aufdecken, um sie auf all erdenkliche Weise zu bestrafen und bedrohen.

Nebenbei: Wenn solche Kleingeister wie Lesch mal ausrechnen, wie viel CO2 oder Umweltgifte durch die Kriegshandlungen der letzten  vier Jahre verursacht wurden, dann müsste er sich schämen zu fordern, WIR sollen als Vorbild für die Welt klimaneutral werden... Jeder Vulkanausbruch müsste bei diesem Henry doch das Hirn wach halten... aber in der letzten Sonder-Talkrunde bei Hart aber Fair hat ja die kleine Dicke, die wohl etwas leichter wurde, weil sie sagte: "Die AfD will die Gesellschaft kaputt machen"...  Mehr Irrsinn geht nicht mehr und ein linker Klammroth denkt sich immer neue Konstellationen aus um die besten geistigen Durchbrenner an den Tisch zu kriegen - für die brennt die Luft und sie machen Werbung für ein AfD-Verbot. 

Es knistert in Sachsen-Anhalt, der Schulze, mit seinem feuchtem Kinn, er weiß nicht mehr was er noch hetzen soll... In Sachsen-Anhalt hat man nur große linke Fresse und sehnt sich den Milke herbei. Die Ohnmacht der Hetzer, die neuen Kämpfer des woken Sozialismus sogar in den Förderschulen, sie trommeln für Vielfalt und Toleranz... nur von denen weiß keiner wie man es schreibt... Dabei hatte die AfD seit Jahren Vorschläge gemacht, nur die Woken können nicht lesen.

Darum: "Tagesschau in einfacher Sprache" ... Bildungsfernsehen für Demokratie leben.

Auf Luckt trifft dies überdeutlich zu:

Nach meiner Überzeugung ist unser Parteienstaat von beiden zugleich geprägt, machtversessen auf den Wahlsieg und machtvergessen bei der Wahrnehmung der inhaltlichen und konzeptionellen Führungsaufgabe“    (Richard von Weizsäcker) 1992.

Ein Schwätzer vor den Herrn, Wie hält man so eine Typ überhaupt aus?

Der Kerl muß im Kopfe krank sein!

 

Ekkehardt Fritz Beyer

04.06.2026 | 08:08

... „Der Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke hingegen sieht hingegen in der AfD das größte Problem und unterstellt ihrem Programm, eine grundsätzliche Gefahr zu sein, die es mit aller Schärfe zu konfrontieren gelte.“ ...

Ja mei: Schließlich sagte unsere(?) Göttin(?) angeblich ja auch: 

„Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern.“ Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/angela-merkel/

Tatsächlich???  Und praktizierte aus Versehen das Gegenteil?!

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