Der Fall macht hinreichend deutlich, wie Schulen in westlichen Staaten zunehmend elterliche Rechte ignorieren und Kinder frühzeitig in kontroverse Themen hineinziehen – oft gegen den Willen der Familie. Über den Rechtsstreit berichtete zuerst das christliche Medienportal LifeSiteNews.
Wie Schulen weltanschauliche Konflikte provozieren
Der gläubige christliche Vater, der in den Unterlagen als Alan L. geführt wird, stand dem Lexington Public School District und der Joseph Estabrook Elementary School gegenüber. Er warf den Schulbehörden vor, seinen Sohn J.L. in Unterrichtsstunden zu zwingen, die sexualisierte Inhalte und ideologische Botschaften vermitteln, die diametral den familiären Werten widersprechen. Besonders empörend: Die Schule weigerte sich hartnäckig, den Jungen von solchen Materialien fernzuhalten, obwohl der Vater wiederholt Opt-out-Anträge stellte. Hier wird klar, dass Schulen nicht nur unterrichten, sondern aktiv Weltanschauungen durchsetzen – und Eltern als bloße Zuschauer degradieren.
Supreme Court stärkte zuvor Elternrechte
Trotz einer bahnbrechenden Entscheidung des US-Obersten Gerichtshofs im Fall Mahmoud v. Taylor aus dem vergangenen Sommer, die Schulen verpflichtet, elterliche religiöse Bedenken zu respektieren und ihnen zu ermöglichen, ihre Kinder vom Schulunterricht abzumelden - das sogenannte Opt-Out - blieben die Anfragen des Vaters unbeachtet. Die Behörden lehnten es ab, den Jungen aus der zwangsweisen Konfrontation mit sexualbezogenen Themen zu nehmen, was den Vater zwang, vor Gericht zu ziehen.
Überraschenderweise zeigt sich hier, dass selbst höchstrichterliche Urteile von lokalen Schullleitungen als bloße Empfehlungen abgetan werden und die ideologische Propaganda mit allen Mitteln über den Elternwillen hinweg und gegen das Kindeswohl durchgesetzt wird.
Junge Kinder stellen nicht von selbst Fragen zur Sexualität, es wird an sie herangetragen
Am 16. September wurde J.L. in einem Gesundheitsunterricht mit einem Vorlesevideo des Buches "Families, Families, Families!" von Suzanne Lang konfrontiert, das Regenbogen- und Patchworkmodelle zur Familie idealisiert. Der Vater sah darin einen direkten Angriff auf seine religiösen Überzeugungen, zumal dies trotz seines ausdrücklichen Widerspruchs geschah.
Ähnlich problematisch war die Exposition gegenüber "All Are Welcome" von Alexandra Penfold. Das Gericht erkannte an, dass der Junge dadurch moralischen Lehren über Ehe, Sexualität und Familie ausgesetzt war, die biblischen Prinzipien und damit religiösen wie weltanschaulichen Positionen des Elternhauses widersprechen. Folge: Der Vater musste sensible Themen, die er als nicht altersgerecht betrachtet, gegenüber seinem Sohn viel früher ansprechen, um ihn zu schützen – eine geistig wie mentale Überwältigung, die Schulen Kindern wie Eltern aufzwingen, ohne Rücksicht auf die Reife und den Verständnishorizont der jungen Kinder.
Gerichtsurteil zwingt Schulen zum Rückzug
US-Bezirksrichter F. Dennis Saylor IV aus Boston erließ eine Anordnung, die den Bezirk und die Schule verpflichtet, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um J.L. vor den genannten Büchern zu schützen – sei es im Unterricht oder anderswo in der Schule. Diese Entscheidung ist ein Paukenschlag für Elternrechte im gesamten Bundesstaat: Sie signalisiert, dass Schulbezirke, die leichtfertig mit elterlichen Anliegen umgehen, mit hohen Haftungsrisiken rechnen müssen. Plötzlich dreht sich der Spieß um – nicht Eltern müssen jede Lektion im Voraus prüfen, sondern Schulen tragen die Verantwortung, im Vorfeld weltanschauliche Konflikte mit den Eltern zu analysieren und möglichst zu vermeiden.
Langfristige Schockwellen für das Bildungssystem
Die vorläufige Verfügung stoppt den laufenden Schaden für das Kind und die Familie, während der Prozess weiterläuft. Sollte der Vater siegen oder eine Einigung erzielt werden, könnte der Bezirk mit Tausenden Dollar an Anwaltskosten belastet werden. Noch bedeutsamer: Dies ist der erste Fall bundesweit seit dem Mahmoud-Urteil, der klärt, dass Schulen Eltern nicht die Bürde auferlegen dürfen, jedes einzelne Material zu inspizieren, das im Unterricht verwendet wird.
Im Juni des Vorjahres hatte der Supreme Court mit 6:3 für Eltern entschieden, die ihre Kinder vor pro-LGBT-Indoktrination schützen wollten – ein Präzedenzfall, der nun zeigt, wie Schulen ihre Macht missbrauchen und letztlich scheitern.


Comments
... „Er warf den…
... „Er warf den Schulbehörden vor, seinen Sohn J.L. in Unterrichtsstunden zu zwingen, die sexualisierte Inhalte und ideologische Botschaften vermitteln, die diametral den familiären Werten widersprechen. Besonders empörend: Die Schule weigerte sich hartnäckig, den Jungen von solchen Materialien fernzuhalten, obwohl der Vater wiederholt Opt-out-Anträge stellte. Hier wird klar, dass Schulen nicht nur unterrichten, sondern aktiv Weltanschauungen durchsetzen – und Eltern als bloße Zuschauer degradieren. Supreme Court stärkte zuvor Elternrechte“!!! ...
Gilt in den USA etwa nicht, dass am deutschen Wesen die Welt genesen mag“???https://sciencefiles.org/2014/11/07/bundesverfassungsgericht-stellt-eindeutig-fest-kinder-gehoren-dem-staat/
Die Leitungen der hier…
Die Leitungen der hier angeklagten Schulen stehen vermutlich unter großem Druck von ganz oben, die Kinder zu pervertieren. "Ganz oben" dürften dabei immer noch die Globalisten stehen, die die Menschheit für ihre Great-Reset-Absichten versauen wollen.
Und ganz bestimmt tun die Lehrer das nicht aus Überzeugung, sondern um ihre Jobs nicht zu verlieren.
Es gibt - auch in den USA - noch viel zu tun für Trump & Co.!
Elternrechte
Und wie sieht's bei uns aus, besonders in Berlin? Da fängt es in den Kitas schon an: Die "Prideflagge" an jeder Kita, Vorlesestunden mit Dragqueens, gesonderte Räume, in denen die Kleinsten sich gegenseitig mal "betrachten" können. Ideologie in Potenz und die einzige Chance der Eltern, ihre Kinder davor zu bewahren, ist sie zu Hause zu behalten, denn Einspruch der Eltern gegen solche Praktiken ist zwecklos. Nur in den Schulen müssen die Lehrer etwas vorsichtiger sein. Da könnte sich so mancher moslemisscher Vater für die ausgiebigen Sex-(Unterrichts)Stunden nicht begeistern!
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