Auf dem Blog von Hadmut Danisch "Ansichten eines Informatikers" werden verschiedene Versionen des umstrittenen Posters vorgestellt. Das angebliche Original enthält zusätzlich Untertitel u.a. in arabischer und hebräischer Schrift.
Zunächst werden Willkommensgrüße ausgesprochen: Willkommen sind Frauen, Schwarze, Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft, Migranten, Flüchtlinge und Anhänger aller Glaubensrichtungen. Sie alle bilden die "Community", die in einem Herz symbolisiert wird, das in den Farben des Regenbogens gehalten wird.
Das ist nicht überraschend. Damit wird das Glaubensbekenntnis der Kämpfer für soziale Gerechtigkeit (social justice warriors), der Aktivisten der "Black-Lives-matter"-Bewegung, der Feministen, Gender-Propagandisten und der Antifa zusammengefasst.
Doch jedes "dafür" enthält ein "dagegen". Auch wenn die Liste der Gegner nicht tatsächlich auf einem einzelnen Plakat aufgetaucht ist (darin liegt die vermutete Fälschung), die Gegnerschaft ist real, sie wurde schon bei verschiedenen Gelegenheiten deutlich und ist oft in Gewalt umgeschlagen. Auch der Ton "go f*ck yourselves and die" ist authentisch.
Die Aggression sollte keinesfalls unterschätzt werden. Es handelt sich nicht etwa um eine Nebenerscheinung, sondern um die Hauptsache. Die Willkommenskultur ist in Wirklichkeit eine Kampfansage.
Es geht nicht um eine Bereicherung, sondern um eine Verarmung. Nicht um ein Pro, sondern um ein Contra. Hier ist die Liste von denen, die heutzutage als Feinde angesehen werden:
Konservative
Christen
Weiße Männer
Lebensrecht-Aktivisten (Marsch für das Leben)
Schusswaffen-Besitzer
Belege für die Gegnerschaft finden sich zuhauf. Damit offenbaren sich die toleranten Willkommens-Freunde als Religionskrieger, Diskussionsverweigerer und Rassisten.
Siehe auch: Das Ende des Regenbogens ist erreicht


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