Das sagte, wie die Berliner Zeitung meldet, die neue Leiterin der so genannten Polizeiakademie, Tanja Knapp, am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses: „In der Hauptstadt ist es natürlich sinnvoll, dass man bei vielen Touristen auch Englisch sprechen kann. Wenn aber die Grundvoraussetzungen in Deutsch noch nicht so gut sind, ist eine Konzentration auf Deutsch angezeigt.“
Weiter erklärte Knapp, dass es bei vielen Polizei-Azubis „grundsätzliche Schwierigkeiten im sprachlichen Bereich“ gebe, „bei Rechtschreibung, Zeichensetzung und beim schriftlichen Verfassen von Texten. Und es ist nicht ganz einfach, das zu kompensieren in der Ausbildungszeit“.
Die Welt erinnert bei der Gelegenheit an die diversen Missstände, die 2017 ans Licht gekommen waren, von denen auch die freie welt – hier und hier – berichtet hatte: ganze 60 Prozent der Polizeischüler, die gerade in Spandau einen besonders hohen Ausländeranteil haben, waren sie schlecht, dass sie bei einem Deutschdiktat Note 6 gekriegt haben. Es gab darüber hinaus Probleme mit der Disziplin – gerade in dem Punkt sollte die Polizei vorbildlich sein. Arabische Clans hatten die Polizeischule unterwandert, es war zu Hass und Gewalt gekommen.
Die Defizite waren jedenfalls so groß und die Berichte darüber unüberhörbar geworden, dass der Innensenator schließlich einen Sonderermittler an die Schule geschickt hatte. Nun hat die neue Leiterin Konsequenzen gezogen, den Rotstift beim Englischunterricht angesetzt und stattdessen Deutschkenntnisse verordnet.


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