Berichtet wird davon in englischer Sprache auf thelocal.no. Da wird Åshild Bruun-Gundersen zitiert mit den Worten: “In a few years’ time, we believe that Norwegian politicians will be ready to pass a total ban on the niqab in public”. Die Progressive Partei hofft also darauf, das mit dem Verbot für die Schulen ein Anfang gemacht ist und sich langfristig ein komplettes Verbot durchsetzen lässt.
Das faktum-magazin hat sich die Mühe gemacht, die Meldung aufzubereiten und einen Blick auf die Situation in Deutschland zu werfen. Eine solche Diskussion ist hier längst überfällig: „Es geht nicht darum, wie viele Menschen es betrifft“, heißt es bei faktum, „Es geht darum ein Zeichen gegen religiöse Frauenfeindlichkeit und Integrationsverweigerung zu setzen.“
Und weiter: „Die Integrationsverweigerung beginnt sehr früh: Es ist die Verweigerung unsere Sprache zu erlernen, die Forderungen nach Anpassung der Gesellschaft an islamische Feiertage, bestimmte religiöse Riten (Schächten, …) etc.“
In Niedersachsen wurde das Tragen der Vollverschleierung verboten. Darüber hatte auch die Welt berichtet: „Beamtinnen, Soldatinnen und Richterinnen im Dienst dürfen ihr Gesicht künftig grundsätzlich nicht verhüllen. Der Bundestag verabschiedete am späten Donnerstagabend mit den Stimmen von Union und SPD gegen Grüne und Linke ein entsprechendes Teilverbot von Niqab oder Burka.“
Zunächst nur ein Teilverbot. Die Diskussion geht weiter. Damit wir besser verstehen, worüber wir überhaupt reden, präsentiert faktum noch eine kleine Modenschau.


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