Der Strom der Flüchtlinge ist unübersichtlich und nicht leicht zu bewältigen. Die Asylverfahren dauern teilweise viel zu lange. Die Versorgung der Flüchtlinge erfolgt in zwei Etappen. Zunächst sind sie in so genannten Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht, dann werden sie auf die Gemeinden verteilt.
Das geschieht zu früh. Das meint jedenfalls der Hauptgeschäftsführer des deutschen Städte- und Gemeindebundes Gerd Landsberg. Er kritisierte, dass die Flüchtlinge vorschnell auf die Gemeinden verteilt werden und beklagte, dass die Gemeinden damit überfordert werden. Verschiedene Quellen, wie Welt, Merkur und Europe News melden, dass Hilferufen aus verschiedenen Gemeinden kommen. Es wird ihnen zu viel.
"Bereits heute stoßen die Kommunen im Hinblick auf die dezentrale Unterbringung, Kindergartenbetreuung und schulische Ausbildung an ihre Grenzen", erklärte Landsberg. Er sieht die "Akzeptanz des Asylrechts in der Bevölkerung" gefährdet, wenn es so weitergehe.
Es wird so weitergehen. Das ist nicht schwer vorauszusagen. Die Gemeinden trifft keine Schuld. Sie tun, was ihnen möglich ist. Sie werden hingehalten. Ihre Klagen verhallen. Die Regierung ist zur Zeit nicht ansprechbar. Die großen Konflikte werden erst nach der Wahl ausbrechen.


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