Berichte werden gelöscht

Facebook-Sperren für Aktivisten des Frauenmarsches

Der „Marsch der Frauen“ am 17.2. wurde nicht nur behindert, er wurde beinahe gänzlich verhindert. Die Polizei griff nicht entschieden gegen die Gegendemonstranten durch. Die Presse berichtete einäugig. Nun wird gesperrt und gelöscht, als hätte es die Demo nicht gegeben.

Die Organisatorin Leyla Bilge war sofort von einer Facebook-Sperre betroffen. »Wofür eigentlich? Etwa dafür, das Leyla Bilge und all die anderen Teilnehmer der Demonstration ihr laut Grundgesetz Art. 5 garantiertes Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen haben?«, fragt das peter-gaede.info.

Auch David Berger, der als Erster geredet hatte, wurde auf Facebook gesperrt. Es war für ihn nicht das erste Mal, das er eine unbegründete und ungerechtfertigte Sperrung hinnehmen musste. Er wurde allein schon für das Weiterleiten eines Artikels gesperrt und nun wegen seiner Teilnahme an dem Marsch der Frauen.

Auf dem Blog juergenfritz heißt es dazu: »Nicht nur die linksextremistische Antifa und ihre parteipolitischen Arme in Berlin taten alles, damit der Berliner Frauenmarsch gegen Gewalt gegen Frauen nicht stattfinden kann. Auch Facebook strengt sich mächtig an, dass die Menschen in Deutschland den Eindruck gewinnen, dieser Widerstand gegen importierte Gewalt an Frauen, Kindern und Behinderten hätte nie stattgefunden.« 

David Berger selber schreibt auf seiner Seite philosophia prernnis, die er mit PP abkürzt: »Die Sperre ist offensichtlich Teil von zwei Facebookaktionen: Zum einen hat Facebook zahlreiche Redner des Frauenmarsches gesperrt, die Videos von den Reden immer wieder gelöscht. Zum anderen habe ich in den letzten 10 Tagen zahlreiche Hinweise von Abonnenten der PP-Seite bei Facebook erhalten. Jedes mal, wenn sie eine islamistische Seite meldeten, wurde Ihnen als Antwort nahe gelegt, die Facebookseite von PP zu blockieren…«

Damit wird der Hintergrund der Facebook-Löschaktionen offenbar: Es geht darum, jegliche Kritik gegen den Islam auszuschalten. David Berger spricht daher auch von einem »Cyber-Dschihad«.

Es hat den Marsch aber gegeben, auch wenn nur gelöscht und gesperrt wird. Hier kann man einen Erlebnisberichtbericht nachlesen. Hier sieht man das Video der Rede von David Berger.

 

 

Sven von Storch

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