Eine nicht nur symbolische Veränderung

Die Bahnhöfe sind Tummelplätze für Kriminalität geworden

Wie gut eine Gesellschaft funktioniert, zeigt sich am Zustand der öffentlichen Plätze, insbesondere am Zustand des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs. Der Zustand ist – wir ahnten es schon – inzwischen mehr als schlecht. Die Kriminalitätsrate ist deutlich angestiegen. Die Mehrheit der Tatverdächtigen gehört nicht zu denen, die schon länger hier leben.

Das geht aus einer Anfrage an die Bundesregierung hervor, die sich auf die Sicherheit der Bahnhöfe im Osten von Brandenburg bezieht. Der Blog philosophia perennis berichtet davon und bezieht sich dabei auf den Landespressedienst mit dem Text von René Springer (AfD), der die Anfrage gestellt hatte.

Für den Bahnhof in Frankfurt an der Oder sieht die Bilanz so aus: Die Migrationskrise hat die Kriminalität auf dem Bahnhof von 2014 zu 2015 um ganze 851 % steigen lassen. 2015 waren fast 92 % der Tatverdächtigen Ausländer, 2016 lag ihr Anteil sogar bei über 97 %.

In Cottbus wiederum sah es im Jahr 2016 mit einem Ausländerantei über 78 % nur wenig besser aus.

Die Zahlen sind deutlich, sie geben jedoch das veränderte Lebensgefühl nur indirekt wieder. Das lässt sich aber leicht beobachten. Da genügt ein scheuer Blick: Deutsche Reisende drücken ihre Wertsachen dicht an den Körper. Sie haben Angst, beraubt zu werden. Junge Männer südländischer und arabischer Herkunft verbringen in teils großen Gruppen scheinbar ziellos ihre Tage in Bahnhofshallen und auf Vorplätzen.

René Springer schreibt: »Deutschlands Bahnhöfe waren einst Symbol der von Merkel ausgelösten Migrationskrise: Fernsehbilder von jubelnden Deutschen, von jungen Mädchen, die afrikanische Männer mit Teddys begrüßen, schickten die Fernsehsender in die deutschen Wohnzimmer. Heute erlangen die Bahnhöfe wieder Symbolkraft – allerdings eine mehr als traurige.«

Sven von Storch

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