„Merkel muss weg“-Demos in Hamburg

Die Aktivisten geben auf. Die Montagsdemos sollen dennoch weitergehen

Diese Woche hat zum vierten Mal in Folge in Hamburg eine „Merkel muss weg!“-Demo stattgefunden. Die Initiatorinnen ziehen sich nach Anschlägen und Bedrohungen zurück. Gleichwohl sollen die Demonstrationen weitergehen.

Es war wieder dasselbe Bild: Etwa 250 Personen kamen zur Hamburger Montagsdemo unter dem Motto: »Merkel muss weg«. Ihnen gegenüber standen etwa 800 Gegendemonstranten von der Antifa. 700 Polizisten mussten zum Schutz der Demonstranten eingesetzt werden. Neu war, dass die Demonstration diesmal auf dem Gänsemarkt stattfand, der als Austragungsort besser geeignet ist als der Jungfernstieg. Ein kurzes Video kann man sich hier ansehen.

Nun zieht sich auch Jennifer Gehse zurück. Sie ist die Nachfolgerin von Uta Ogilvie, der ursprünglichen Initiatorin der »Merkel muss weg!«-Demo. Auch sie war einer Hasskampagne und einem massiven Bedrohungsszenario ausgesetzt. Beide betonen, dass sie unabhängig sind und zu keiner Partei gehören. Es schützt sie jedoch nicht davor, als »Nazis« beschimpft zu werden.

Uta Ogilvie hatte den Stein ins Rollen gebracht und die ersten Demonstrationen, die zunächst – wie berichtet – im kleinen Kreis auf dem Jungfernstieg stattfanden, angemeldet. Daraufhin gab es einen Anschlag auf ihr Haus und sie wurde so sehr unter Druck gesetzt, dass sie die Verantwortung niederlegte. Darüber schreiben u.a. philosphia perennis und die Epochtimes. Siehe auch den Beitrag „Flächenbrand im Merkelland“.

Der Schaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Das scheint heute der Preis für politische Meinungsäußerung und die Wahrnehmung von Bürgerrechten zu sein. Es wurde daher eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

 

 

Sven von Storch

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