Die Angst vor Terroranschlägen ist gerade in Malmö groß. In der drittgrößten Stadt Schwedens sind auffällig viele Schusswaffen im Umlauf. Es hatte in letzter Zeit einen Mordanschlag gegeben, eine Explosion und zwei Bombenanschläge. Sydsvenskan spricht davon, dass die Polizei völlig überfordert ist, sie haben die »marodierenden meist migrantischen Jugendgangs« nicht mehr unter Kontrolle.
Der Wochenblick aus Österreich meldet, dass der Weihnachtsmarkt, der nun »Winterfest« heißt, aus Sicherheitsgründen an einen Ort verlegt wurde, den man besser mit riesigen Pollern schützen kann – hier sind Fotos von den Stimmungs-Killern.
Auf Journalistenwatch wird die Umbenennung als »unterwürfig« bezeichnet. Es wird aber auch – nicht etwa von einem Schneesturm, sondern – von einem regelrechten Shitstorm berichtet. »Die Schweden sind sauer«, heißt es. Einer twitterte sarkastisch: »Ich freue mich schon darauf meine "Wintergeschenke" unter dem Winterbaum öffnen zu können.« Einige fragten – um Christen nicht zu beleidigen –, ob man »Ramadan« dann auch in »Hungerfest« umbenennen sollte.
Die Stimmung ist hinüber. Sarkasmus ist auch eine Form von Resignation. Wir beobachten hier womöglich die letzten Ausläufer einer Tradition, die zu den schönsten und beliebtesten gehörte und die das größte gemeinsame Vielfache der Kultur des Westens darstellte.


Add new comment