Skandalöse Zahlen

Arme Rentner, reiche minderjährige Flüchtlinge

Die Abkürzung MUFL steht für: minderjähriger, unbegleiteter Flüchtling. Gerade diese Gruppe ist besonders problematisch. Sie belasten die Kassen besonders stark, sie sind besonders auffällig, sie begehen überdurchschnittlich viele Straftaten – was schon damit anfängt, dass sie in vielen Fällen ein falsches Alter angeben.

Freie Welt

In Leipzig sind nun einige Zahlen veröffentlicht worden. In dem Ratsinfo kann man sie nachlesen unter dem Betreff: »Überplanmäßige Aufwendungen gem. § 79 (1) SächsGemO für das Jahr 2017 für den Leistungsbereich Hilfen zur Erziehung für unbegleitete minderjährige Ausländer (Budgeteinheit 51_364_2ZW)«.

Demnach wird die Stadt Leipzig für die Unterbringung und Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge im Jahr 2017 insgesamt 13.903.800 Euro ausgeben.

Diese Summe wird für 235 Personen aufgewendet. Die pro-Kopf-Kosten betragen demnach durchschnittlich 59.165 Euro im Jahr, das sind 4.930 Euro monatlich.

Wie teuer die minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge sind, ist bereits im Zuge des Prozesses um Maria L. in Freiburg an die Öffentlichkeit geraten. Die Pflegefamilie konnte mehr als 2.800 Euro monatlich für die Betreuung ihres Flüchtlings einstreichen. Davon zweigten sie 400 Euro für ihn ab.

Man kann das zusammengefasst auf freiewelt nachlesen, hier und hier. Auch der focus hatte den enormen Kostenfaktor zum Thema gemacht und außerdem festgestellt, dass bei der Genehmigung Fehler gemacht wurden. Auch die Welt benannte die Kosten.

Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass viele der minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge gar nicht minderjährig sind. Eine Untersuchung in Österreich hat ans Licht gebracht, dass jeder Vierte der angeblich minderjährigen Flüchtlinge längst erwachsen ist. Auch der des Mordes an Maria L. angeklagte Hussein und der Messerstecher von Kandel sind ursprünglich als minderjährig eingestuft worden, auch wenn sie es nicht waren.

Sie haben ihr Alter extra falsch angegeben, um höhere Bezüge zu kriegen.

Wie skandalös die Höhe der Zahlungen ist, wird erst so richtig deutlich, wenn sie in Bezug setzt zu der so genannten Standardrente eines deutschen Durchschnittsverdieners nach 45 Beitragsjahren.

Da kommen weniger als 1.200 Euro monatlich zusammen.

Der Staat gibt also fast 5.000 Euro monatlich für Fremde mit oft unbekannter Herkunft aus und vernachlässigt die, die schon lange hier lebten und brav in die Rentenkasse eingezahlt haben. 

Sven von Storch

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