Eine rote Linie ist überschritten

Antifa ruft zum Mord auf

Man mag es kaum glauben. Es ist aber auch nicht überraschend. Die Antifa ist bekannt dafür, dass sie versucht, Grenzen auszutesten. Nun ist sie zu weit gegangen. Auf der einschlägigen Seite indymedia findet sich eine Anleitung zum Mord.

Auf der Seite von Hadmut Danisch wird auf den Aufruf hingewiesen. Es gibt inzwischen auch ein Video dazu. Auf indymedia heißt es: »bewaffnet euch«. Das ist deutlich. Die Adresse ist nicht geheim. Im Zuge der Ausschreitungen beim G20–Gipfel ist das Portal auch außerhalb der Antifa-Szene deutschlandweit bekannt geworden. Es wurde zwischenzeitlich gesperrt. Nun ist es wieder da – und wird immer noch geduldet.

Wenn jetzt die Staatsanwaltschaft nicht einschreitet, dann … ja, was dann? Hier wird eine rote Linie dermaßen deutlich und demonstrativ überschritten, dass man sich ernsthaft fragen muss, was denn noch für weitere Beweismittel gesucht werden müssen, um Konsequenzen zu ziehen.

Es heißt da: »der brd staat ist nicht fähig, gewillt menschen zu schützen, welche hier leben. selbst nicht bei vertreter*innen von kirche, gewerkschaften und selbt bürgermeister mit cdu parteibuch.« (Fehler und Kleinschreibung im Original)

Damit wird eine Situation herbeigeschrieben, in der Notwehr geltend gemacht werden soll. Für wen? Für die Leute von der Antifa natürlich – für wen auch sonst? Es heißt weiter: »da haben wir noch weniger schutz. deshalb müssen wir uns selber beschützen. im fall von unmittelbarer gefahr, besteht die zeit um die polizei anzurufen und über 15 minuten auf den streifenwagen zu warten? nein, schneller liegst du tot auf dem boden. was uns hilft ist uns selbst zu bewaffenen.«

Vielleicht mit Pfefferspray? »pfefferpray hilft einen oder eine geringe anzahl von menschen auf abstand zu halten um nicht körperlich geschädigt zu werden. die preise für pfefferspray ist bezahlbar.« Pfefferspray hält einen Angreifer nur auf Distanz.

»besser sind gaspistolen. sie haben magazine mit über 15 patronen. in der kammer findet eine patrone ebenfalls platz. bei einer konfrontation mit faschos hat dies mehr wirkung auf den feind. wenn man einmal dabei ist zu schiessen, macht es sinn das magazin leer zu schiessen und so schnell als möglich zu flüchten. beim laden des magazin sollten lieber keine fingerabdrücke auf den patronen sein. also fasst die pfefferpatronen nur mit haushaltshandschuhe an.«

Nun kommt es: »ein aufgesetzer schuss aus einer gaspistole auf einen nazi am kopf oder am herz ist sofort tödlich. da braucht es keine umstände um legal oder nicht an eine scharfe pistole ranzukommen. solch eine gute gaspistole kostet etwas unter 300 euro. wenn die gaspistole bei notwehr, nothilfe benutzt wird kann man den menschen welche*r die pistole anwendet nicht ausmachen als bei einer kugel aus einer scharfen waffe.«

Hier geht es nicht mehr um Gewalt gegen Sachen. Hier geht gibt es eine gezielte Anweisung zu einer geplanten Tötung, die nur schwer nachzuweisen ist. Muss es noch deutlicher werden?

 

 

 

 

Sven von Storch

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