Denn sie wissen nicht, wohin es führt

Junge Liberale für Polygamie

Die Jungen Liberalen – Julis – haben sich gegen ein Verbot der Polygamie ausgesprochen. Sie merken nicht, dass sie damit die Islamisierung fördern und die Demontage westlicher Werte vorantreiben.

Freie Welt

Es weht ein frischer, liberaler Wind aus dem hohen Norden. So hätten sie es jedenfalls gerne. Allein so ist es nicht.

In einer Beschlussfassung unter der Überschrift »Liebe in Freiheit« machen sich die Jungen Liberalen in Schleswig-Holstein für die Polygamie stark und geben bekannt: »Um die Realität vielfältiger Lebensmodelle abbilden und ermöglichen zu können, setzen sich die Jungen Liberalen für eine Erweiterung des Konzeptes der Liberalen Verantwortungsgemeinschaft ein. So soll es, unter der Bedingung des expliziten Einverständnisses aller Beteiligten möglich sein, mehrere Verantwortungsgemeinschaften einzugehen.« 

Wahrscheinlich meinen sie das nicht so. Wahrscheinlich meinen sie, dass es den Beteiligten möglich sein soll, eine Verantwortungsgemeinschaft einzugehen, die aus mehr als zwei Personen besteht und dennoch »Ehe« heißen soll. So wie es da steht, liest es sich so, als sollte es möglich sein, mehrere Ehen einzugehen.

Es ist sowieso erkennbar falsch. Die Sprache verrät es. Und das beigefügte Bild erst recht.

Da ist von »vielfältigen Lebensmodellen« die Rede, die als „Realität“ hingestellt werden. Stimmt das? Was ist denn die Realität? Es gibt nicht nur eine, es gibt zwei. Nach deutscher Sitte und deutschem Recht ist die Polygamie nicht erlaubt (Realität 1), nach islamischer Sitte und nach islamischem Recht ist sie das (Realität 2).

Die beiden Realitäten können nicht spannungsfrei nebeneinander bestehen. Die eine Realität schließt die andere aus. Wenn wir nun von einer Realität (Singular) sprechen, dann muss eine von beiden die andere verdrängt haben.

Wenn die Julis nun, wie sie schreiben, die Realität »abbilden« wollen, stellt sich die Frage: welche von beiden? Die deutsche oder die islamische?

Das zeigt das Bild, das sie ihrem Vorstoß beigefügt haben: Das Bild zeigt die islamische Realität: Es zeigt einen Mann mit vier Frauen. In dem Blog philosophia perennis findet sich ein Gastbeitrag, der das Bild kommentiert.

»Denn wer das Eherecht im Islam nur ein bisschen kennt, der weiß, dass der Mann nach dem Koran vier Frauen besitzen (und schlagen) darf, die Frau jedoch selbstverständlich nur einem Mann gehören (und gehorchen) darf.«

Nun sieht es nicht mehr so liberal aus. Was sich hier als liberales Denken ausgibt, bereitet in Wirklichkeit den Weg für eine Islamisierung und führt in eine Realität, die alles andere als liberal ist. Ist das etwa die »Liebe in Freiheit«? Auf Jouwatch heißt es: »Die islamische Kultur frisst sich in alle Bereiche unserer Gesellschaft, unseres Denken.«

Und sie merken es nicht einmal. Die Jungen Liberalen wissen nicht, was sie anrichten. Man kann sie aber auch nicht entschuldigen. Wenn sie politisch tätig sein wollen, müssen sie wissen, dass es längst Realität ist, dass Muslime mit mehreren Ehefrauen in Deutschland leben und für jede Frau Sozialleistungen kassieren.

Sie müssen wissen, dass sich diese neue Realität immer weiter ausbreitet und dass sie das umso besser kann, je weniger unsere Realität verteidigt wird.

 

Sven von Storch

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