Spiegel-tv hat über den Fall berichtet. Der erwähnte Syrer hat sogar noch eine dritte Frau, die allerdings noch in Syrien lebt. Wenn er die nachholt, bräuchte er eine größere Wohnung. Die wird ihm bezahlt. Seine erste Frau war 13, als er sie heiratete.
Hadmut Danisch hat sich Gedanken zu dem Thema gemacht. Es gibt dabei ein Problem grundsätzlicher Art: Die so genannten Harems-Formen – also die Vielehe oder auch Vielweiberei – schaffen krasse Ungleichheiten, sie schaffen sozialen und Unfrieden und Unfrieden zwischen den Geschlechtern.
Denn wenn ein Mann viele Frauen hat, dann haben viele Männer keine Frau. Bleiben wir einen Moment lang bei einer rein theoretischen, rein rechnerischen Überlegung.
Die monogame Ehe, so sehr sie auch mit Anstrengung und Verzicht auf Entfaltungsmöglichkeiten verbunden ist, hat gewisse Vorteile. Sie ermöglicht es vielen Menschen, ein Familienleben zu führen, was nicht nur für viele Männer ein einigermaßen erfülltes Leben bedeuten, sondern darüberhinaus für die Gesellschaft kulturelle Fortschritte bringen kann. Es werden so Leistungen erbracht, die sonst nicht erbracht würden.
Sich für Frau und Kind zu engagieren, ist ein elementarer Ansporn für Männer. Wenn der wegfällt und viele Männer keine Möglichkeit haben, ein Familienleben zu führen, dann haben wir eine große Zahl von »dropouts« – von Männern also, die sich überflüssig fühlen, die »disposable« sind, verzichtbar sind. Tatsächlich ist das die Situation in Ländern mit Vielweiberei. Sie haben zu viele Männer, die sich nicht in die Gesellschaft einbringen können.
In solchen Gesellschaften bilden sich Männerhorden, die keine Chance auf einen zivilisierten Umgang mit ihrer Sexualität haben. Diese Männer wissen nicht, wohin mit ihren Trieben. Sie bilden Banden. Sie sind aggressiv gegenüber Frauen. Sie sind auch aggressiv gegenüber Männern, die viele Frauen haben und ihnen die Frauen wegnehmen.
Man kann das Dilemma auf die überspritzte und überraschende Formel bringen: Du kannst entweder eine Frau haben oder sterben. So mancher Held der Vielweiberei wurde aus Eifersucht oder aus Rache umgebracht. Umgebracht wurde von Neidern, von verzweifelten Männern, die niemals die Chance hatten, ein Leben mit einer Frau zu führen. Keine Frau zu haben, ist schlecht für den Mann, mehr als eine zu haben, bringt auch enorme Konflikte mit sich.
Diese Probleme importieren wir nun. Die Migranten, die zu uns kommen, sind überwiegend jung, männlich und ohne Familie. Für die demographische Entwicklung spielen sie keine Rolle. Wollte man die demographische Situation im Land verbessern, müsste man gezielt Frauen importieren. Es klingt rabiat, aber man müsste, wenn man die Bevölkerungsentwicklung beeinflussen wollte, so etwas durchführen wie einen Raub der Sabinerinnen. Nur so kommt es zu höheren Geburtenraten. Höhere Geburtenraten entstehen nicht durch mehr Männer, sondern durch mehr Frauen.
In Schweden haben sie sich die Zahlen inzwischen angesehen. Auf 100 junge Frauen kommen durch den Zustrom von Zuwanderern 120 junge Männer. Das bedeutet, dass viele von diesen Männern niemals eine Freundin haben werden.
Das ist der Nährboden für Aggressionen gegen Frauen und gegen Männer. Das ist der Nährboden für Belästigungen und Gruppenvergewaltigungen, mit denen wir nun konfrontiert sind – mit Phänomenen, die es bisher in unseren Breitengraden nicht gab.


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