Das Jahr ist immer noch jung – und schon ist die Leine 50 Meter lang. So viele Fälle sind jetzt schon zusammengekommen. An der Leine werden nur Fälle, die offiziell gemeldet wurden, angezeigt. Eine Aktivistin, die von philosophia perennis »Maria aus Kandel« genannt wird, sagt dazu: »Die Dunkelziffer kennt nur Allah«.
Die Zeitungen berichten kaum darüber. Warum nicht? »Da hätten wir in unsere Zeitung ja keinen Platz mehr für irgendetwas anderes«, soll ein Kollege, der bei einer großen Tageszeitung arbeitet, mit einem zynischen Unterton geantwortet haben, als man ihn fragte.
Das Frauenbündnis, das sich hier auf einer Facebook-Seite vorstellt, vermutet noch weitere Gründe: »Häufig wird von ‚Feministinnen‘ und Frauenhausbetreiberinnen das Argument vorgebracht, dass die Gewalt einheimischer Männer ignoriert und klein geredet würde.«
Man beachte, dass »Feministinnen« in Anführungsstriche gesetzt ist. Die Frauen vom Frauenbündnis sehen sich von diesen „Feministinnen“ nicht vertreten und sich erschrocken über die Gleichgültigkeit gegenüber den Opfern. Warum ist das so? Warum wagen es nicht mehr Frauen, auf die importierte Gewalt hinzuweisen?
»Hinter all dem scheint die Furcht zu stehen, als Rassistin und Fremdenfeindin abgestempelt zu werden, sowie eine falsche Toleranz gegen Intoleranz. Diese ‚Narrentoleranz‘, wird regelmäßig von fundamentalistischen Migranten, die ein archaisch-patriarchales Weltbild verinnerlicht haben, als Schwäche ausgelegt.«
Noch etwas vermuten die Frauen vom Frauenbündnis: Die Frauencliquen sind streng. Stört eine Frau die Harmonie oder bringt eine abweichende, politische Meinung an, so wird sie aus dem Frauenkreis ausgestoßen.
»Dieses Risiko wird selten eingegangen, da die Frauenclique in vielen Fällen einen Familienersatz darstellt und ansonsten Vereinsamung droht.«
Hier gibt es ein Video von der »Leine des Grauens«.


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