Schon das Pluszeichen wird als Kreuz gesehen und angefeindet

Die Feindschaft gegen das Kreuz erreicht neue Höchststände

Es gibt einen neuen Brandbrief aus einer Grundschule in Berlin. Neu dabei ist, dass darin von Schülern berichtet wird, die alarmiert auf alles reagieren, was sie für christlich halten. Die Feindschaft seitens der muslimischen Schüler geht so weit, dass sie sogar das Pluszeichen aus dem Mathe-Unterricht als Kreuz ansehen und ablehnen.

Dem Tagesspiegel liegt ein neuer Brandbrief vor, in dem zunächst beklagt wird, dass Integration mit einer großen Zahl verhaltensauffälliger und lernbehinderter Kinder nicht gelingen kann.

Die Lehrer sind überfordert und häufig krank. Krank sind nicht nur die älteren, abgekämpften Lehrer: »Der hohe Krankenstand auch unter den jungen Kollegen lässt vermuten, dass auch an ihnen die extreme Arbeitsbelastung nicht spurlos vorbeigeht«, heißt es in dem Brandbrief, der von 33 Lehrern und Erziehern unterschrieben wurde.

In dem Schreiben heißt es weiter: »Wir halten es für fahrlässig, angehende Lehrer*innen an so belasteten Schulen wie der unseren auszubilden.« Unterzeichnet ist der Brief von »Kolleg*innen der Sonnen-Grundschule«.

Wahrscheinlich lernt man an der Sonnen-Grundschule zuallererst, wie man Sternchen zeichnet und kommt dann kaum darüber hinaus. Aber Spott beiseite: In dem Schreiben an die »Frau Senatorin Scheeres« wird noch ein weiteres Thema angesprochen.

Es gebe, heißt es, ernsthafte Probleme mit Kindern, die »extrem alarmiert auf andere Glaubensrichtungen und auf jede Art von Kreuz reagierten.« Darüber hatte schon der Tagesspiegel unter dem Titel »Mobbing im Namen Allahs« berichtet. In dem Fall ging es um Vorfälle an der Paul-Simmel-Grundschule in Tempelhof.

So hätten, heißt es da, Kinder gebastelte Puppen zerstört, deren kleines Gestell aus einem Holzkreuz bestanden hätte. »Selbst auf Koordinatenkreuze im Mathematikunterricht an der Tafel sei schon abwehrend reagiert worden«. Es sei auch schon vorgekommen, dass ein Mädchen von einer Mitschülerin als »schlechte Muslima« bezeichnet worden sei, weil es im Unterricht gesungen habe.

Diesen Kindern wird von ihren Eltern beigebracht, dass alles, was mit dem Kreuz verbunden ist, sie schwächen würde, weil es nicht halal ist (also nicht der für Muslime angemessenen Lebensweise entspricht) und dass sie sich dagegen wehren sollten.

Wie aber soll man sich gegen eine solche Gesinnung wehren?

 

Sven von Storch

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