Der Klima-Gipfel: Gipfel der Heuchelei

Bonn bietet die Bühne für ein Untergangsdrama

In Bonn hat die 23. UN-Klimakonferenz (COP 23) mit 25.000 Teilnehmer aus aller Welt begonnen. Es ist die größte zwischenstaatliche Konferenz – die jedoch ein totes Pferd reitet. Das Pariser Abkommen ist nur eine bedeutungslose Willenserklärung. Die Panik-Meldungen, die der Aufregung zugrunde liegen, haben sich als falsch erwiesen.

Freie Welt

In Deutschland wurde wenig davon berichtet. Aber in der Schweiz. Da wurde auf einen Artikel – siehe: eifelon – verwiesen, in dem es heißt, dass die Horror-Szenarien des  IPCC von der angeblichen, durch menschliches Zutun zu erwartenden, globalen Erwärmung von bis zu fünf Grad in diesem Jahrhundert zurückgenommen werden mussten.

Auch der so genannte Klima-Papst Al Gore hatte sich schon entschuldigt für die Falschmeldungen in seinem Film ‚Eine unbequeme Wahrheit’. Egal. Die »Klima-Kirche«, wie man die Katastrophengläubigen passend dazu nennt, bleibt unbeirrbar.

»Die globale Transformation hin zu einer treibhausgasneutralen Welt ist unumkehrbar«, lässt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks verlauten. Soll sie doch. Ihre Zeit ist sowieso vorbei. Nun geht es nur noch darum, Durchhalteparolen abzugeben und weitere Kosten zu verursachen.

Rechtzeitig zum Gipfel wurden alte (wenn auch falsche) Daten wieder ausgegraben, um neue Panikmeldungen zu verbreiten, etwa über das Insektensterben, das Absaufen der Inseln in der Südsee, über die Zunahme von Stürmen. Siehe dazu auch »Panik, Panik, Panik« in freie welt  und die Entwarnung, dass die Südseeinseln doch nicht untergehen.

Die Panikmache hat jede Glaubwürdigkeit verloren. Die Weltwoche schrieb in aller Deutlichkeit: »Eigentlich müsste nun jede seriöse Zeitung titeln: ‚Klimawandel weit weniger dramatisch als befürchtet!’« Doch welche tut das schon?

Die Weltwoche bezieht sich dabei auf das Fachmagazin Nature Geoscience, in dem das Eingeständnis führender Klimaforscher erschienen ist, dass sie mitsamt mit ihren angeblich unfehlbaren Computermodellen falsch lagen. Oder wie es die Weltwoche über den Bericht schreibt: »Es ist die Beichte, dass die Erderwärmung viel langsamer voranschreitet, als uns all die Warner, Mahner und Moralisten in Wissenschaft, Politik und Medien weismachen wollten. Es ist das Geständnis, dass die sogenannten Klimaskeptiker recht hatten.«

Erinnern wir uns noch, mit was für einem propagandistischen Auswand der menschengemachte Klimawandel – besser gesagt: die Klimakatastrophe! – beschworen wurde und Angela Merkel sich zur »Klima-Kanzlerin« stilisierte?

Erinnern wir uns noch an das Drama der Eisbären? Die Macht der Bilder hat sofort jeden Zweifel und jede Rationalität erschlagen: Der weiße Bär auf der schmelzenden Scholle wurde zur Ikone. Dass der Bestand der Eisbären in den letzten fünfzig Jahren von circa 5000 auf 25000 angewachsen ist – Cicero erinnert daran –, spielt keine Rolle. Weiterhin heißt es: Die Eisbären sterben aus! Schuld ist die Klimaerwärmung! Genauer gesagt: der Mensch trägt die Schuld.

Unbeirrbar wird es so weitergehen. Die »Gläubigen« wollen dringend aus Kohle und Atomkraft gleichzeitig aussteigen und planen obendrein, die Windkraftanlagen, deren Scheitern offenbar geworden ist, zurückzufahren (das Handelsblatt meldet, dass Siemens Gamesa 6000 Stellen streichen will) und gleichzeitig in das Elektroauto einzusteigen.

Jamaika wird es richten. Zwar gibt es innerhalb der CDU/CSU und innerhalb der FDP vorsichtige Vorbehalte, aber die Grünen sind fest entschlossen und werden die Zweifler vor sich her treiben. Die Stimmen aus den Sondierungsgesprächen lassen genau das befürchten.

 

 

 

Sven von Storch

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