0 von Deutschen getötete Migranten

13 von Migranten getötete Deutsche

Das sind die genauen Zahlen für das Jahr 2017. Es sind Zahlen, die uns kaum jemals in dieser Anschaulichkeit präsentiert werden. Stattdessen werden arrangierte Statistiken vorgeführt, die beweisen wollen, dass die Kriminalität allgemein rückläufig ist und die Ängste der Bevölkerung übertrieben sind. Obendrein werden die Zahlen so aufbereitet, dass man nicht erkennen kann, wie hoch dabei der Anteil der von Ausländern begangenen Straftaten ist.

In dem Beitrag »Die Angst ist 65 Mal so groß wie die Gefahr« wurde auf freie welt eine Studie vorgestellt, der vorgehalten wurde, dass sie die berechtigten Ängste hinter einem kompliziert wirkenden Zahlenwerk versteckt. »Fehlt denn nicht zumindest der Hinweis, dass der Anteil schwerer bis schwerster Gewaltverbrechen unter den Zuwanderern prozentual deutlicher höher liegt wie unter denen, die schon länger hier leben?«, fragte ein Leser.

Ja, richtig, so ein Hinweis fehlte. Er fehlte bereits in der Studie, die offensichtlich nicht die Absicht hatte, den überproportionalen Anteil der von Migranten begangenen Straftaten deutlich zu machen. Zwar wurde darauf hingewiesen, dass Migranten unverhältnismäßig oft Opfer von Gewaltverbrechen werden, es wurde aber nicht dazugesagt, dass es auch die Migranten sind, die unverhältnismäßig oft diese Taten verüben.

Es gibt solche Zahlen durchaus. Wie hoch der Anteil der nicht-deutschen Tatverdächtigen im Jahr 2015 war, geht aus dem Buch von Thilo Sarrazin »Feindliche Übernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht« hervor. Die Zahlen muss man jedoch mit Vorsicht behandeln. Die Gruppe der nicht-deutschen lässt sich nicht richtig von der Gruppe der deutschen Tatverdächtigen abgrenzen. In der Gruppe der Deutschen sind nämlich Migranten enthalten, die im Unterschied zu den neu Hinzugekommenen zwar schon etwas länger hier leben, sich aber immer noch mehr fremd als heimisch fühlen.

Es gibt auch aktuelle Zahlen. Die sind dem Buch »Macht hoch die Tür. Das System Merkel und die Spaltung Deutschlands« von Markus Vahlefeld entnommen: » … die Zahlen des Bundeskriminalamtes für das kürzlich ausgewertete Jahr 2017 sprechen eine Sprache, die auch die notorischen Schulterzucker aufhorchen lassen sollte: Dreizehn ermordete oder getöteten Deutschen durch Menschen, die im Zuge der offenen Grenzen nach Deutschland kamen, stehen Null durch Deutsche ermordete oder getötete Migranten im Jahr 2017 gegenüber.«

Das ist deutlich. Es wird noch deutlicher, wenn man berücksichtigt, dass die Toten des Terroranschlages vom Breitscheidplatz nicht in der Statistik enthalten sind (weil zu dem Zeitpunkt der statistischen Erfassung die Ermittlungen als noch nicht abgeschlossen galten).

Man sollte nicht nur auf die Spitze der Eisberge schauen. Es gibt auch Vergleichszahlen über die ganzen Eisberge, die eine Gegenüberstellung ermöglichen, die von der erwähnten Studie – s.o.– eben gerade nicht geleistet wurde.

Wir hören immer wieder, dass schwere Gewalttaten mehrheitlich von Männern begangen werden – von jungen Männern, die in einem gewissen Alter besonders risiko- und gewaltbereit sind und grundsätzlich eine Gefahr für die Sicherheit darstellen.

Schauen wir mal: Aus der Gruppe von 10,5 Millionen deutschen Männern im Alter von 14 bis 39 Jahren wurden 966 so genannte Straftaten gegen das Leben begangen. Dagegen wurden aus der Gruppe der 811.000 über das Asylsystem zugewanderten Männer derselben Altersgruppe 443 Straftaten gegen das Leben begangen.

In Relationen ausgedrückt heißt das: Aus einer Gruppe von 811.000 zugewanderten Migranten wurden im Jahr 2017 so viele Straftaten gegen das Leben verübt wie aus einer Gruppe von 4,8 Millionen Deutschen. Oder anders gerechnet: die Gruppe derjenigen, die »Flüchtlinge« oder »Schutzsuchende« genannt werden, ist sechsmal so oft straffällig geworden wie eine vergleichbare Gruppe Deutscher.

Die Begriffe »Flüchtlinge« und »Schutzsuchende« sind sowieso irreführend. Eine detaillierte Auswertung zeigt, dass auffällig wenige von ihnen wirklich aus einem Bürgerkriegsland flüchteten, auffällige wenige kommen aus Syrien. Der größte Anteil kommt aus Ländern, in denen wir gerne Urlaub machen.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.