Voormann erklärte: »Nach langem Überlegen habe ich mich heute entschieden, meinen Echo zurückzugeben. Dies geschieht, um mein Unverständnis auszudrücken gegenüber der Verantwortungs- und Geschmacklosigkeit aller verantwortlichen Beteiligten, die es nicht geschafft haben rechtzeitig Konsequenzen zu ziehen.«
Für die Musik-Welt war das die Top-Meldung des Tages: Spiegel, FAZ, Welt und t-online berichteten davon.
Eigentlich hatte sich Voormann auf die Auszeichnung gefreut, sagte er gegenüber dem tag24, da nicht die Verkaufszahlen, sondern seine künstlerische Leistungen gewürdigt wurden. Doch dies »entpuppt sich nun als große Enttäuschung.« Der stern spricht von einer »Ohrfeige für die Verantwortlichen«.
Sein Lebenswerk ist in der Tat beachtlich, er galt zeitweise als fünfter Beatle und war in Popkreisen ein geachteter Musiker, der auch als Graphiker arbeitete und das Cover von ‚Revolver’ schuf. Paul McCartney hatte eine Video-Botschaft geschickt.
Der focus meldet, dass auch das Klassik-Ensemble Notos Quartett seine Auszeichnung zurück gab. »Die Tatsache, dass nun eben dieser Preis offenen Rassismus toleriert, ihm gar eine Plattform bietet und ihn auszeichnet, ist für uns nicht tragbar«, verkündeten die Musiker auf ihrer Facebook-Seite. Die Verleihung sei »ein Symbol der Schande«.
Siehe auch die Meldung hier.


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