Was bedeuten die Ereignisse der letzten Jahre?

Köln bereitet sich auf die nächste Silvesternacht vor

Die Polizei bereitet sich auf einen weiteren großen Einsatz vor. Sie steht jedoch weiterhin vor einem Rätsel: Warum reisen immer wieder so viele Migranten nach Köln? Die Bedeutung der Ereignisse auf der Domplatte sind noch nicht richtig verstanden worden.

Freie Welt

Die Silvesternacht 2015/2016 - die »Nacht des Sexmobs« - wird den Kölnern »für immer im Gedächtnis bleiben«, schrieb die Bild.

Die Nacht von 2016 auf 2017 war dagegen vergleichsweise ruhig verlaufen. Die Domumgebung war speziell gesichert worden und ein Kulturprogramm mit aufwändigen Video-Projektionen sollte dazu beitragen, die Stimmung zu beruhigen und Übergriffe wie im Vorjahr zu unterbinden. Es war sogar ein Konzert von Udo Lindenberg angedacht worden, dass dann aber doch nicht stattfand.

Es hatte ein deutlich verstärktes Polizeiaufgebot gegeben. Rund 1000 Männer waren kontrolliert worden. In Erinnerung geblieben ist die Nacht durch die nachfolgenden Diskussionen um die Arbeit der Polizei und die umstrittene Verwendung des Wortes »Nafri«.

Die zweite Silvesternacht hatte eine Frage aufgeworfen, die sich auch in diesem Jahr stellt: Warum waren wieder so viele Nafris (wie sie der Einfachheit halber genannt werden sollen) nach Köln gekommen?

Dieser Frage war die Süddeutsche nachgegangen. Hatten sich die Nafris bewusst verabredet? Oder wussten einige vielleicht gar nichts von den Ereignissen des vergangenen Jahres? Oder haben sie die Ereignisse nur anders wahrgenommen? War es einfach der Reiz der Großstadt?

Das konnte niemand befriedigend erklären. Gegenüber der Presse erkläre ein Sprecher der Bundespolizei: »Diese Frage ist weiterhin Gegenstand der gemeinsamen Ermittlung von Landes- und Bundespolizei«.

Doch die Polizei wollte wissen, warum? Also wurde eine Studie erstellt, Fragebögen wurden ausgewertet. Für die Bild fasste der Kriminaldirektor Klaus Zimmermann die Ergebnisse so zusammen. »Unter dem Strich: Keine Hinweise auf irgendeine Form von gezielten Verabredungen, öffentlichen Einladungen, übergeordneten Aufrufen«.

Wie wird es in diesem Jahr werden? T-online erwartet auch in diesem Jahr zahlreiche »Anreisen von Migranten« und beruft sich auf eine Umfrage der Kölner Polizei: »Nach der Anreise vieler Männer mit teils nordafrikanischem und arabischem Hintergrund nach Köln in der letzten Silvesternacht rechnen Experten auch künftig mit ähnlichen Phänomenen.«

Fachleute rechnen mit »erheblichen Anreisen« sowohl in Köln, als auch in anderen NRW-Großstädten. Der NRW-Innenstaatssekretär Jürgen Mathies meinte:»Nach meiner jetzigen Einschätzung müssen wir uns darauf einstellen, dass die Einsatzkräfte der Polizei in einem außerordentlich starken Maße wieder im Einsatz sind.«

»Dürfen wir noch richtig Silvester feiern?«, fragt die Bild und legt gleich die Antwort nahe: Nein! Der Schatten wird bleiben. Silvester in Köln ist uns gründlich verdorben worden. Die starke Präsenz der Nafris im Vorjahr war eine Machtdemonstration gewesen. Eine symbolische Inbesitznahme. Es war das Gipfeltreffen der neuen Platzhirsche.

Sexuelle Übergriffe und Raubüberfälle finden auch außerhalb von Köln und zu jedem anderen Termin statt. Es wird in Zukunft noch mehr davon geben. Warum sollte sich die Situation von alleine wieder beruhigen?

Es kommen immer mehr Migranten. Die Menge verleiht ihnen Macht. Ihr Einfluss wird immer stärker werden, solange es keine wirksamen Gegenmaßnahmen gibt, mit denen die Auswüchse in die Schranken verwiesen werden.

 

 

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.