Ein Gespenst geht um in Europa. So beginnt das kommunistische Manifest. Gemeint war das Gespenst des Kommunismus. Die Gespenster der Vergangenheit scheinen wieder lebendig zu sein und weiterhin umzugehen. Erneut kam es zu Gewaltausbrüchen in den USA. Dailymail spricht gar von Anarchie. Auch CNN, Daily Caller, CNBC und Washington Post berichteten.
In der Universitätsstadt Berkeley war eine Demonstration unter dem Motto 'No To Marxism In America Event', die sich gegen marxistische Einflüsse wenden wollte, wegen Sicherheitsbedenken abgesagt worden. Die Antifa hatte Drohungen vorausgeschickt und eine machtvolle Gegendemonstration angekündigt.
Trotz Absage und Drohung waren einzelne erschienen, die sich durch T-Shirts als Anhänger von Trump zu erkennen gaben und sogleich von schwarz gekleideten und maskierten Antifa-Schlägern, die vorher Polizeisperren durchbrochen hatten, angegriffen wurden.
Die Gegendemo war als 'Ralley Against Hate' angekündigt und wurde von Mitläufern mit hippieartigen Blumen- und Love-Motiven unterstützt. Die Antifa war es jedoch, die gewalttätig wurde und ihren Hass nicht nur in Worten, sondern auch in Taten ausdrückte.
Es bot sich ein absurdes Bild: Demonstranten, die gegen den Marxismus protestieren wollten, wurden von einer Überzahl gewalttätiger Vermummter angegriffen, die vorgaben, den Faschismus zu bekämpfen und sich dabei wie Faschisten verhielten.
Auch in den USA gibt es – wie hierzulande – eine gewaltbereite Antifa, die sich mit Symbolen der kommunistischen Schreckensherrschaft schmückt. In Amerika wirkt sie nicht nur unzeitgemäß, sondern auch fehl am Platz. Schließlich waren es amerikanische Soldaten, die den Faschismus bekämpft hatten. Unzeitgemäß und fehl am Platz ist es auch, Anhänger des Präsidenten Trump – und auch Trump selbst – als Nazis zu bezeichnen oder als Mitglieder des Ku-Klux-Kan.
Doch genau so wird es von Spiegel und Stern übernommen, die Trump auf ihren Titelbildern mit Ku-Klux-Kann-Maske oder mit Hitler-Gruß abbilden. Die Neue Zürcher Zeitung NZZ am Sonntag hat das Stern-Cover mit Hitlergruß und der Titelzeile "Sein Kampf" als Kandidaten für das idiotischste Cover des Jahres vorgeschlagen.
Damit glorifizieren Spiegel und Stern die Antifa in den USA, unterstellen ihrem Kampf eine Berechtigung und stärken damit auch die hiesige Antifa, die sich in dem Glauben wiegt, dass die Presse auf ihrer Seite steht und dass sie Weltgeschichte spielen darf.
Dass einige Studenten in den USA und ebenso hierzulande geschichtsverloren und irregeleitet sind, ist übel genug. Noch übler ist die Darstellung in den deutschen Medien.


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