Ihre Themen sind bedeutungslos geworden. Ihre Position ist lächerlich: Sie fordern, fordern und fordern tun dabei so, als wären sie nie in einer verantwortlichen Position gewesen, in der sie hätten etwas gestalten können. Nun entdecken sie plötzlich die »Menschen, die sich keinem Geschlecht zuordnen wollen« – auch »Transmenschen« genannt – als neue Gruppe, die ihnen angeblich am Herzen liegt.
Die Forderungen der Jusos sind weitreichend, wie die bz-berlin berichtet: »In Bädern, die nur jeweils einen Duschraum für Frauen und Männer haben, müssten gegebenenfalls durch den Anbau weiterer Duschen mit Einzelkabinen Unisex-Duschen geschaffen werden.«
Auf rbb24 klingen die Forderungen so: »Badespaß darf nicht vom Geschlecht abhängen, sondern muss für alle möglich sein«. Der Senat wird aufgefordert, Abhilfe zu schaffen. Denn – so heißt es auf t-online – Transmenschen »seien vor die Frage gestellt«, ob sie sich in der Umkleidekabine ihres »biologischen Geschlechts« umziehen wollten oder des Geschlechts, dem sie sich zuordnen. Das stelle für viele eine »unüberwindbare Hürde« oder zumindest ein Problem dar.
Christoph Brzezinski von der Jungen Union ist empört: »Die Jusos sollten sich lieber dafür einsetzen, dass ihr SPD-Finanzsenator dafür sorgt, dass in vielen der maroden Bäder auch tatsächlich geschwommen werden kann.«
Die junge freiheit lässt die Haushalts-Expertin der Berliner FDP zu Wort kommen. »Völliger Quatsch! Die Bäderbetriebe haben große Probleme mit der Finanzierung und einem Sanierungsstau.«
Eine Leserin wird zitiert mit den Worten: »Wer das fordert, weiß nicht, wovon er redet und wie es in unseren Schwimmbädern zugeht.«
Wir aber wissen nun, wie es bei den Jusos zugeht. Unterschätzen wir das nicht: ihr verlogenes Engagement für die Transmenschen fließt auch in die Bildungspläne und in ihren Sprachgebrauch ein.


Add new comment