In der Zeit wurde unter dem Titel »Es ist nur eine Übung« von dem größten Manöver seit Ende des Kalten Krieges berichtet: 50.000 Soldaten, 10.000 Panzer und Militärfahrzeuge, 250 Flugzeuge und 65 Schiffe waren beteiligt.
Auf news und nachrichten hieß es dazu: »Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Hans-Peter Bartels, beklagt, dass die Bundeswehr in Deutschland wegen des derzeit in Norwegen laufenden Nato-Manövers "Trident Juncture 2018" unter Ausstattungsmängeln leidet.«
Auch die Bild berichtet, dass es auf deutscher Seite bei der Ausrüstung haperte: »Das Material, von den Schutzwesten bis zum Panzer, wurde wieder aus der ganzen Bundeswehr zusammengeliehen. Dann fehlt es natürlich für die Ausbildung in den Bataillonen zu Hause. Das nervt die Soldaten enorm.« Mit diesen Worten wird Bartels auch an anderer Stelle zitiert. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums ergänzte: »Jahrzehnte des Sparens haben enorme Lücken hinterlassen. Der Wehrbeauftragte hat recht, dass der Grundbetrieb nicht leiden soll, wenn Topmaterial für die Nato und Einsätze gebraucht wird.«
Jouwatch spricht von einer Demütigung: »Es ist eine Demütigung der deutschen Soldaten: Für das aktuelle Nato-Manöver in Norwegen mussten sie sich ihre Ausrüstung kreuz und quer in der Republik zusammenleihen. Statt in Wickeltische und Kindergärten hätte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen das Geld besser in die Ausrüstung investiert. Es herrscht Mangelwirtschaft an allen Ecken und Enden.«
Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass von Mängeln bei der Bundeswehr berichtet wird. Beispiele finden sich hier und hier und hier und hier … und, und, und.


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