Auf der Insel Lesbos

Angriff auf christliche Symbole

Zum wiederholten Male hat es Zerstörungen von christlichen Symbolen auf der Insel Lesbos gegeben. Der Kampf gegen Christen und ihren Selbstdarstellungen gehört zu den Nebenwirkungen der Migration. Die Lage auf der von Migranten überlaufenden Insel ist sowieso schon angespannt.

Die Berichte auf philosophia perennis sprechen von einer »islamischen Eroberung«, die sich gegen christliche Symbolik richtet und sogar von einer Nichtregierungsorganisation unterstützt wurde. Die NGO mit dem Namen »Koexistenz und Kommunikation in der Ägäis« hatte gefordert, ein großes Steinkreuz zu entfernen, weil es, wie sie meinten, »Hass auf Migranten« fördere. Es sei »unangemessen, dass ein religiöses Symbol in der Nähe von Badegästen sei«, fanden sie und behaupteten, das christliche Symbol sei ein »Werkzeug der aufstrebenden Kreuzfahrer«.

Unbekannte erledigten selber, was die Behörden nicht tun wollten: Sie zerstörten das Kreuz. Hier und hier kann man sich Bilder davon ansehen. Inzwischen ist das Kreuz wieder aufgestellt worden.

Wie angespannt die Lage auf der griechischen Insel Lesbos ist, zeigt eine Fernsehreportage der Deutschen Welle. Darin wird berichtet, wie der islamische Staat das Lager zu einem Stützpunkt ausbaut. Es zeigt sich auch in einem Bericht (in englischer Sprache) über schwere Zusammenstöße mit Verletzten zwischen Migranten und Einheimischen auf dem Hauptplatz von Mytilene, der Hafenhauptstadt von Lesbos. Etwa eine Woche lang hatten Migranten den Hauptplatz besetzt, um gegen Bedingungen ihrer Unterbringung zu protestieren.

Nun ist es zu weiteren Zerstörungen christlicher Symbole gekommen, wie greekcitytimes meldet. Diesmal hat es die Proskinitari getroffen, die kleinen Kirchennachbildungen am Straßenrand, die manchmal mit einem Öllämpchen und einem Heiligenbild ausgestattet sind und neuerdings auch als Gedenkstätte für Unfallopfer dienen. Wer in Griechenland war, kennt sie.

Die Angriffe gelten nicht nur den großen Symbolen, sondern auch den kleinen Alltagsdingen.

Sven von Storch

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