„Das ganze System ist krank“

Polizisten packen aus

Immer mehr Berichte aus dem Alltagsleben der Polizei sickern an die Öffentlichkeit. Die Polizisten äußern sich zumeist anonym. Was sie zu sagen haben, ist bestürzend: Es beschreibt ein Versagen auf der ganzen Linie.

Freie Welt

Im Südkurier ist ein Report erschienen, der einen kleinen Einblick in die Arbeitsmöglichkeiten der Polizei gibt. Drei Polizisten auf Streife berichten von ihren Erfahrungen. Dass in einem Flüchtlingsheim Drogen konsumiert werden, ist für sie keine Überraschung mehr. »Man kann die Drogen verschiedenen Nationalitäten zuordnen«, erklärt einer von ihnen. »Das ist ganz klar verteilt. Die Ghanaer handeln zum Beispiel mit Kokain.«

Eine ihrer Einschätzungen ist besonders erschreckend. »90 Prozent unserer Klienten haben keinen deutschen Pass. Bei Alkohol am Steuer ist es umgekehrt«, sagt einer der Beamten mit einem Schmunzeln. Sie wissen auch, warum sich das in den Kriminalstatistiken nicht widerspiegelt. Der einfache Grund ist der, dass die Polizisten »nicht jeden gleich verhaften. Aber diejenigen, mit denen wir es auf der Straße zu tun haben, haben fast alle einen Migrationshintergrund.« 

Sie beklagen schlechte Ausrüstung. »Das letzte Mal, als wirklich in die Polizei investiert wurde, war zur Zeiten der RAF. Da hat man investiert. Seitdem wurde von allen Landesregierungen nur gestrichen, mal mehr – mal weniger«.

»Das Klima ist rauer geworden«, sagen sie. »Die Polizei wird beschimpft und beleidigt, teilweise bespuckt. Vor allem am Bahnhof treibt sich mittlerweile ein übles Pack herum, man kann es nicht anders sagen.« Sie haben keine Möglichkeit sich durchzusetzen. »Wenn wir einen Taschendieb zum x-ten Mal schnappen, dann lacht der uns aus, weil wir ihn gehen lassen müssen ... Der winkt uns zu und sagt dann: Bis zum nächsten Mal!«

Andere Berichte bestätigen das. Auf einem Bericht auf Epochtimes war ebenfalls von einer Ausrüstung »an der Grenze zur Lächerlichkeit« die Rede. In Berlin sei das Funknetz der Polizei voller Lücken – »ein Geldproblem«, heißt es. Man dürfe zwar nicht auf Whatsapp ausweichen, Beamte täten es aber trotzdem.

Es wurde ebenfalls beklagt, dass es zunehmend an Respekt fehle. Es geht soweit, dass die Polizisten Angst hätten. »Wenn sich auf der Straße eine größere aggressive Menschenmenge zusammenbraut, dann gilt: Rückzug!«

Der Bericht zitiert anonyme Stimmen, die sich schon im August in der Bild geäußert hatten. »Im Anti-Terror-Kampf sind wir hilflos«, hieß es da. Doch es geht nicht allein um den Kampf gegen den Terror. Es geht um die Alltagsgewalt, die durch Migranten eingeschleppt wurde, die die Polizisten nicht mehr im Griff haben.

Sie klagen, dass die Staatsanwaltschaft »unter der Knute der Politik« stünde. In heiklen Fällen würden lieber die Akten geschlossen, »bevor die Öffentlichkeit von dem Dreck erfährt«. Beweise würden ignoriert oder verschwinden, schwere Straftäter würden reihenweise laufen gelassen. »Das ganze System ist krank«, heißt es zusammenfassend: »Wir bekämpfen das Verbrechen nicht mehr, wir verwalten es nur.«

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Sven von Storch

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