Nun geht es auch gegen die Junge Union

Neue Qualität linker Gewalt

Im Kampf gegen Rechts geht es inzwischen gegen alles, was nicht zur Antifa gehört: gegen Nazis, Rechtsextreme, Rechtsradikale, Rechte, Rechtsgerichtete, Konservative ... egal. Nun hat es auch die Junge Union erwischt. An der Universität in Hamburg gab es einen gewalttätigen Übergriff.

Freie Welt

Wie die Welt meldete, wurde während der Sitzung des Studentenparlamentes der stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union Maurice Gesser von Angreifern mit Schlägen und Tritten leicht verletzt. »Die Täter kamen durch den Hintereingang und prügelten einfach auf ihr Opfer ein«, schrieb die Mopo. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung gegen eine fünfköpfige Gruppe.

Noch am Abend äußerte sich die Linksaußen-Fraktionen CampusGrün. Eine Svenja Horn vom ‚Ausschuss gegen Rechts’ schrieb zu den gewalttätigen Übergriffen von »Unbekannten«, die »nicht Mitglieder des Parlaments« waren: »Burschenschaften, Corps, und ideologisch verwandte Verbindungen sind mit ihren rassistischen, sexistischen und nationalistischen Einstellungen ein Hort von rechtem Gedankengut. Diese Form der organisierten Ungleichheitsideologie steht gegen unsere Überzeugung der Gleichwertigkeit aller Menschen und bedeutet eine strukturelle Form von Gewalt.«

Maurice Gesser twitterte: »Wir müssen endlich mit dem Schönreden aufhören und den gewalttätigen Linksextremisms bekämpfen.«

Hadmut Danisch fürchtet, dass die Universitäten zu No-Go-Areas werden. Neu an dem Vorfall ist nicht nur, dass die linke Gewalt auf demokratisch legitimierte Organisationen übergreift – diesmal ging es nicht gegen die AfD –, sondern auch, dass hier offenbar speziell Schlägertrupps angeheuert wurden. Unter diesen Umständen kann eine politische Arbeit in einem Studentenparlament nicht mehr stattfinden.

Sven von Storch

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