Es gibt auch eine alternative Konferenz: In Düsseldorf ist soeben eine kleine Klimakonferenz – die 11. Internationale Klima- und Energiekonferenz – zu Ende gegangen. Der Veranstalter sieht sie als die bisher erfolgreichste. Veranstalter war das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE), unterstützt von den US Schwester-Thinktanks Cfact, Heartland und Sparc of Freedom, den Climato-Realists aus Frankreich, sowie der niederländischen Groenen Rekenkamer. Es gab ca. 130 Besucher und Vorträge auf – nach Selbsteinschätzung – »höchstem wissenschaftlichem Niveau«. Die Vorträge sollen nach und nach ins Netz gestellt werden.
Um nur ein Beispiel herauszugreifen: Anders als in Bonn verbreitet wurde, berichteten in Düsseldorf zwei Forscher von den Fidschi-Inseln, dass der Meeresspiegel dort in den letzten 50 Jahren keineswegs gestiegen sei, sondern vor 50 Jahren sogar höher war als heute.
Nur die alternativen Medien haben darüber berichtet: Die junge Freiheit, Politically Incorrect, eigentümlich frei oder RebelMedia. Die Mainstream-Medien schlagen weiterhin Alarm. Zwar haben sie auch einen Kritiker wie Michael Limburg interviewt, haben dann aber bei der Ausstrahlung seinen Beitrag unterschlagen: »Das nenne ich nun eine üble und vorsätzliche Täuschung«, sagt er dazu.
Die kleine Klimakonferenz war bewußt als Gegenveranstaltung zu der großen Klima-Konferenz COP 23 mit über 25.000 Teilnehmern konzipiert, die gerade in Bonn vor den Augen der Weltöffentlichkeit stattfindet. Klaus Peter Krause findet dazu deutliche Worte: »In Bonn tagen jetzt rund 25 000 Schmarotzer aus 195 Staaten. Das sei ein Rekord, lesen wir. Allerdings ein trauriger. Sie tagen dort vom 6. bis zum 17. November. Sie tagen dort nicht auf eigene Kosten.«
Da lassen sie die großen Glocken bimmeln. Dennoch sind Abnutzungserscheinungen zu beobachten. Das Thema zündet nicht mehr so richtig. Die Öffentlichkeit ist eher desinteressiert. Viele sind auch inzwischen besser informiert. Sie durchschauen den Zirkus.
Gerade deshalb soll noch mehr Druck entstehen. »Für mehr Veränderungen brauche es eine breite Welle öffentlichen Drucks auf die Politik«, meinen die warnenden Stimmen der Experten, von denen beispielsweise die Südwestpresse berichtet.
Mögliche Maßnahmen sehen sie in der Ausweitung der Schutzgebiete und in Einschränkungen für den Handel mit Wildtier-Produkten. Ob das die Katastrophe, die sie da herausbeschwören, abwenden wird?
Außerdem setzen die Experten auf Programme für Familienplanung und zur Bildung von Frauen sowie der Förderung einer stärker Pflanzen-basierten Ernährung, erneuerbarer Energien und nachhaltiger Technologie. So sehen sie das also: Kinderlosigkeit ist gut für die Umwelt.
Das sind keine Rezepte für die Welt. Kinderlosigkeit gibt es speziell bei uns. Diese Experten können einfach nicht über den Tellerrand ihrer klimatisierten Büros hinausschauen. Ihr Programm ist ein Programm für eine Klima-Boutique, in der man sich gerne ein bisschen ein schlechtes Gewissen machen lässt, das man dann durch veganes Essen und dem Ruf nach Bildungsprogrammen für Frauen gleich wieder besänftigt.
Die kinderlosen Akademikerinnen (die womöglich Gender-Studies belegt haben) gehen schließlich in Bio-Läden einkaufen und genießen den kleinen Panik-Kitzel mit der Vorstellung von untergehenden Südseeinseln und dramatischen Unwettern. Sie merken nicht, wie aus den armen, kinderreichen Ländern Migranten in ihre heile Öko-Welt strömen, die bei der ersten Gelegenheit Fleisch essen wollen.
Sie tun, als redeten sie vom »Weltklima«, dabei geht es nur um einen Modeschmuck für die gesättigte westliche Welt des schlechten Gewissens und des gehobenen Lebensstandards.


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