Die Huffington Post meldet zur Lage in Berlin: »Top-News To Go: In der Großstadt finden an den Stationen fünf Verbrechen pro Tag statt«.
Die Bild regional spricht von 1.863 angezeigte Körperverletzungen im Jahr 2017. Das sind 202 mehr Fälle als im Jahr davor.
Ganze 2.454 Gewalttaten gab es 2017 insgesamt in der U-Bahn. Gezählt wurden Körperverletzungen inklusive Bedrohungen, Raub und Sexualdelikte. Bei Sexualdelikten gab es sogar eine Verdoppelung. Das liege daran, so wird vermutet, dass inzwischen auch verbale Attacken mitgezählt werden.
Dennoch darf man getrost davon ausgehen, dass die Zahlen in Wirklichkeit höher liegen. Nicht mitgerechnet sind die nicht zählbaren Fälle, bei denen erst gar keine Meldung gemacht wurde, weil die Betroffenen davon ausgingen, dass es sowieso nichts bringt.
In der Bild heißt es: »Bitte Vorsicht am Alexanderplatz! Oben wurde zwar im vergangenen Jahr endlich eine Polizeiwache eröffnet, unten bleiben die Zahlen allerdings unterirdisch: Allein 212 Gewaltdelikte gab es hier im Herzen der City-Ost. Das geht aus einer parlamentarischen Anfrage hervor.«
Die Anfrage hatte der SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier an die Senatsinnenverwaltung gestellt, wie die Berliner Zeitung meldet.
Hier nun die beklagenswerte Statistik zur Häufigkeit der Gewalttaten aus dem Jahre 2017. Gezählt werden nur gemeldete Körperverletzungen:
Alexanderplatz: 182 Fälle (das ist ein Anstieg von 50%)
Kottbusser Tor: 119
Hermannplatz: 76
Osloer Straße: 67
Zooligischer Garten: 48
Görlitzer Bahnhof: 47


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