Geldverschwendung in letzter Minute

Gender-Studies versinken im Korruptions-Sumpf

Die Übergangszeit versetzt Politiker in Spenderlaune. Sie wissen nicht, wer morgen regieren wird, also wird noch in letzter Minute Geld rausgehauen, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben, um den Feminismus zu verankern und Posten für Günstlinge zu schaffen. Hier zwei besonders skandalöse Beispiele.

Freie Welt

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern hat beschlossen, weitere 200 Millionen Euro in das so genannte Professorinnenprogramm zu stecken. In den zurückliegenden Jahren wurden bereits in zwei Phasen je 150 Millionen Euro aufgewendet (einmal von 2008 bis 2012 und von 2013 bis 2017). Nun sollen für die dritte Phase von 2018 bis 2022 gleich 200 Millionen Euro ausgegeben werden. Das haben die Kultusminister der Länder und das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF beschlossen.

Mit diesem Programm werden Stellen gefördert, sofern eine Frau eingestellt wird. Bewerbungen verkommen damit zu einer reinen Farce: Natürlich dürfen sich auch Männer um solche Stellen bewerben, die Stellen werden aber nur dann eingerichtet, wenn sie staatlich gefördert werden. Und staatlich gefördert werden sie nur, wenn eine Frau berufen wird. Michael Klein vom Blog ScienceFiles findet deutliche Worte für dieses groß angelegte Betrugsmanöver und spricht von »junk science« (Weg-werf-Wissenschaft), von »Verschwendung«, von »Diskriminierung« (von Männern) und von »arglistiger Täuschung«.

Gender-Studies sind in letzter Zeit zunehmend in die Kritik geraten. Was passiert? Gibt es etwa eine Diskussion? Nein. Die Kritiker werden angegriffen. »Eine Million in der Kampfkasse gegen Gender-Kritiker«, nennt Hadmut Danisch auf seinem Blog den neuen Schachzug mit dem Namen »Reverse«. Was steckt dahinter?

Das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg erhält knapp eine Million Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für das Projekt »Reverse«. Ziel ist die Erforschung anti-feministischer Diskurse in Deutschland, die Forscherinnen und Forscher als Gefährdung für die Demokratie einschätzen.

Noch mal ganz langsam: »anti-feministische Diskurse« werden als »Gefährdung der Demokratie« eingeschätzt. Das muss man erklären. Prof. Dr. Annette Henninger, die Leiterin des Projektes, versucht es: »In politischen und medialen Debatten wird die Modernisierung der Geschlechterverhältnisse häufig als Krise dargestellt«.

Und weiter: »Oftmals ist von einem regelrechten ‚Gender-Wahn‘ die Rede, der Menschen in ihren Werten und ihrer Mündigkeit angreife. So wird beispielsweise gendergerechte Sprache als ‚Kulturfrevel‘ bezeichnet, und Gender Studies werden als unwissenschaftliche Ideologie gesehen.«

Ob knapp eine Million reichen werden, um gegen solche Gefahren vorzugehen? Immerhin ist die Uni Marburg schon mutig im Kampf gegen Kritiker vorgegangen und hatte einen Vortrag von Ulrich Kutschera kurzerhand abgesagt. Möglicherweise hätte sich da ein unerwünschter Diskurs ergeben.

Scherz beiseite. Es ist eine Schande, wie verlogen, korrupt und intellektuell bankrott der Wissenschaftsbetrieb geworden ist.

 

 

Sven von Storch

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