In diesem Jahr ist viel über den Zustand der Schulen berichtet worden. Zunächst hatten wir von weinenden Lehrerinnen in Baden-Württemberg gelesen, dann von Alarm-Meldungen aus Hessen, die einen Niedergang des Schulalltags beschrieben und von »schlimmsten sozialen Verhältnissen« gesprochen haben, nun hat sich auch noch das Saarland zu Wort gemeldet.
Die Saarbrücker Zeitung hat einen »Dramatischer Hilferuf von Saarbrücker Lehrern« zum Aufmacher gemacht. Die Schule sei nur noch dem Namen nach eine Schule, heißt es da. Physische und verbale Gewalt gegen Mitschüler und Lehrer, Messerattacken, schweren Körperverletzungen, gravierende Sachbeschädigungen, Drogen, Alkohol seien Alltag. Wörtlich heißt es: »Viele Kolleginnen haben Angst, bestimmte Schüler zu unterrichten.«
Die Lehrer berichten gründlich und detailliert: »Eine nicht geringe Anzahl von Schülern erscheint nicht zu dem vorgegebenen Unterrichtsbeginn beziehungsweise gar nicht. Notwendiges Unterrichtsmaterial wird nur von wenigen Schülern mitgebracht. In vielen Unterrichtsstunden wirkt sich das Verhalten einiger Schüler so störend auf den Unterricht aus, dass eine Vermittlung von Fachwissen nicht oder nur unzureichend möglich ist.«
Dann kommt es zu Beleidigungen – zu Beleidigungen, die in fremden Sprachen an die Lehrer gerichtet werden. Auch frauenverachtende Bedrohungen würden ausgesprochen. Ein Schüler soll zu einer Lehrerin gesagt haben, nachdem diese ihn auf seine aggressive und freche Ausdrucksweise hinwies: »Ich rede mit Ihnen, wie ich mit Frauen rede.« Die Lehrerinnen sind eingeschüchtert.
Bei Tichys Einblick, der ebenfalls davon berichtet und sozusagen »tief blicken« lässt, wird eine Schulleiterin zitiert, die Ursachen benennt und beklagt, dass sich »vor allem die muslimischen Familien der Kinder völlig abgeschottet und in großem Umfang durch den Islam radikalisiert« hätten.
Diese Eltern würden ihre Kinder nicht zum Lernen anhalten und auch nicht dazu verpflichten, Lehrer zu respektieren. Keinesfalls sollte man hier von Einzelfällen sprechen. Dergleichen haben wir an »einigen tausend der 42.000 Schulen« in der »Bildungsrepublik Deutschland«, die 2008 von Kanzlerin Merkel mit diesem Namen ausgerufen worden war.
Kein Wunder: Eine Schule läuft mit 86 Prozent »ndHs« aus dem Ruder. Wissen Sie etwa nicht, was sich hinter »ndHs« verbirgt? Dann waren Sie lange nicht mehr in der Schule. So reden Lehrer neuerdings – Lehrerinnen und Lehrer, besser gesagt – und meinen damit Schüler mit nicht-deutscher-Herkunft: ndH – ndHs ist der Plural dazu: Endehaessler.
Wenn es davon zu viele gibt, bricht alles zusammen. Dann gibt es keine Integration und keine Inklusion. Das sind die beiden Herkulesaufgaben, an denen die Lehrerinnen und Lehrer scheitern. Die saarländische Schulpolitik unter Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) haben sich aber gerade der Ideologie der Totalinklusion verschrieben und stopfen Schüler mit ndH, und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in eine Klasse.
Sollen doch die Lehrerinnen und Lehrer sehen, wie sie damit fertig werden. Sie schaffen es nicht. Es wird sogar noch schlimmer kommen. Wenn es keine Wende gibt, dann wird unaufhaltsam die nächste Plage auf die Schulen zukommen, die sich im sprachlichen Vorgriff schon angekündigt hat: Gender!


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